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Liebesband

Zerrisse je das Liebesband,
Das unsre Herzen hält verbunden,
Dann bleib' kein welkes Treuepfand
Als Trauerrest der schönen Stunden;

Kein Katafalk, auf dem noch lang
Zur Schau läg' unsre tote Liebe,
Kein Angedenken, nicht ein Klang,
An dem der Schmerz verewigt bliebe.

Was aus ist, sei der Nacht zum Raub,
Vergessen sei es und versunken,
Und übrig bleibe nicht ein Staub,
Und nicht ein Hauch, und nicht ein Funken!

Quelle:
Erste Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Fremdling.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Geschlechtern vor Poseidons Zornesworten: Wer nie auf ausgestreckten Klippen kniete, blieb Fremdling dem Geschick, an Drohungsorten der Salzgewaltsamen bei Amphitrite; bedenkt ums Riff der Toten ferne Pforten, den Nahruck von plutonischem Gebiete! Ich ließ mich auch von dem einmal gefaßten Vorsatze weder durch den Zorn meiner Anverwandten, noch durch die Vorstellung des Vizebischofs abwendig machen, welcher mich sehr ungerne von sich ließ, da er merkte, daß seine Kinder bereits durch meine Unterweisung sehr viel gefaßt hatten. Es verlangte eben damals Magister Nicolaus Schmidt, Lektor der Theologie und Vizebischof in Bergen, einen Hofmeister bei seinen Kindern, und ich war so glücklich, daß ich diese Stelle erhielte. Mit diesem, aber auch mit einem leeren Beutel reisete ich wieder nach meinem Vaterlande; und der letzte Umstand zwang mich, das Joch wieder zu übernehmen, dem ich mich vor kurzer Zeit erstlich entzogen hatte. Man billigte meinen Fleiß vollkommen, und ich erhielt den besten Charakter, welchen man Laudabilem nennet. Und obgleich meine kümmerlichen Umstände, da ich von allen Mitteln entblößt war, leicht diese edle Begierde hätten dämpfen sollen, so ward ich doch durch die vielen Beschwerlichkeiten, die ich allenthalben bemerkte, nur noch mehr aufgebracht und hielt um meine Erlassung an. Hierdurch ward eine große Lust, außerhalb Landes zu reisen, in mir erwecket. Der Vizebischof hatte sich in seinen jüngern Jahren sehr lange in fremden Ländern aufgehalten und die meisten Reiche Europens gesehen. Ich suchte mir die Gottesgelahrtheit nebst der französischen und italienischen Sprache noch mehr bekannt zu machen, und ich brachte es auch so weit, daß ich kein Bedenken trug, nachdem ich einen Winter daselbst zugebracht, mich der öffentlichen Prüfung der Gottesgelehrten zu unterwerfen. Ich hatte dieses Amt aber kaum einige Monate verwaltet, da es mir schon so hart und beschwerlich schien, als wenn ich in die ärgste Sklaverei geraten wäre. Ich nahm mir deswegen vor, wenn ich von meiner Arbeit Ruhe hatte, sein Tagebuch durchzulesen, welches er auf seinen Reisen gehalten und worin er alle Merkwürdigkeiten, die er gesehen, aufgezeichnet hatte. […]

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Arbeit, die er besorgt, doch nicht berechnet habe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wir stimmten alle darin überein, daß der Herzog ein findiger Kopf sei und das Reisen bei Tage uns jetzt keine Ungelegenheit mehr bringen würde. Wir hofften diese Nacht noch weit genug zu kommen, um aus dem Bereich des Skandals zu sein, den des Herzogs Arbeit in der Druckerei jenes Städtchens verursachen würde - im übrigen konnten wir unbehelligt reisen. Wir blieben versteckt und hielten uns still und wagten uns nicht hinaus bis etwa zehn Uhr; dann glitten wir ziemlich entfernt vom Stadtufer dahin und hißten unsere Laterne erst auf, als das Städtchen schon längst außer Sicht war. Ich habe dem Leser schon berichtet, daß zwei starke Krampen an jeder Seite meiner Schachtel, wo sich keine Fenster befanden, befestigt waren, durch welche der Bediente, der mich zu Pferde trug, einen ledernen Riemen zog, den er alsdann um seinen Leib schnallte. Ich kam auf den Gedanken, die Schachtel sey in's Schlepptau genommen, und werde so durch das Meer gezogen. Als ich mich nun in diesem trostlosen Zustande befand, hörte ich, oder glaubte zu hören, wie etwas an der Seite meiner Schachtel, wo die Krampen befestigt waren, schabte. Er verfasst einen Rapport, der zusammen mit einer beigefügten Zeichnung des Matrosen über den Kampf an das Marinekommando geschickt wird. Sofort wird der Wachoffizier benachrichtigt, der wiederum den Leutnant Frédéric Marie Boyer informiert, den man nur ungern aus seiner Mittagsruhe weckt. Am Nachmittag des 30. Novembers 1861 befindet sich der französische Aviso Alecton in den Gewässern bei den Kanarischen Inseln, um im nahen Teneriffa an Land gehen zu können. Glücklicherweise verschreckt ihn dieses seltsame Wesen im Wasser ebenso wie die Mannschaft und er gibt den Feuerbefehl. In Teneriffa angekommen wendet er sich  sofort an den französischen Konsul und bittet ihn um einen Besuch an Bord, woraufhin dieser über das seltsame Fundstück ebenso staunt wie die Mannschaft. Der Tintenfisch lässt sich das nur ungern gefallen. Allerdings herrscht starker Seegang, und keiner der Schüsse erreicht sein Ziel. Als die Männer dem halbtoten Rest des Tieres nachsetzen wollen, wird das vom Kommandanten strengstens untersagt, denn es jagt Boyer ihm immer noch ausreichenden Respekt ein. Er versucht immer wieder, mit seinem aufgerissenen Papageienschnabel seine Peiniger zu erhaschen und sich von der Leine der Harpunen zu lösen, wobei jedes Mal mehr Stücke aus seinem gallertartigen Fleisch gerissen werden. […]

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Virtual BLAUDRUCK - BLAU DRUCK Magazin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Technik des Blaudruck bedruckt Leinen- oder Baumwollstoffe mit Modeln um ein blau-weisses Muster zu erzielen. In Österreich gibt es zwei traditionsreiche Betriebe für Blaudruck im Mühlviertel Oberösterreichs und die Blaudruckerei in Steinberg-Dörfl im Burgenland. Das Färbermuseum Gutau, ebenfalls im Mühlviertel widmet sich seit 1982 der Blaudruckkunst, die hier bis 1968 von einer Meisterin ausgeübt worden ist. Da dessen Beschreibung Fragen offenließ, kam das Verfahren in Europa nicht zum Einsatz. Erst 1894 anlässlich von Stofffunden im Grab Bischofs Caesarius von Arles verstand man den von Plinius verfassten Text. In Bayern gibt nur noch einen einzigen Meister-Handwerksbetrieb, die Handdruckerei und Färberei in Ruhmannsfelden, die seit 1640 besteht. Jahrhunderts nach der Gründung einer Kattundruckerei 1678 in Amsterdam von dort aus rasch aus. Es breitete sich Ende des 17. Die älteste noch aktive Blaudruck-Werkstatt Europas befindet sich in Einbeck. Hier wird er für Jacken, Röcke und Schürzen eingesetzt. Besonders kunstvoll gearbeitet sind Schürzen, die auf der Vorder- und Rückseite mit unterschiedlichen Mustern bedruckt sind. Dabei handelt es sich um einen Reservedruck mit sogenannten Modeln, bei dem der Stoff mit einer Schutzmasse bedruckt und mit Indigo gefärbt wird. Blaudruck ist ein Färbeverfahren für Gewebe aus Leinen- oder Baumwolle, bei dem ein weißes Muster auf blauem Grund entsteht. Bestanden im Jahre 1823 allein im Mühlviertel 17 Färbebetriebe, so gibt es, abgesehen von einem weiteren Betrieb im Burgenland, keine Blaudruckereien mehr in Österreich. Blaudruck findet nicht nur bei Tischdecken, Kissenbezügen, Vorhängen, Wandbehang und anderen individuellen dekorativen Zwecken Verwendung, sondern auch bei der Kleidungsmode, so ist er ein wichtiges Element in der sorbischen Tracht. Wenn auch in den letzten Jahrzehnten der traditionelle Blaudruck europaweit fast völlig zu Erliegen kam, sind die Produkte der Familie K. hoch begehrt. Sobald man die Blaudruck-Werkstatt der Familie K. im burgenländischen Steinberg betritt, wähnt man sich in einer vergangenen Zeit. Inzwischen war das Verfahren durch Reisende im Zusammenhang mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie nach Europa gekommen. Bei den ägyptischen Kopten sowie in Indien und Java waren bereits zur Zeit Plinius des Älteren Verfahren zur Textilfärbung mittels Reservetechnik bekannt. Man befindet sich aber nicht in einem Museum, sondern einem Betrieb, der nach wie vor so arbeitet wie vor hundert Jahren. […]

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Er versuchte es, und siehe da.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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es ging recht leidlich. Effendi, das ist ja ein Kiosk, meinte er, als er unten wieder anlangte. Den habt ihr wohl jetzt gebaut? Ja. Weißt du, wo das Fort von Amadijah liegt? Hier links hinauf. So höre, was ich dir sage! Ich glaube ihn heute abend aus dem Gefängnisse holen zu können. Er muß noch während der Nacht aus der Stadt gebracht werden, und das sollst du thun. Herr, die Wachen werden uns sehen! Nein. Es giebt eine Stelle, an welcher die Mauer so beschädigt ist, daß ihr sehr leicht unbemerkt in das Freie gelangen könnt. Ich werde dir diese Stelle bei unserer Rückkehr zeigen. Nun aber handelt es sich darum, daß ihr trotz der Nacht hier diesen Platz nicht verfehlt, denn das Loch da oben soll dem Haddedihn zum Verstecke dienen, bis wir ihn von hier abholen. Darum gehest du von hier aus links hinauf, um den Weg, den ihr heute abend zu nehmen habt, richtig kennen zu lernen, warum denn, ach, Warum nur fällt mir ein, was ich gelesen? Hat denn dein Hauch Verkündet mir, was sich im Sturme barg, Was nicht im Blitze sich enträtselt hat: So will ich harren auch. Schon wächst mein Sarg, Der Regen fällt auf meine Schlummerstatt! Ich sehe, wie im Nest mein Vogel duckt, Wie Ast an Ast sich ächzend reibt und knackt, Wie Blitz an Blitz durch Schwefelgassen zuckt. Die Lüfte wehn so seufzervoll und lau, Und Angstgestöhn sich in den Zweigen regt; Die Herde keucht. Im Laufe der Zeit wurden vielschichtige Theorien und Vermutungen zu deren Natur aufgestellt. In Labors haben Forscher mancherorts leuchtende Feuerbälle erzeugt, die den Erscheinungen nicht ganz unähnlich, aber meistens zu kurzlebig waren. Wann aber kann ein Gewitterblitz die Vision eines kugelförmigen Phosphens erzeugen? Blitze mit wiederholten Entladungen, die uber mehrere Sekunden die stimulierenden Magnetfelder erzeugen, sind eher selten und treten nur in etwa einem von hundert Fällen auf, rechnet der Physiker Kendl. Einem Beobachter, der sich im Abstand von wenigen hundert Metern von einem langen Blitzeinschlag entfernt befindet, kann ein magnetisches Phosphen in Form eines hellen Lichtflecks fur einige Sekunden erscheinen. Auch andere Sinneseindrucke wie Geräusche oder Geruche könnten dabei auftreten. Da die Bezeichnung Kugelblitz aus den Medien bekannt sei, wurden Beteiligte wohl auch runde Blitz-Phosphene so bezeichnen. Laut Alexander Kendl spricht fur die Deutung, dass viele Beobachtungen von Kugelblitzen eigentlich solche Phosphene sind, auch deren Einfachheit: Im Gegensatz zu anderen Theorien, die schwebende Feuerkugeln beschreiben, sind keine neuen und weiteren Annahmen nötig. […]

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