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Trostlos

So trostlos muß ich von dir gehn?
Du sagtest nicht "auf Wiedersehn!"
Ich fühle mich wie schuldbewußt,
Ich fühl' mich dir so ferne;
Die Nacht ist schwül, wie meine Brust,
Vom Himmel fallen die Sterne.

Allein und finster schreit' ich fort,
Versunken ist mit dir mein Hort;
O daß ich dich verlieren mußt'
In solche Seelenferne!
Die Nacht ist schwül, wie meine Brust,
Vom Himmel fallen die Sterne.

Quelle:
Erste Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Herz und Seele schwarzer Augenglut!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mein Herz entbrennt und pocht in wilder Sehnsucht. Was brennst du so? Ist das die Seele, die heiß umschlingend dein zehrend Schmachten stillt? Soll ich ihr folgen, pochendes Herz? Ich wag' es nicht; mir wird so schwül und bang. Denn vielleicht - was weiß ich! Blüht Gift im dunkeln Auge und verzehrt mir qualvoll Wangen und Seele. So ist die Liebe! Auf Leben und Tod! Du zerrissest meine Fesseln, und ich will dir das Opfer meines Lobes bringen. Von ihrem Gewichte getrieben, streben beide ihrem Mittelpunkte zu. Vertrauenswürdigkeit ist das weite, breite Tor zur Ruhe und Sicherheit des Volkes. Er ging und fand den Saal, darauf war die Zauberin und fütterte die Vögel in den siebentausend Körben. Mein Gebein, es ist durchdrungen von Liebe zu dir und spricht: Herr, wer ist dir gleich? Schwebte nicht auch der Vater oder der Sohn über den Wassern? Weniger geordnet, sind sie unruhig; wenn sie geordnet sind, ruhen sie. Mein Gewicht ist meine Liebe; durch sie werde ich getrieben, wohin ich immer getrieben werde. Freunde, es scheint, der Allmächtige will die Pforten der Hölle schließen und die des Himmels öffnen, so dass unser ganzes Reich vernichtet und meine brennende Begierde, alle Menschen in diese Qualen zu stürzen, vereitelt werden wird. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]

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Ja, man sollte es meinen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

erwiderte der Ingenieur nachdenklich. Und auf diesem Strande haben Sie Spuren von Menschen gefunden? Spuren von Schritten, sagte der Reporter. Wenn aber zufällig Einer dazu gekommen wäre, um Sie zu retten, warum sollte er Sie den Fluthen entrissen und dann verlassen haben? Sie haben Recht, lieber Spilett. - Sag' mir, Nab, fügte der Ingenieur zu seinem Diener gewendet hinzu, Du bist es nicht gewesen, der ... Du hättest nicht in einer Art Geistesabwesenheit ... Nein, das ist widersinnig. Sind einige dieser Eindrücke wohl noch zu sehen? Ja, Herr, antwortete Nab. Gleich hier am Eingange und auch auf der anderen Seite dieser Düne, an einer vor Regen und Wind geschützten Stelle. Die anderen hat wohl der Sturm verwischt. Der französische Fernsehreporter weiß: Jetzt muss er den Notruf wählen. Gemeinsam mit dem Videoreporter Giona Messina fährt er für eine Reportage für den Sender France 2 auf dem Flüchtlingsboot mit, das von der türkischen Küste auf die griechische Insel Lesbos unterwegs ist. Eine abenteuerliche Überfahrt mit einem altersschwachen Motor, die die Flüchtlinge viel Geld kostet: 2000 Euro pro Erwachsenem, 1000 Euro pro Kind. Mehr denn je ist das Silicon Valley das Zentrum des globalen technischen Fortschritts. Der Zeitung sagte er: Ja, den Galgen habe ich in meiner eigenen Werkstatt gebaut. Genauzeau hat ein Satellitentelefon und einen GPS-Sender dabei, jetzt wählt er die Notrufnummer. Sie haben jeden Winkel der Erde besucht um herauszufinden, was es mit dem Klima auf sich hat und alles ins Klimaversum gebracht. Auseinandersetzungen dieser Art sind nicht Mario-Max' Sache. Harry Brydan, Journalist, alkoholkrank, beschattet eine Gruppe von achtzehn überaus erfolgreichen Männern. Die Flüchtlinge im Boot haben Angst, Genauzeau beruhigt sie: Hilfe sei nun unterwegs, sagt er ihnen. Einige Flüchtlinge wollten uns ihren Platz überlassen, damit wir nicht so viel Rauch vom Motor einatmen. Wirklich neu in der Propaganda aber war eine andere Bildtechnik: die Fotografie. Denn die Zeiten sind härter geworden, seit es private Nachrichtensendungen gibt. Vermutlich kamen zwischen 1914 und 1918 rund 100 offiziell akkreditierte Fotografen an allen Fronten zum Einsatz, allein 40 von ihnen auf deutscher Seite. Der Reporter kannte die Männer schon, als sie noch allein gelassene, verwahrloste Jungs eines deutschen Waisenhauses waren. Der Mann selbst sei mit einer Ukrainerin verheiratet und habe nichts gegen Ausländer. Er sei ein Symbol für den angeblichen Volksverrat der Politiker. Daneben gab es eine nicht zu beziffernde Zahl von Bildreportern, die auf eigene Kosten die Kriegsschauplätze bereisten, unter ihnen Heinrich Hoffmann, der spätere "Leibfotograf" Adolf Hitlers, der hauptsächlich die Münchner Illustrierte Zeitung mit Aufnahmen aus der Etappe belieferte. […]

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Rückkehr, Verheiratung und Übersiedlung nach Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Später, als er seine Studien in Italien vollendet und besonders, wie er mir sagte, die deutschen Künstler dort schätzengelernt hatte, traf ich ihn bei Robert Fleury wieder. Ebenso (1878) auf der Pariser Weltausstellung, auf der ich Kommissar für Deutschland war. Ich führte ihn in unsere Abteilung, wo er sich besonders begeistert über Lenbachs Döllingerporträt aussprach. Auch Menzels und von Gebhardts Bilder wurden von ihm bewundert. Er riet mir aber ab, meinen Sohn nach Paris zum Studium zu schicken, weil er zwar väterlich für ihn sorgen wolle, leider aber nicht die Macht habe, ihn vor etwaigen Insulten von seiten seiner Mitschüler zu schützen. Interessant ist der Aschermittwoch aber auch für mich, und zwar weil es den so genannten politischen Aschermittwoch gibt. Das ist eine bayerische Erfindung, denn schon vor 500 Jahren haben sich die Bauern an diesem Tag getroffen und über Politik geredet. Doch dort, angesichts der kalten Glieder und halbgeöffneten gläsernen Augen der Toten, erfährt er nur seine eigene Ohnmacht, was ihn zu wilden Gotteslästerungen treibt und vorübergehend zum Atheisten werden lässt: Lenz musste laut lachen, und mit dem Lachen griff der Atheismus in ihn und fasste ihn ganz sicher und ruhig und fest. Später gab es Kundgebungen, und heute haben alle politischen Parteien heute eine große Veranstaltung. Da kommen alle wichtigen Politiker zusammen, und es werden flammende Reden gehalten. Das wird sogar im Fernsehen übertragen. Er entging aber diesmal der Gefahr. Ein Ungläubiger, Abraham Nuñes in Tripolis, klagte den phantastischen Propheten öffentlich vor Juden, Türken und Christen gewisser Vergehungen an, wodurch Cardoso beinahe in Ungnade beim Bey gefallen wäre und sein Leben verwirkt hätte. Er steckte damit seine Weiber und Hausgenossen an, die ebenfalls allerhand Erscheinungen gesehen haben wollten. Die ganze Bevölkerung der Stadt und zahlreiche Fremde, die sich in ihren Mauern befanden, hatten sich an die Quais begeben, um dem Spektakel des Empfangs beizuwohnen, den man der Königin von Großbritannien bereitete. Nach kurzem Halt vor Koblenz hat das königliche Schiff seine Fahrt nach Stolzenfels fortgesetzt; der Beifall und die Salven haben nicht eher geendigt, bis das Schiff den Bogen umfahren hatte, den der Rhein eine Viertelmeile stromaufwärts von der Stadt macht. […]

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