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Mein Herz

Ich richte kühn mich vor den Blitzen auf,
Und sage: trefft! und zu den Stürmen:
Laßt eure Wogen türmen!
Stürmt fort, ras't fort, ihr haltet mich nicht auf!
Und zu den Augen, die so stolz und groß
Mein Herz bedrohn mit tödlichem Verderben,
Zu deinen Augen sag' ich: schönes Los,
Von eurer Glut versengt dahinzusterben!

Quelle:
Erste Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Zaubermantel im fremden Land.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da ist mir, als erwacht' ich aus langem schweren Traum: Ich bin ja euer Bruder, Sturm, Regen, Fels und Baum. Weh, daß ich mich verirrte von euch in fremdes Land, wo mich ein Fluch in banges Gemäuer hält gebannt! Nun steh' ich hier und breite die Arme sehnlich aus, in Weh verloren lauschend dem lockenden Gebraus. O könnt ich Zaubern lernen! Ich spräch ein kräftig Wort, entrollte stolz den Mantel und flög' im Sturme fort. Die Geschichte vom Blumengarten der Zauberin. Es lag eine terminologische Debatte in einigen magischen Schriften wie der Kairoer Geniza über die genaue Identifizierung von Zauberern vor. Die Geniza nimmt an, dass sowohl der Zauberer als auch der "Augentäuscher" mit magischen Kräften Wirkungen erzielten. Der Zauberer unterscheide sich vom Augentäuscher einzig darin, dass er verbotene Handlungen ausführe, während der Augentäuscher erlaubte Handlungen benutze. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und erforscht. Hier ist vorzüglich jene Nachtseite der menschlichen Natur in Betrachtung zu ziehen, welche bis heute zum Theil noch nicht erhellt wurde, die Manie, gewisse Mitmenschen des Umganges mit dem Erzfeind dem Teufel zu beschuldigen, eine Sucht, welche ein neues Verbrechen feststellte: die Zauberei. Unerklärlich in sehr vielen Fällen ist die Selbstanklage jener unglücklichen Verdächtigen, die, der Hand des Scharfrichters überliefert, in quälende Instrumente gepreßt, die übertriebensten Aussagen machten, um nur auf Augenblicke von der Pein erlöst zu werden, welche die Hand des Folterers ihnen durch Anlegung grausiger, mit teuflischem Scharfsinne zusammengesetzter Maschinen verursachte. Friert aber in den mühsam gespeisten Weihflammen dieses Kultes und möchte ihm, möchte sich selbst gern entlaufen. Wenn er sich ins Rollen der Begebenheit stürzt, dem Körper, dem Kopf die letzte Leistung abverlangt, die der Kraft eines Menschen erreichbar ist, wird der Bann vielleicht gebrochen; lindert sich wenigstens wohl der Zwang und ermöglicht ein helleres Leben im sicheren Gehege der Norm. Solche Hoffnung treibt ihn in den Burenkrieg wo er emsig nach dem Ruhm tollkühner Todesverachtung trachtet und in die blutige Wirrniß des Makedonenaufstandes. Doch die Hoffnung trügt. […]

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Traumhaft rauschen der Sehnsuchtslieder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wenn die Sehnsuchtslieder der Nachtwind auf den Fluren singt, - in meinem Herzen hallt und klingt sein traumhaft Rauschen wider. Der Nachtwind wehte und ich ward erhoben. Es duftete von Lindenlaub die Stadt. Die reine Luft nahm meine Starrnis mit, Die mich zermalmte. Tränen kamen matt. Die Straßen liefen kühlbeglänzt und glatt. Rings wie von Wäldern war die Nacht umwoben. Ich wuchs zum Engel namenlos und schritt Wie eine Wolke eilend durch die Stadt. Während meine Haare im Nachtwind stehen, Spüre ich Sonne von unten an meinen Zehen. Ich höre einen mit seinen Sohlen an meinen, Ich hör' ihn tiefen Atem holen im Sonnenschein drunten. Ich höre Schritte unter den Pflastersteinen. Es ist wirklich sehr ärgerlich, wenn der Traum vom Studium in Spanien an einem fehlenden Dokument oder einer fehlenden Übersetzung scheitert, die man leicht hätte anfertigen können. Bitte achtet immer darauf, dass die Bewerbung vollständig ist, und dass alle Unterlagen und Dokumente beigefügt sind. Wer sich nicht sicher ist, was übersetzt werden muss, sollte besser alles übersetzen oder beim zuständigen Ansprechpartner an der spanischen Universität nachfragen. Mittlerweile haben die meisten Universitäten ein Online Bewerbungssystem mit dem man sich bewerben kann und man erhält oft auch eine Checkliste, was alles beigefügt oder per Post zugeschickt werden muss. Viele Dokumente müssen auch übersetzt werden, dann kann man beide Versionen vorlegen oder die Übersetzung beglaubigen lassen. Man sollte auf jeden Fall viel Zeit investieren, die genauen Voraussetzungen für den Studiengang herauszufinden und eine weitere wichtige Information ist diejenige, was genau alles in die Bewerbung muss. Daher immer alles mehrfach checken und eventuell sogar schon vor der Abgabefrist bei der Universität nachfragen, ob alle relevanten Unterlagen vorliegen. Das wird zwar nicht immer gern gesehen, wenn man sich jedoch unsicher ist, kann man so eventuell seine Zusage retten. Rob wird durch ein übernatürliches Mittel in den Schlaf gewiegt, in dessen Traum er sein Leben fortsetzt. Beide lieben bereits, und beiden genügt diese Liebe nicht, füllt die Leere in ihrer Seele nicht aus. Fortunat tritt zwar ganz natürlicherweise in die Dienste eines Herzogs, der durch Famagosta reist, aber erhält bald darauf den Zauberbeutel und Zauberhut, die ihn zu übernatürlichen Dingen befähigen. Aber das Blatt wendet sich, die stolzen Hoffnungen zerrinnen, die Jünglinge er kennen deren Trug und Nichtigkeit. […]

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wenn die Liebe mich verwirrt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und ich seufzte auch und girrte; und wenn Liebe mich verwirrte, steckt ich meine Finger rasch in des Herren Nachbars Tasch'. Doch der Gassenvogt mir grollte, daß ich Sehnsuchtstränen wollte tocknen mit dem Taschentuch, das mein Nachbar bei sich trug. Er vermutet, dass das Chorlied vor allem aus der Motivation entstanden sei, Schumanns Kompositionen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Er ließ von eigens engagierten Steinmetzen große Feldsteine konkav ausarbeiten, um seine Wustrauer Feldmark mit Hilfe dieser Steine zu einem heidnischen Begräbnisplatz avancieren zu lassen. Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Auf dem mit Rasen überdeckten Kirchenplatz, etwa hundert Schritte vom Grabe Hans Joachims entfernt, erhebt sich ein hoher, zugespitzter Feldspat. […]

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