suchen und finden

website support ....

Glück und Frieden

Zur Maske ward das Wort
Zur heitern, bald zur ernsten,
Und wob sich spielend fort
Bis zu der Sterne fernsten.

Oft sah uns an im Flug
Aus düstrem Schlangenhaare
Ein Schmerz, o groß genug
Für lange Leidensjahre!

Doch sank davor sogleich
Ein Elfenschleier nieder
Und ließ uns in ein Reich
Des Glücks und Friedens nieder.

weiterlesen =>

Data News

Glocken läuten den ewigen Schlaf.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

So schal und dunkel des Jahres Rest - die Glocken läuten zum Totenfest. Der Mund, der schmeichelnd dich einst geküßt, ward kalt und stumm, nun du elend bist - der Arm, der schützend dein Haupt umschlang, er ruht im Grabe und modert lang, - und das Aug', das lächelnd das deine traf, nun schläft es den tiefen, den ewigen Schlaf. - Und was dich freute, und all, was dein, das sollt für immer verloren sein?! In diesem Fall handelt es sich um das Totenfest für den bereits vor einem Jahr dahin geschiedenen 80-jährigen Clanchef, der sorgfältig präpariert, warten musste, bis seine Familie alle Vorbereitungen für den Weg ins Jenseits erledigt hatten: zum Beispiel, die zu diesem weihevollen Anlass notwendigen Einladungen, die Büffelopfer und vor allem die Ausmeißelung des Grabes in einer steilen Felswand. Erst nach Überführung dahin, gilt er als tot. Ja, so ist das mit dem Christentum. Da nimmt man ein uraltes Totenfest der Kelten und stülpt diesem dann ein christliches Gewand über und nennt das ganze dann christliche Tradition. Samhain hat eine längere Tradition als die 1200 Jahre Christentum in Deutschland. Um es mit Sarrazin zu sagen: Wenn ich Glockengeläut haben will,dann fahr ich in den Vatikan. Auf dem Wege dahin versuchte der Unglückliche, so oft er konnte, sich anzuklammern; denn er wußte nun wohl, was ihm bevorstand. Doch man kannte mit dem Unglücklichen, dem ehemaligen Lehrer und Prediger der Stadt, kein Erbarmen. Das Sträuben des Aermsten reizte einen Kamenzer Bürger so sehr, daß dieser dem Geängsteten eine Ladung Schrot in die Hände schoß, damit Dulichius sich nicht mehr anklammern könne. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

Read more…

Kursachsen bis zur Teilung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Seit dem Erwerb Thüringens durch Markgrafe Heinrich den Erlauchten 1263 besaßen die Wettiner ein zusammenhängendes Gebiet von der Oder bis zur Werra, vom Erzgebirge bis zum Harz. Kaiserliche Privilegien erhoben die Leipziger Märkte zu Messen. Die Städte bildeten Verfassungen und eigne Gerichtsbarkeiten, die Territorialgesetzgebung entwickelte sich. Thüringen 1446 und Meißen 1482 erhielten eine Landesordnung; das kurfürstliche Hofgericht erhielt 1483 seinen Sitz in Leipzig. In Leipzig versammelten sich Prälaten, Grafen, Rittern und Städten; die bald regelmäßig berufenen Landtage bewilligten neue Abgaben, Steuern und Anleihen, übertrugen die Verwaltung der neuen Steuern einem ständischen Ausschuß u. beanspruchten, auch von den Landesherren bei wichtigen Angelegenheiten zu Rate gezogen zu werden. […]

Read more…

Staates Symphonie.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Als der letzte Balkentreter Steh ich armer Enterbeter In des Staates Symphonie, Ach, in diesem Schwall von Tönen Wo fänd ich da des eigenen Herzens süße Melodie? […]

Read more…