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Still die Zeit

Hier trennt uns nichts mehr, trautes Kind!
Mag um uns her, was will, geschehen,
Wir lassen still die Zeit vorüberwehen
Und bleiben immer, wie wir heute sind:
Vertieft in uns, im seligsten Verein,
Und nichts mehr gibt es, was an Trennung mahne.
Wir sind allein,
Und Blumendüfte wehn zu uns herein
Durchs Gittertor der alten Steinaltane.

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Vergnügungen des Hofes von Liliput werden beschrieben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Diese Unterhaltungen werden oft von unglücklichen Zufällen unterbrochen, von denen man in den Annalen des Reiches mehrere verzeichnet finden kann. Ich selbst habe gesehen, wie zwei oder drei Kandidaten ein Glied brachen. Bei weitem größer ist jedoch die Gefahr, wenn die Minister selbst Befehl erhalten, ihre Geschicklichkeit zu zeigen; da sie nämlich miteinander wetteifern, strengen sie sich so heftig an, daß fast jeder einmal, mehrere aber zwei-, dreimal zu Falle gekommen sind. Man hat mir die Versicherung gegeben, Flimnap würde zwei oder drei Jahre vor meiner Ankunft unfehlbar den Hals gebrochen haben, hätte nicht ein Kissen des Kaisers, das zufälligerweise auf dem Boden lag, die Heftigkeit seines Falles gemildert. Trotzdem belehnte ihn Kaiser Heinrich nach der Aechtung des Markgrafen Ekbert II. von Meißen zu Regensburg im J. 1088 mit dessen Mark, die er auch mit Erfolg gegen jenen behauptete. Um sich aber im Besitze derselben noch mehr zu befestigen, vermählte er sich 1102 mit Ekbert's, durch Heinrich's von Nordheim Tod zum zweitenmale verwittweten Schwester Gertrud, die ihm nicht nur die Allode des nordheimischen Hauses zubrachte sondern auch nach Heinrich's Tode, Aug. 1103 die Mark Meißen für ihren nachgeborenen Sohn Heinrich II. mit männlicher Energie gegen die Ansprüche und Angriffe von dessen Vettern, Konrad und Dedo von Wettin, welche das Kind für untergeschoben erklärten, behauptete. Im J. 1123 unterstützte H. im Verein mit seinen Verwandten, dem Markgrafen Heinrich von Stade und Ludwig von Thüringen, den Bischof Bukko von Halberstadt in dessen Fehde gegen den Herzog Lothar von Sachsen, bald darauf gerieth er aber selbst in eine Fehde mit seinem Vetter Konrad von Wettin, nahm denselben gefangen und hielt ihn in Haft, aus der jedoch Konrad durch Heinrich's frühen Tod, der angeblich durch Gift herbeigeführt war, bald befreit wurde, Tröstende Worte und Gedanken für Zeiten der Trauer. Mit Heinrich erlosch 1123 das Geschlecht Dedo's von der Ostmark. […]

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Ich will!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hoch stand ich auf dem Dach' und sah seltsamste Morgenglut: Rings wogte über die Häuser hin ein Meer von Brand und Blut. Es brüllte die schwarzrot qualmende Schlacht; mit zornigem Knattern schossen Behelmte Feinde zu uns empor; doch es trotzten fest die Genossen Wie Felsen im schlagenden Hagelsturm; verheerende Bomben schwangen sie Und manchmal durch das Schlachtgetos' die Marseillaise sangen sie. Ihr wollust-girrendes Mordlied pfiff eine Kugel an meinem Ohr; Da bäumte sich meine Seele jäh, gleich wütiger Schlange, empor, Den Sprengball zuckte die krallende Faust nach den feindlich stürmenden Massen Und schmiß des Todes reißende Saat hinunter mit jauchzendem Hassen. Und dumpf ... Ein Rollen ... ein Peitschengeklatsch und Getrappel ... goldflirrender Schein, Von dort liegt Ihnen die Algarve zu Füßen. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Von dort ist es nicht mehr weit nach Castro Marim. Nach dem Besuch des einheimischen Wochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Festungsanlagen. Diese wurden nach dem Rückzug der Mauren zum Schutz der iberischen Halbinsel errichtet. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Als Zielpunkt bietet sich die typisch portugiesische Kleinstadt Tavira mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. Nach Osten hin lockt natürlich Sevilla mit seiner weltberühmten Kathedrale, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. Die Vorgelagerte Dünenlandschaft (ca. 300 Meter breit) ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da hier der einzige europäische Lebensraum des Chamäleons zu finden ist. Am Strand angekommen erwartet den Wanderer ein scheinbar endloser Weg durch feinsten Sand. Erst nach etwa 5 Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. Auch die Badefreuden im Meer kommen nicht zu kurz. […]

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Der Bauer, der sein Kalb verloren hat A.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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aus dem Französischen Um ein verlornes Kalb zu suchen, Ging einst ein Bauer in den Wald, Bestieg die höchste aller Buchen Und lauschte rings umher. Doch bald Naht ihm sich ein verliebtes Pärchen Und strecket sich ins weiche Gras, Das Mädchen stöhnt, das süße Herrchen Erblickt beim Kuß ich weiß nicht was, Genug, er dehnt sich an der Erde Wie ein getretner Wurm und spricht Mit wollustatmender Gebärde: Was seh ich und was seh ich nicht! Worte des Glaubens liebten ein und dasselbe Mädchen. Da sollte ein Pistolenduell entscheiden, wer den gerechtesten Anspruch habe. Einer von beiden sollte den Kampfplatz nicht wieder lebend verlassen. Nicht weit von der Schlesischen Bahnlinie entfernt steht im dichtesten Unterholze des Karswaldes ein alter, verwitterter Steinblock, ein Granitstein mit eingehauenem Kreuz. Derselbe erinnert an einen traurigen Vorfall: Im Kriegsjahre 1813 waren im Arnsdorfer Erbgericht zwei junge französische Offiziere einquartiert. An jener Stätte aber, da der Offizier im Zweikampfe fiel, wurde von dessen Freunden ein einfacher Granitblock zur Erinnerung errichtet, dessen Bedeutung heute nur noch wenige kennen. Bei Karl Wilhelm Ferdinand war schon während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) besonders im Jahr 1758 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl Wilhelm Ferdinand erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 1785 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Dem Sonderlandtag in Koburg lagen hauptsächlich Vorlagen über Anfertigung eines neuen Papiergeldes, Bonitirung des Grundbesitzes und die allgemeine Grundsteuer, den Beitritt zu dem Süddeutschen Münzverein, die Verwilligung eines Zuschusses zur Verzinsung der Werrabahnactien vor; dem zu Gotha Entwürfe über Bestrafung von Forstvergehen, Anlegung von Mündelgeldern, Neuausgabe von Kassenscheinen, Einführung von freien Gerichtstagen. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. […]

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Taschenkrebs und Känguruh.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Taschenkrebs und ein Känguruh, die wollten sich ehelichen. Das Standesamt gab es nicht zu, weil beide einander nicht glichen. Da riefen sie zornig: Verflucht und verdammt sei dieser Bureaukratismus! Und hingen sich auf vor dem Standesamt an einem Türmechanismus. In der Schlacht von Pienking tauchen auf chinesischer Seite erstmalig Pfeile auf, die mittels eines salpeterhaltigen Brandsatzes abgefeuert werden. Seine Leiche wurde vorläufig in einer alten Scheune verborgen und in der nächsten Nacht nach der Heimat befördert und zwar nach Dresden. Als Kampfplatz war eine verborgene Stelle im Karswalde gewählt worden. Auch in diesem Jahre waren die Landtage versammelt, die Berathungen betrafen im Allgemeinen nur Gegenstände von untergeordnetem Interesse; ein Gesetzentwurf über Aufhebung der Beschränkung des vertragsmäßigen Zinsfußes wurde angenommen. Hier kamen die entzweiten Freunde zusammen. Mit einer Dirne zu schlafen würde sein Verlangen wahrscheinlich nicht einmal im Ansatz stillen, denn so ein Mädchen wollte er nicht. Einen Moment lang fühlte er sich so grün hinter den Ohren wie damals als Jüngling in Eton, als er gehofft hatte, einen Blick auf die Tochter des Hausmeisters erhaschen zu können. Wenn er eine Frau wollte, sollte er sich lieber eine Kurtisane für eine Nacht suchen. Sein Verlangen Joanna zu sehen war stark, obwohl ihm bewusst war, dass es das Dümmste war, was er tun konnte. Er hätte sich natürlich einreden können, dass seine Lust nur die natürliche Konsequenz davon war, dass er monatelang ohne weibliche Gesellschaft hatte auskommen müssen, aber dann hätte er sich selbst einen Lügner nennen müssen. Das wäre ehrlich und unkompliziert. Oder für zwei, je nachdem, wie lange es dauern würde, seine Lust zu befriedigen. David Wares verlockende Witwe zu begehren war weder das eine noch das andere. Die Reihenfolge des Hochzeitszuges war genau bestimmt: Vorne die Männer, danach die Braut mit zwei Brautführern, der Bräutigam mit zwei Paten, die kleinen, dann die großen Mädchen, die Jungverheirateten Frauen, die älteren Frauen vor der Musik, die bis zum Eintritt ins Gemeindehaus und in die Kirche heilige Lieder spielte. Nach der standesamtlichen Trauung spielte die Musik erneut und läuteten die Glocken, bis der gesamte Hochzeitszug in der Kirche war. Das Brautpaar, die Trauzeugen und die nächsten Verwandten nahmen vor dem Altar Platz. Einige Frauen und Männer, zuständig für Essen und Trinken, blieben zu Hause. Der Hochzeitszug begab sich ins Gemeindehaus, wo die Brautleute standesamtlich getraut wurden. […]

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