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Zum Abschied

Als alles feindlich mich verlassen,
Ich selbst von Qual zu Qual mich trieb,
Da warst es du in all dem Hassen,
Nur du allein, die hold mir blieb.

Du sahest in der dichten Wildnis,
Die meinen Geist mit Nacht umgab,
Ein Licht, ein Stern, ein Gnadenbildnis
Zu mir in stiller Huld herab.

Beleidigt dich nicht der Gedanke,
Daß dir mein Herz, mein düstres, schlug,
Zürnst du mir nicht, wenn ich dir danke,
So gibt mir das schon Trost genug.

Leb wohl! Vergiß und laß den Schwärmer,
Den Sohn der Schwermut, der ich bin,
Ob auch um eine Hoffnung ärmer,
In sein Verhängnis weiter ziehn!

Für dich ist noch ein Glück verborgen,
Mich schmerzt nur, was die Welt mir gab.
Mich ruft die Nacht, dir winkt der Morgen,
Du blühst empor, ich muß hinab.

Quelle:
Neue Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Römhild, Königsberg, Themar, Behrungen, Hof Milz .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Linie Römhild, gestiftet von Heinrich, Ernsts des Frommen viertem Sohne; auf seinen Antheil kamen die Städte und Ämter Römhild, Königsberg, Themar, Behrungen, Hof Milz und die heimgefallnen Echterschen Lehen, von denen er jedoch 1683 das Amt Königsberg seinem Bruder, dem Herzog von Hildburghausen, abtrat. Er starb 1710 als k. k. Feldzeugmeister und mit ihm erlosch seine Linie; sein Land wurde getheilt, das meiste bekam Gotha; Meiningen, Koburg-Saalfeld und Hildburghausen Einiges. Königsberg positive Aspekte trotz seines vorgerückten Alters er wurde am 10. November 1810 zu Königsberg in Preußen geboren ist Simson noch rüstig an Körper, von beinahe jugendlicher Frische und Beweglichkeit des Geistes. Einzig Blücher und sein Stabschef Scharnhorst tun sich hervor, in dem es ihnen auf ihrem Rückzug nach Norddeutschland gelingt, große Teile der französischen Armee zu binden, so dass sich der König nach Küstrin und weiter nach Königsberg zurückziehen kann. In beiden Schlachten verliert die preußische Armee jeweils ein Drittel der Soldaten. Bei Jena wird am 14. Oktober 1806 ein Teil der preußischen Armee geschlagen und die preußische Hauptarmee anschließend bei dem nördlich von Jena gelegenen Dorf Auerstedt trotz zahlenmäßiger Überlegenheit vernichtet. Die totale Desorganisation des Generalstabs und der Truppenführung lassen zwei Fünftel der preußischen Armee erst gar nicht zum Einsatz kommen. Es kommt zur planlosen Flucht der preußischen Korps. In dieser Position war er nicht nur dafür verantwortlich, Berlin in eine repräsentative Hauptstadt für Preußen umzugestalten, sondern auch für Projekte in den preußischen Territorien vom Rheinland im Westen bis Königsberg im Osten. Als Panoramen zu Weihnachten schuf er zwei Ansichten der Insel Elba, wohin Napoleon zuerst verbannt worden war. Nach dem Tod Paul Ludwig Simons 1815 wurde er zum Geheimen Oberbaurat ernannt und konnte sich endlich seiner eigentlichen Profession, der Architektur, widmen. Dabei waren nach den napoleonischen Kriegen aufgrund einer knappen Staatskasse preiswerte Lösungen für die massenhaft anstehenden Bauaufgaben gefragt. […]

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Aufstellen der Geräte im Turnsaal.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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So unterwegs in einem schönen Hechtsprung erblickte er das Licht der Welt, das Leben, und hat - obwohl er damals doch noch recht jung sich doch sofort in Hilfsstellung begeben. Den Kniesturz übend und manch andre Tugend, verging ihm eine turnerische Jugend im Wachen teils und teils im Traum und Freitags nachmittags am Schwebebaum. Vorturner wurde er und Löwenbändiger, Seemann und Schornsteinfeger, Akrobat und schließlich turnerischer Sachverständiger im transsibirischen Artistenrat. Er las die Morgenzeitung stets im Handstand, vom Hang der Freiheit sprach sein roter Schlips. Er glich wie er im Turnsaal an der Wand stand dem allbekannten Herkules aus Gips. Dieses 1878 errichtete Schulhaus wurde erweitert und 1928 eine für Schulsport und Arbeiterturner zugleich errichtete Turnhalle entstand. In den Räumen stehen Pferdeschlitten, hängen Textilien, wird lokales Brauchtum erklärt. Es sind Mäntel von Toten, in denen Gefangene lächerlich überleben sollen. Bergarbeiter aus Johanngeorgenstadt fanden sich daher hier ein und errichteten mitten im Wald eine Siedlung. 1825 erhielt diese den Namen Unterweißig und blieb ein Bergarbeiterwohnort. Heute sind im Schulgebäude Wohnungen untergebracht. Die Zeit der Segelschiffe neigte sich dem Ende zu, dem Maschinenantrieb gehörte die Zukunft. Das erklärt man Billy, die Engländer teilen brüderlich mit den Waffenbrüdern. Aufgrund des Zuzugs von auswärtigen Arbeitern mit ihren Familien machte sich der Bau eines Schulhauses erforderlich. Am ersten Tage zog die Großherzogin den Vorstand und die Deputation zur Tafel nach Belvedere, wo sie alle mit ihrer Liebenswürdigkeit begeisterte. Das Freikorps des Freiherrn Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow tat sich in den Befreiungskriegen besonders hervor. Der hölzerne Riese wurde von einem kleineren Dampfschiff gezogen. Das verschlafene Bauerndorf wurde quasi aus einem Dornröschenschlaf geweckt und das damals noch eigenständige Unterweißig wurde gegründet. Dietz-Karlsruhe wurde zum Präsidenten gewählt; Hübner-Dresden und Kalkreuth zu Vizepräsidenten; Wichmann und Schorn zu Schriftführern. 1806 bis 1821 wurden für die Schachtanlagen des Königlichen Steinkohlewerkes Zauckerode verstärkt Fachleute benötigt. […]

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Kühle Lüfte hauchen durch die dunkle Nacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wache auf, Du süßes Lied, öffne Deine goldnen Augen; Mondschein still herniedersieht. Leise, kühle Lüfte hauchen durch die tiefe dunkle Nacht. Lasse Deinen hellen Blick, leuchtend, durch die Schatten schweben; Antwort kehret bald zurück, wenn des Echos Wechselleben hallend an dem Fels erwacht. Sag', wo willst Du hin? Soll ich Dich begleiten, durch die Dunkelheiten deine Schritte leiten? Soll ich stiller Liebe deinen düstern Sinn freundlich deuten? Willst Du Deine Triebe durch den Abend singen; oder höher, immer höher zu den Sternen klingen? Der Mond schien prächtig, von den Bergen rauschten die Wälder durch die stille Nacht herüber, manchmal schlugen im Dorfe die Hunde an, das weiter im Thale unter Bäumen und Mondschein wie begraben lag. Mir aber ging mancherlei im Kopfe herum. Der Thee war gut, und das Gespräch interessirte ihn. Da kam mir die Welt auf einmal so entsetzlich weit und groß vor, und ich so ganz allein darin, daß ich aus Herzensgrunde hätte weinen mögen. Der Weg lief immerfort im Walde an einem Bergeshange fort. Das ist es, wovon ich seit Jahren geträumt habe! Es ist ein Text worüber sich ein lang Capitel lesen lässt. In solchen philosophischen Gedanken setzte ich mich auf dem Platze, der nun ganz einsam war, auf einen Stein nieder, denn an das Wirthshaus anzuklopfen traute ich mich nicht, weil ich kein Geld bei mir hatte. Und jetzt bin ich hier und erlebe es tatsächlich selbst. Die Jungfer, die mir vorhin die Rose geschenkt hatte, war jung, schön und reich ich konnte da mein Glück machen, eh man die Hand umkehrte. Ich klopfte ganz bescheiden an, horchte und klopfte wieder. Und Hammel und Schweine, Puter und fette Gänse mit Aepfeln gestopft ja, es war mir nicht anders, als säh ich den Portier auf mich zukommen: Greif zu, Einnehmer, greif zu! jung gefreit hat Niemand gereut, wers Glück hat, führt die Braut heim, bleibe im Lande und nähre Dich tüchtig. Und das ganz plump und roh und dumm und unverblümt. So, dachte ich, scheint der Mond auch über meines Vaters Mühle und auf das weiße gräfliche Schloß. […]

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