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Fernsprache

O wie du mir fehlst,
Wie ich dich vermisse!
Doch du hellst, beseelst
Mir auch Finsternisse.

Wenn du mir erscheinst,
Wir im Traum uns finden,
Hör' ich's, wie du weinst,
Fühl' ich dein Empfinden.

Ja, ein geisterhaft
Magisch Liebeswalten,
Eine höh're Kraft
Wird dich mir erhalten!

Auch durch Mauern bricht
Sie mit Seelenschwingen,
Und es wird ihr Licht
Durch die Ferne dringen.

Quelle:
Neue Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Dunkel der Mond, zu Eise erstarrt die Tage mit Leid.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Heue - Durch silberne Halme eisiger Scheiben dämmert zu mir ins Dunkel der Mond. Ich bin ein See, erstarrt zu Eise, darin sich spiegelt der traurige Mond; dürres Schilf zittert und flüstert. Ich höre dich weinen und schluchzen - wie einst. Einst füllt' ich achtlos dir Tage mit Leide, bis daß du weintest aus schluchzender Brust. Wohl hab' ich flehend geküßt die Thränen, doch war's geschehen, daß du geweint. Jetzt ist dein Auge längst getrocknet. Doch ewig weinst du in meiner Seele; und ich muß weinen all deine Thränen, geliebtes Antlitz, und noch viel mehr. Seit dem Hochmittelalter war es üblich geworden, den Gläubigen nur die Hostie, nicht aber den Kelch zu reichen. Zeitengel Dieser Engel heißt so im Tarot, Nummer 14. Er hat Flügel er trägt das Sonnenzeichen auf seiner Stirn und das Dreieck des Septenars auf seiner Brust. Er füllt die Lebensessenz von einem Kelch zum nächsten. Dies drang mir wunderbar tief ins Herz, da ich den geringsten deiner Apostel las; ich betrachtete dein Wirken, und ein Schauer ergriff mich. Man nennt ihn auch Temperance. Mechanisch schritt Lilli die Thürstufen und den Hauptweg des Gartens hinab. Im Ecclesiastes 9 und 12 ist er der Helferengel, der jede Handlung lenkt, die die Menschen ausführen. O Du, der du den Wein Meiner Äußerung aus dem Kelch Meiner Erkenntnis getrunken hast! Eine Sage dazu: Einst erwog der Schöpfer, die Erde zu zerstören, und er rief seine Engel, um sich mit ihnen zu beraten. Unter ihnen waren 3 Engel: Zeit, Minuten, und Sekunden. Dann probierte Er den Wein und winkte mir zu, dass ich vom Brot essen soll. Weil schon das Sehen der Konsekration als segensvoll galt, nahmen die mittelalterlichen Messbesucher teilweise nicht an der Eucharistie teil. Kurzinhalt: Die Familie des Bauernjungen Trenk Tausendschlag steht im Dienste des unbarmherzigen Ritters und Lehnsherren Wertolt. Als eines Tages sein Vater zu Unrecht in den Kerker geworfen wird, zieht Trenk aus, Ritter zu werden. Mit Hilfe seiner Freunde Ferkelchen, Momme Mumm, Thekla und Ritter Hans macht er sich auf, am Ritterturnier des Fürsten teilzunehmen. Er nahm das Brot, zerbrach es und gab mir die Hälfte ab. Doch die Tumulte ebbten nicht ab: Viele Nonnen und Mönche verließen in Sachsen die Klöster. Die Engel servierten uns das warme Sauerteigbrot und ungesäuerte Brot, dann gossen sie den Wein in Jesu Kelch ein. Der Sieger des Turniers soll mit dem Heer des Fürsten gegen den im Wald hausenden Drachen in den Kampf ziehen. So muss Trenk nicht nur das Turnier gewinnen, sondern auch den Drachen besiegen, denn dann steht ihm ein Wunsch frei, mit dem Trenk die Freiheit seines Vaters und seiner Familie erlangen will. […]

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Sachsen unter den Wettinern.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Name Sachsen wurde auf die bisherigen Länder Meißen, Osterland un Thüringen übergetragen; das Haus Wettin aber sitzt noch auf den Thronen S-s. Friedrich, im Besitz der Kur, ertheilte der sächsischen Landschaft eine feierliche Bestätigung ihrer Freiheiten u. Privilegien u. wurde den 18. Jan. 1424 auf dem Kurfürstentage zu Bingen in das Kurcollegium eingeführt, nachdem er zuvor dem Herzog von Lauenburg Caution geleistet, daß er sich wegen der Ansprüche desselben richterlicher Entscheidung unterwerfen wolle, u. am 1. Aug. 1425 mit der Kur, dem Herzogthum Sachsen u. dem Erzmarschallamte belehnt. Außer dem Kurkreise gehörten ihm das Herzogthum Sachsen, die Pfalz Sachsen, die Grafschaft Brehna u. die Burggrafschaft Magdeburg, von welcher letzten aber nur noch das Grafengedinge zu Halle übrig war. […]

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Hund und Verräter niederschießen!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Was Gescheiteres und was Wahreres hast du noch nie gesagt, das schwör' ich dir! Und einmal sagte er: Hör' nur, wie der Kerl bettelt, und doch, wenn wir nicht stärker gewesen wären als er, hätt' er uns beide getötet, so gewiß ich hier stehe. Und warum - weshalb? Für nichts, rein für nichts! Nur weil wir haben wollten, was uns gehörte. Nur darum! Ich wett' aber, du drohst keinem mehr, Jim Turner! - Thu' die Pistole weg, Bill! Jack hörte nicht auf ihn, hing seine Laterne an einen Nagel und ging im Dunkeln gerade auf die Stelle zu, wo ich war, indem er Bill veranlaßte, ihm zu folgen. Ich retirierte wie ein Krebs, so schnell ich konnte, aber um nicht entdeckt zu werden, blieb mir nur übrig, mich in eine der nächsten Kabinen zu flüchten. Vor dem Eingang zu derselben blieb Jack stehen und rief: Komm' hier herein. Mit der Pistole hatte er zwar alle Vorbereitungen getroffen, war jedoch nicht persönlich zugegen. Der Bischof kam von der Burg herab geritten, um zum Dom oder zur gleich nebenan liegenden Regierungskanzlei am Kürschnerhof zu gelangen. Zu dieser Zeit verweilten die Wegelagerer in der Gaststätte Zum Rebstock in der Zeller Straße und warteten auf den zurückkehrenden Bischof mit seinem Gefolge. Gegen 10 Uhr kam die Gruppe in die Nähe der Tellsteige und wurde von Kretzer mit seinen Leuten höflich begrüßt. Unter dem Mantel zog Kretzer jedoch eine Pistole oder ein Gewehr hervor und erschoss den Bischof und zwei seiner Begleiter, die Hofherren Fuchs von Wonfurt und Carl von Wenkheim. Kretzer und seine Leute entkamen unerkannt. Da Grumbach eigentlich den Bischof lebend in seine Rimpacher Burg bringen wollte, um Lösegeld zu erzwingen, gehen Geschichtsforscher von einer unter Alkoholeinfluss missglückten Entführung aus. Da Grumbachs Beteuerung, mit den Mördern nichts zu tun zu haben, nicht geglaubt wurde, setzte auch er sich nach Frankreich ab. Der neue Fürstbischof Friedrich von Wirsberg, nahm die Verfolgung auf. Kretzer wurde an der französischen Grenze im Schloss Schaumburg im damaligen Lothringen gefangen genommen, gestand 1558 die Tat, erhängte sich aber, bevor ihm der Prozess gemacht werden konnte. […]

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