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Ferne Zeiten

Aus längst vergessnen Augen seh' ich fließen
Viel stillgeweinte Tränen, schwermutreich,
Aus fernen Zeiten seh' ich mich begrüßen
Von scheuen Blicken, Wangen schmerzhaft bleich.

Wagst du denn nicht, zu mir emporzuschauen
Mit deinen himmelblauen Augen, Kind?
Magst du denn nicht dein Leid mir anvertrauen,
Da wir doch beide gleich unglücklich sind?

Wie du, so konnte nur die Tugend weinen,
So treulos konnte nur die Treue sein,
So schuldig konnte nur die Unschuld scheinen,
So töricht nur ein Opfer sich entweihn!

Quelle:
Neue Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Glocken läuten den ewigen Schlaf.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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So schal und dunkel des Jahres Rest - die Glocken läuten zum Totenfest. Der Mund, der schmeichelnd dich einst geküßt, ward kalt und stumm, nun du elend bist - der Arm, der schützend dein Haupt umschlang, er ruht im Grabe und modert lang, - und das Aug', das lächelnd das deine traf, nun schläft es den tiefen, den ewigen Schlaf. - Und was dich freute, und all, was dein, das sollt für immer verloren sein?! In diesem Fall handelt es sich um das Totenfest für den bereits vor einem Jahr dahin geschiedenen 80-jährigen Clanchef, der sorgfältig präpariert, warten musste, bis seine Familie alle Vorbereitungen für den Weg ins Jenseits erledigt hatten: zum Beispiel, die zu diesem weihevollen Anlass notwendigen Einladungen, die Büffelopfer und vor allem die Ausmeißelung des Grabes in einer steilen Felswand. Erst nach Überführung dahin, gilt er als tot. Ja, so ist das mit dem Christentum. Da nimmt man ein uraltes Totenfest der Kelten und stülpt diesem dann ein christliches Gewand über und nennt das ganze dann christliche Tradition. Samhain hat eine längere Tradition als die 1200 Jahre Christentum in Deutschland. Um es mit Sarrazin zu sagen: Wenn ich Glockengeläut haben will,dann fahr ich in den Vatikan. Auf dem Wege dahin versuchte der Unglückliche, so oft er konnte, sich anzuklammern; denn er wußte nun wohl, was ihm bevorstand. Doch man kannte mit dem Unglücklichen, dem ehemaligen Lehrer und Prediger der Stadt, kein Erbarmen. Das Sträuben des Aermsten reizte einen Kamenzer Bürger so sehr, daß dieser dem Geängsteten eine Ladung Schrot in die Hände schoß, damit Dulichius sich nicht mehr anklammern könne. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

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Englisch-Einzelunterricht für Erwachsene, Jugendliche und Kinder in Berlin, Potsdam und Umgebung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sprachschule in Berlin Mitte organisiert Englisch-Einzelunterricht, bereits ab 15,00 € / 45 Minuten mit individueller terminlicher und inhaltlicher Gestaltung für Erwachsene, auch berufsbezogene und fachspezifische Englischkurse, in den Schulungsräumen unserer Sprachschule in Berlin Mitte oder beim Lernenden vor Ort, in ganz Berlin, Potsdam und Umgebung zur Vermittlung von Fachsprache und Berufssprache, u.a. fachspezifische bzw. berufsbezogene Englischkurse für Wirtschaft (Business English / Wirtschaftsenglisch bzw. Geschäftsenglisch), Bürokommunikation, Technik, Naturwissenschaften, Medizin, Architektur, Bauwesen, Handel, Transport, Logistik, Hotelgewerbe, Gastronomie, Dienstleistungsbranche. Englisch-Crashkurse im Einzelunterricht für schnelle Lernfortschritte mit 10 bis 50 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten) pro Woche auf allen Niveaustufen mit allgemeiner oder berufsbezogener Ausrichtung. […]

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Schlimme Wahl.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Du sahst die Fee ihr goldnes Haar sich strählen, Wenn morgens früh noch alle Wälder schweigen, Gar viele da im Felsgrund sich versteigen, Und weiß doch keiner, wen sie wird erwählen. Von einer andern Dam hört ich erzählen Im platten Land, die Bauern rings dir zeigen Ihr Schloß, Park, Weiler – alles ist dein eigen, Freist du das Weib – wer möcht im Wald sich quälen! Am 8. Oct. schloß Baiern mit Österreich einen Vertrag in Ried ab, worin dem König von Baiern alle jetzigen Besitzungen garantirt wurden, erklärte am 14. Oct. an Napoleon den Krieg u. entsendete den Theil seines Heeres, welcher bisher unter Wrede am Inn zur Beobachtung Österreichs aufgestellt war, durch drei österreichische Divisionen verstärkt, gegen die französische Rückzugslinie. Meine Wahl fiel auf eine Weltbeschreibung in welcher man zwar noch Wundermenschen mit Hundsköpfen oder einem so breiten Fuß, daß er beim Ausruhen im Gras als Sonnenschirm sich benützen ließ, doch aber auch manches Nützliche fand. Als nun einst in der Schule die Aufgabe gestellt wurde, es solle jeder sechs Städtenamen auf die Tafel schreiben, so brachten meine Kameraden vielleicht Saulgau, Riedlingen, Buchau, Biberach, Ehingen, Ulm fertig, während ich mit einem ganzen Haufen von Städten aus Italien und China und Amerika aufwartete. Der Lehrer schaute mich ganz verblüfft an. Auswendig hätte er selbst nicht so viele Namen gewußt. Woher ich das alles wisse, fragte er. Ich bekannte und war nun Hahn im Korb, was mich antrieb, auch in 50 den anderen Lerngegenständen allen Fleiß zu verwenden und die Süßigkeit des ersten Platzes dauernd zu verschmecken. So ist etwa auch das Deutsche Archäologische Institut seit langem in Pompeji tätig. Seitdem beschränkte man sich, abgesehen von kleineren Sondierungen oder gezielten Sondagen und Grabungen, auf die schon ausgegrabenen Gebiete. In den 1920er-Jahren wurde unter Amedeo Maiuri, der für fast 40 Jahre Ausgrabungsleiter in Pompeji war, erstmals in älteren Schichten als der von 79 n. Pompeji wird auch zunehmend zu einem internationalen Forschungsprojekt. Auch die Ausgrabung des Gräberfeldes vor dem Noceraner Tor fällt in diese Zeit. […]

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