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Busch und Baum

In sonniger Ferne flog der Traum
Von einem Himmel auf Erden
Und schien im wehenden Blütenflaum
Zur Wirklichkeit in Busch und Baum
Rings um uns her zu werden.

Es war ein Tag, so rein und zart,
Als habe sich gedichtet
Der Frühling eine Hochzeitfahrt
Und liebend sich geoffenbart
Und jeden Streit geschlichtet.

Es ruhte sanft auf meiner Hand
Dein Händchen in süßem Vertrauen;
So fuhren wir durch das schöne Land -
Hoch über uns zerfloß und schwand
Eine Wolke im Himmelblauen.

Quelle:
Neue Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Virtual World Reise Magazin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dresden Sachsen Deutschland Reise Magazin - Urlaub in Sachsen lohnt sich immer. Reiseinfos zu Dresden, Meissen, Pulsnitz, Spreewald, Sächsische Schweiz, Erzgebirge, Böhmen usw. Im Innern der Albrechtsburg hatte der Baumeister ein hochkomplexes Raumprogramm umzusetzen. Welche Sorten gab es und in welchen Gefäßen wurden sie ausgeschenkt? Große Bereiche des ersten Obergeschosses werden durch zwei Säle eingenommen. Das 1.000-jährige Jubiläum dieser spektakulären Begebenheit hat die Albrechtsburg Meissen zum Anlass für eine Sonderausstellung genommen. In der Dachzone bilden jedoch die Lukarnen, hochrechteckige, auf der Trauflinie aufsitzende Dacherker einen den Bau umziehenden Kranz von Turmfiguren. Die Albrechtsburg Meissen ist die erste Burganlage Deutschlands, bei der der Wehrcharakter in den Hintergrund tritt. Beide sind großzügig auf mehreren Seiten befenstert, zweischiffig angelegt und wie die übrigen Räume des Geschosses gewölbt. In der Folgezeit sollten solche Raumbildungen u. a. in Wittenberg, Torgau, Neuburg a. d. Der baulich inszenierte Überschaublick an sich war damals bereits europaweit im Schlossbau geschätzt. Der zentral gelegene Saal, auf den der Hauptaufgang des Großen Treppenturms führt, war der fallweise zu nutzende große Festsaal des Schlosses. Er war nicht heizbar und erfüllte im Alltagsleben die Funktion eines Kommunikationsbereichs zwischen den umgebenden Treppen und Räumen, zu denen auch ein Kapellenraum gehört. Die Sonderausstellung war vom 24. April bis 1. Hier können Sie auch gern ein Glas sächsischen Wein probieren. November 2015 in der Albrechtsburg Meissen zu sehen. Sie fahren vorbei an der barocken Schlossanlage Diesbar-Seußlitz und über Riesa, wo Sie die Nudelmanufaktur besichtigen können. Eine Besonderheit für Familien mit Kindern ist unser neuer Kinder-Audioguide. Der von allen Seiten noch heute so ins Auge springende, turmartige Charakter des Meißener Schlosses dürfte ein wohlkalkuliertes Bild mit politischer Bedeutung darstellen. Schöne Ausblicke auf das Elbtal und die Meißner Altstadt werden durch zahlreiche Informationstafeln entlang der etwa 500 Meter langen Strecke ergänzt. Auf dem Weg nach Strehla können Sie rechts- oder linkselbisch fahren, da beide Strecken gut ausgebaut sind. Sein Verlauf durch die Parkanlagen bietet neue Perspektiven im Kontrast zur hofseitigen Ansicht der Albrechtsburg. Die Albrechtsburg sollte nicht nur ein besonders komfortabel zu bewohnendes Residenzschloss werden, sondern auch ein unübersehbares Zeichen für die sich immer mehr konsolidierende und an reichspolitischer, administrativer und wirtschaftlicher Bedeutung gewinnende Territorialherrschaft der Wettiner setzen. Zu diesem Zweck wurde wohl von Arnold von Westfalen die Formulierung einer neuen Architektursprache erwartet. In Radebeul lohnt sich die Besichtigung des Ortskerns Altkötzschenbroda mit seinen zauberhaften Fachwerkhäusern. […]

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Am Felsen zerbrochen war die Woge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auf ewig nun von allem abgeschieden, was hier das Herz in süßer Wollust regt, getrennt von den Geliebten, die hienieden vergebne Sehnsucht, langes Weh bewegt, schien matter Traum dem Todten nur beschieden, ohnmächtiges Ringen nur ihm auferlegt. Zerbrochen war die Woge des Genusses am Felsen des unendlichen Verdrusses. Zu ganz ähnlichen Anschauungen ist auch Hübner auf Grund seiner planvollen Beobachtungen des Rotkehlchenzuges in Pommern gelangt. Marek glaubt, daß der Beginn des Herbstzuges verursacht werde durch die Vorstöße der barometrischen Maxima von Norden gegen Mittel- und Südeuropa, während umgekehrt Vorstöße des subtropischen Barometermaximums gegen Norden den Beginn des Frühlingszuges auslösen. Längere Zeit anhaltender hoher Luftdruck, der der Sonnenbestrahlung genügend Zeit zur Erwärmung der Erdoberfläche läßt, hat frühzeitige oder doch wenigstens normale Ankunftsdaten im Gefolge. Unregelmäßigkeiten im Vogelzuge finden hauptsächlich bei veränderlichem Wetter statt, wie es durch eine mannigfache und wechselnde Luftdruckverteilung hervorgerufen wird. Gutes Wetter und steigende Temperatur beschleunigen seiner Auffassung nach im Frühjahr den Vogelzug, während fallende Temperatur und schlechtes Wetter ihn verlangsamen, was ja mit den praktischen Erfahrungen der Jäger und Vogelfänger durchaus im Einklang steht. Am Hang oberhalb der Bucht liegt die Nestor-Höhle, zu der man mit seinen Hunden hin wandern kann. Wenige Kilometer weiter, von der Navarrino-Bucht durch eine schmale Landzunge getrennt, liegt ein Brackwasser-See, an dem sich ein Nature-Trail, ein Naturlehrpfad, befindet. Das Betreten der Festung ist nicht gestattet, da an mehreren Stellen Einsturz- und Absturzgefahr besteht. Hier hat König Nestor in früheren Zeiten sein Vieh gehalten, beziehungsweise das Vieh seiner Raubzüge versteckt, je nach Quelle. Pylos selbst ist eine nette Kleinstadt mit schönem zentralen Platz am Meer und vielen kleinen Geschäften. Der Ausblick vom Hügel ist allerdings sehr schön, unter anderem auf die Ochsenbauchbucht. Die Nestor-Höhle ist etwa 30 Meter tief, ein großer Raum mit kleiner Öffnung an der recht weit entfernten Decke. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, herrscht für die Hunde Leinenpflicht. Diesem folgend sind unter anderem viele Schildkröten, Libellen, Schmetterlinge, Schlangen und Salamander zu entdecken. […]

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Ausfahrt - Schlitten vorm Haus.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Steig ein, kleine Maus, zwei Kätzchen davor, so gehts durchs Tor, zwei Kätzchen dahinter, so gehts durch den Winter. Hinein ins Feld, wie weiß ist die Welt. Auf einmal, o weh, kleine Maus liegt im Schnee, kleine Maus liegt im Graben, wer will sie haben? Schlitten vorm Haus, wo blieb kleine Maus? Die Kätzchen, miau, die wissens genau: Hat nicht still gesessen, da haben wir sie gefressen. Nun pickte der Sperling ein Fädchen nach dem andern vom Seil los, bis der Hund frei war; aber beim Gevatterschmaus versieht ers wiederum, übernimmt sich im Wein, taumelt auf dem Heimweg und bleibt auf der Straße liegen. Nun rächt sich das Vöglein. Ein hierher gehöriges altdeutsches Gedicht ist im Reinhart Fuchs S. Der Schluß hier ist aus der zweiten hessischen Sage genommen. 290 bekannt gemacht, stammt aber aus dem französischen Renart; vergl. Der Hund aber war von seinem Herrn an ein Seil gelegt worden, weil er einmal von einer Hochzeit betrunken nach Haus gekommen war. In der dritten Erzählung aus Göttingen ist weiter gar kein Eingang, es heißt blos ein Vöglein und ein Hündlein gehen zusammen und kommen auf der Landstraße an eine Fahrgleise, da kann das Hündlein nicht, wie das Vöglein, darüber, und weil gerade ein Fuhrmann mit Weinfässern daher kommt, so bittet ihn das Vöglein, dem Hündlein darüber zu helfen, aber der bekümmert sich nicht darum und fährt das arme Thier todt. Maus. Verwandt ist ein ehstnisches Thiermärchen das ebenfalls im Reinhart Fuchs Maus mitgetheilt wird. Nun kommt der Fuhrmann, verspottet die Drohung des Sperlings und fährt den Hund todt. Eine Hirschkuh war mit einem jungen Hirsch ins Kindbett gekommen und bat den Fuchs Gevatter zu stehen; der Fuchs lud noch den Sperling dazu ein und dieser wollte noch den Haushund, seinen besondern lieben Freund dazu einladen. Dieser ward darüber im Anfange so bestürzt, als wenn er dergleichen vorher niemals gehört, und bildete sich ein, ich wäre ein schwedischer Spion. Denn ohne Paß wäre es mir unmöglich gewesen, eine solche Reise, wie ich nun vornahm, durch Deutschland anzustellen, wo man wohl zehnmal des Tages von einem rauhen Soldaten diese Worte: wer da? zurück! wohin? hören muß. […]

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Der Maler 1.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Aus Wolken, eh im nächt'gen Land Erwacht die Kreaturen, Langt Gottes Hand, Zieht durch die stillen Fluren Gewaltig die Konturen, Strom, Wald und Felsenwand. Wach auf, wach auf! die Lerche ruft, Aurora taucht die Strahlen Verträumt in Duft, Beginnt auf Berg und Talen Ringsum ein himmlisch Malen In Meer und Land und Luft. Durch die offenen Fenster kam von Zeit zu Zeit das ferne Dröhnen unbekannter Züge, die kurzen, regelmäßigen Donner einer meilenweiten, geschäftigen Welt und der trübe Dunst aus nachbarlichen Häusern, Misthaufen und offenen Kanälen. Dann war er zu Hause bei Menuchim. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mendel. Es kam ihm vor, daß es leicht wäre, jetzt, so wie er ging und stand, das Haus zu verlassen und zu Fuß weiterzuwandern, die ganze Nacht, so lange, bis er wieder unter dem freien Himmel war und die Frösche vernahm und die Grillen und das Wimmern Menuchims. Die Flöhe sprangen aus den schwarzen Sparren zwischen den Brettern der Diele, in die Kleider, auf die Kissen, auf die Decken. Ja, und ein paar Sterne sah Mendel ebenfalls, ein paar kümmerliche Sterne, zerhackte Sternbilder. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Mendel Singer entzündete die Kerze in der grünen Flasche neben dem Bett und ging ans Fenster. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Mendel erinnerte sich an die hellgestirnten Nächte daheim, die tiefe Bläue des weitgespannten Himmels, die sanftgewölbte Sichel des Mondes, das finstere Rauschen der Föhren im Wald, an die Stimmen der Grillen und Frösche. Die Nächte waren heiß und schwer. Da sah er den rötlichen Widerschein der lebendigen amerikanischen Nacht, die sich irgendwo abspielte, und den regelmäßigen, silbernen Schatten eines Scheinwerfers, der verzweifelt am nächtlichen Himmel Gott zu suchen schien. Die Katzen lärmten, die herrenlosen Hunde heulten, Säuglinge schrien durch die Nacht, und über dem Kopf Mendel Singers schlurften die Schritte der Schlaflosen, dröhnte das Niesen der Erkälteten, miauten die Ermatteten in qualvollem Gähnen. Die Wanzen zogen in langen, geordneten Reihen die Wände hinunter, den Plafond entlang, warteten in blutlüsterner Tücke auf den Anbruch der Finsternis und fielen auf die Lager der Schlafenden. Es war Sommer. […]

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