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Im Traum

Die Liebste mit lieblichem Lächeln
Hat meinen Schlummer bewacht.
O hellgestirnter Äther,
O einzig schöne Nacht!

Ich sah sich über mich neigen
Im Traum ihr holdes Gesicht,
Das sorgende, sinnende Schweigen
Erschien ihr so süße Pflicht.

Ich bin an einem Verräter,
An ihrem Kuß erwacht -
O hellgestirnter Äther,
O einzig schöne Nacht!

Quelle:
Erste Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Schlafen im Walde, Auferweckung der Toten auf der Wacht, Expedition ins Innre der Insel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich war mächtig faul und bequem und dachte gar nicht dran, aufzustehen und das Frühstück zu machen. Gerade schloß ich die Augen wieder, um noch einmal einzuduseln, als ich, freilich noch unbestimmt, ein tiefes, fernes "Bum - bum" auf dem Flusse zu hören meinte. Ich richte mich halb auf, stütze den Kopf in die Hand und horche. Da ist's wieder! Nun aber auf und ans Ufer und durchs Gebüsch hinaus gespäht! Und richtig, dort unterhalb der Fähre sehe ich's wie einen Ballen Rauch auf dem Wasser liegen. Da kommt auch die Fähre und ist voller Leute. Jetzt wußte ich, woran ich war! "Bum!" ein kleines Rauchwölkchen kommt aus der Seite des Schiffes hervor, ich kann's deutlich sehen. Weiß Gott! sie feuern die Kanone über dem Wasser ab, um meinen Leichnam an die Oberfläche zu treiben! Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. […]

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Schutzmann auf einer Bank wurde krank.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Schutzmann wurde plötzlich krank und setzte sich auf eine Bank. Dort saß bereits ein Stachelschwein. Der Schutzmann setzte sich hinein. Da schrie er: Au! und schrie er: "Oh!" und kratzte sich an dem Polizeihelm. In den deutschen Ländern gab es im 19. Jahrhundert in der Regel die kommunalen Polizeien in großen Städten, die in Städte, Gemeinden und Landkreise abgeordneten Gendarmen, die bis 1919 als Militärangehörige galten und die staatliche Polizei. Schon im Jahr 1820 wurde in Berlin die Berufsbezeichnung Kriminalkommissar eingeführt, die organisatorische Trennung zwischen der Schutz- und Kriminalpolizei im Königreich Preußen erfolgte jedoch erst 1872, was später in anderen Teilen Deutschlands übernommen wurde. So wurde z.B. Als Begleiter Oberlins wird er zwar selbst zum Akteur, kann aber letztlich in dieses Leben nicht wirklich eintauchen. Lenz ging darauf nach Emmendingen, wo er von Cornelia und Johann Georg Schlosser aufgenommen wurde. Dazu erfassen wir erst, wie viel weisheitsbezogenes Wissen die Probanden haben. in München die dortige Gendarmeriekompanie 1898 zur Schutzmannschaft umgewandelt und als Zivilinstitut der staatlichen Polizeidirektion unterstellt. Seine Mitmenschen und deren Alltag erscheinen ihm wie ein Theaterspiel. Die Bezeichnung Schutzmannschaft wurde für die unteren Ränge der für die öffentliche Sicherheit zuständigen uniformierten Polizei in den Städten üblich. Sein Dienstbüro hat der neue Schutzmann vor Ort im Polizeiposten in Cölbe. Doch Lenz versucht sich einzuleben, erinnert sich an die Erlebnisse der Tage, schöpft Hoffnung. Hier ist er grundsätzlich erreichbar. Seine Telefonnummer. Darüber hinaus werden Bürgersprechzeiten in den Kommunen des nördlichen Kreisgebietes eingerichtet. Sie halten so Ungewissheiten besser aus, die in Krisen oft eine Rolle spielen. Anders verhielt es sich bei den ansteckenden Krankheiten, wie Ruhr, Pocken, Scharlach, Cholera oder Diphtherie. Dort kann man ihn dann in den Polizeiposten in Cölbe und Wetter, sowie in den Gemeindeverwaltungen Lahntal und Münchhausen kontaktieren. Die Veröffentlichung dieser Bürgersprechzeiten erfolgt in den örtlichen Gemeindeblättern. An meinem Fenster in kahler Nacht - Im dritten Regierungsjahr Friedrich Wilhelms I. wurde das Schloß vom Nachfolger Eosanders, dem Schlüter-Schüler Martin Heinrich Böhme vollendet. Der barocke Lustgarten wurde vom König in einen staubigen Exerzierplatz verwandelt. […]

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Meine Pflichten mächtig Gott.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kannst du mir alles dies erklären? Sag, Freund! mir, wie der Schöpfer heißt! Dann lob ich deinen großen Geist Und will wie einen Gott dich ehren. Doch nicht allein will ich ihn kennen, Den unbegreifbar mächtgen Gott; Auch wissen will ich sein Gebot, Auch meine Pflichten mußt du nennen! Dieser bewohnte Räume im Eosanderbau auf der Lustgartenseite. Weil ihm die Fenster zu wenig Licht gaben, ließ er einige von ihnen ohne Rücksicht auf die Fensterwände verbreitern und nach oben versetzen. Im Inneren wurden unter jedem König bis zum Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918 von den bedeutendsten Baumeistern und Künstlern Preußens immer wieder neue, prunkvolle Raumfluchten geschaffen oder vorherige umgestaltet. Die äußere Architektur blieb seidem jedoch unangetastet. Schinkel, der sonst viele Bauten in Berlin veränderte, äußerte seinen tiefen Respekt vor der Leistung Schlüters und erhielt so dessen einzigartige Fassaden und Raumfluchten. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der zum Schafott führen sollte. Erst als der Klosterbruder Nathan zu verstehen gibt, dass er dessen über die langen Jahre wirkende väterliche Liebe zu Recha höher einschätze als christliche Orthodoxie, hat er Nathans Vertrauen gewonnen. Mit der Vermutung Daja könnte ihn beim Patriarchen angezeigt haben, sieht er Daja wieder auf sich zukommen. Die Übergabe Rechas sei für ihn eine Prüfung Gottes gewesen, die er dankbar auf sich genommen habe. Und um diese Fragen endgültig zu klären, bittet er den Klosterbruder, das in dessen Besitz befindliche Brevier Wolf von Filneks zu holen, in dem die Verwandtschaftsverhältnisse aufgezeichnet sind. Als der tief beeindruckte Klosterbruder ausruft, Nathan habe sich dadurch als wahrer Christ erwiesen, weist dieser darauf hin, dass sein Verhalten solcher religiöser Etikettierung und einseitiger Vereinnahmung nicht bedürfe. Was die Problematik um Rechas Herkunft anbelangt, ist Nathan aber durchaus bereit, seine formellen Vaterrechte möglichen Verwandten zu überlassen. […]

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