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Akelei

Um der Frühlingszeit Verscheiden,
Unter Blumen mancherlei,
Auf den Weiden
Blühst du schön und frank und frei,
Akelei!

Sommerschwül ist's, und im Walde
Hört man nur des Kuckucks Schrei;
Ach, wie balde
Starb dahin der holde Mai!
Akelei!

Durch die Forstung ohn' Ermüden
Pirscht dahin die Jägerei.
Roß und Rüden
Ruft der Hörnerklang herbei,
Akelei!

Nach der Quelle dunklem Glanze
Beugt der Hirsch sein Prachtgeweih,
Doch />Doch die Lanze
Bohrt sein lechzend Herz entzwei.
Akelei!

Dunkle Tropfen Blutes rannen,
Eine Blume stand dabei,
Um die Tannen
Schwang sich hoch der kühne Weih.
Akelei!

Aber draußen vor dem Walde
Singen Hirten zur Schalmei:
Ach, wie balde
Starb dahin der holde Mai!
Akelei!

Quelle:
Jahreszeiten
Ausgewählte Gedichte - - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Data News

Keines von beidem war Eigentum.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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des berühmten Ismail Pascha und blieb seitdem herrenlos, bis ich es in Besitz nahm. Komm, ich werde dir alles zeigen! Dieser wackere Befehlshaber der Arnauten hatte jedenfalls großes Wohlgefallen an meinem Backschisch gefunden. Doch war mir sein Anerbieten sehr willkommen, da ihn seine Stellung befähigte, mir über alles Nötige die gewünschte Auskunft zu geben. Wir stiegen vor dem Hause ab und traten ein. Im Flure hockte ein altes Weib, welches Zwiebeln schälte und dabei mit thränenden Augen die abgefallenen Schalen kaute. Ihrem Aussehen nach war sie entweder die Urgroßmutter des ewigen Juden, oder die von dem Tode ganz vergessene Tante von Methusalem. Höre, meine süße Mersinah, hier bringe ich dir Männer! redete er sie in sehr liebenswürdigem Tone an. Sie konnte uns vor Thränen nicht sehen und wischte sich daher mit der Zwiebel, die sie grad in der Hand hielt, die Augen aus, so daß das Wasser sich verdoppelte. Männer? fragte sie mit einer Stimme, welche dumpf wie die Antwort eines Klopfgeistes aus dem zahnlosen Munde hervorklang. Ja, es folget ihm gemach Ein gantzes Regiment auf seinen Rücken nach. Ist das nicht wohl gethan? Was kommen euch für Possen Itzunder in den Sinn? Kaum ist ein Jahr verflossen, Da solt er mit Gewalt ein Bücher-Hase seyn, Und plagen sich zu todt mit Griechisch und Latein. Ein schöner Anschlag traun? Was ist ein Tinten-Juncker? Ein Reicher ohne Geld, ein kahler Strassen-Pruncker, Der etwa von Paris nur Titel bringt zu Hauß. Den Hut auf einem Ohr. Im Beutel eine Lauß. Vielleicht gedeyet er zu Ruten oder Stecken, Des Kadmus Halb-Gesell, die Kinder nur zu schrecken, Der niemals frölich ist, als wenn das Kirch-Spiel klingt, Das Weib den Mann beweint, und er si bona singt. Wozu hat der studirt, der schimpflich alle Morgen Vom Brauer muß das Bier, das Brodt vom Becker borgen? So lange Hering seyn, Saltz, Butter, Pech und Schmeer, Gewinnt er wohl sein Brodt ohn Bücher und Gewehr. […]

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Erzgebirge - Krušné hory: Sehenswürdigkeiten Museen Restaurants Gaststätten Hotels Pensionen Ferienwohnungen Ausflugsziele.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Erzgebirge an der Grenze zwischen Sachsen und Böhmen ist ca. 150 km lang und durchschnittlich 40 km breit, gliedert es sich in West-, Mittel- und Osterzgebirge, getrennt durch die Täler von Schwarzwasser, Zwickauer Mulde und Flöha. Im Osten schließt sich das Elbsandsteingebirge, westlich das Elstergebirge und Teile des sächsischen Vogtlandes an. Südöstlich des Erzgebirge liegt das Nordböhmische Becken, das Falkenauer Becken, der Egergraben und das Duppauer Gebirge, östlich das Böhmische Mittelgebirge. Sachsens schönste Landbarockanlage findet man in Rammenau bei Bischofswerda. Die einstige Sommerresidenz mehrerer Adelsfamilien beherbergt heute ein Museum mit zauberhaften, historischen Interieurs des 18. und 19. Jahrhunderts. An einigen Stellen gibt es noch Wildvorkommen seltener Orchideen. Besucher werden hier durch illusionistische Wandmalereien, stilvolle Salons und kostbare Porzellane in eine längst vergangene Ära der sächsischen Geschichte entführt. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den im Ort geborenen Philosophen Johann Gottlieb Fichte. Göttliches Feuer auch treibet, bei Tag und bei Nacht,Aufzubrechen. Fichte kommt in der dritten Stunde der Langen Nacht vor. Ein ausgedehnter Spaziergang durch den weitläufigen Schlosspark rundet die Reise in die Vergangenheit ab. Hier verbrachte er die Zeit mit Trinken, Schlemmen und Prassen. Zahlreiche Veranstaltungshöhepunkte im Jahresverlauf laden immer wieder zum Besuch der malerischen Anlage: Kammerkonzerte im Spiegelsaal, Kabarettveranstaltungen, Parkkonzerte, Bauern- und Kunsthandwerkermärkte, Leinentage und vieles mehr. Und wäre noch ein Zweifel, die seitab gelegene zweite Hälfte des Parkes würde mir Gewißheit geben. Unter den Bäumen hin und nur halb in ihrem Blätterschatten geborgen, erheben sich die Wahrzeichen solcher Stätten: Urnen und Aschenkrüge, Gitter und Grüfte, zerbrochene Säulen und rostige Kreuze. Und an den Kreuzen nur zweierlei noch sichtbar: ein Schmetterling und die gesenkte Fackel. Halb erblindet beides. Aber die sich neigende Sonne goldet es wieder auf. Capèle sieht im Bild der Wolke, die sich dem Gedächtnis des lyrischen Ich eingeprägt hat, eine Betonung der Vergänglichkeit der Liebe. Die Liebe werde dabei einerseits als wiederholbarer Naturvorgang gefasst, andererseits sei die Wolke von Natur aus das Vergänglichste schlechthin, das dennoch aber eher im Gedächtnis bleibe als die geliebte Frau, die in der bedeutungslosen Ungewißheit untergeht. […]

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Das Brikett, ein großes Genie.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es war ein Brikett, ein großes Genie, das Philosophie studierte und später selbst an der Akademie im gleichen Fache dozierte. Es sprach zur versammelten Briketterie: Verehrliches Auditorium, das Leben - das Leben - beachten Sie - ist nichts als ein Provisorium. Da wurde als ketzerisch gleich verbannt der Satz mit dem Provisorium. Das arme Brikett, das wurde verbrannt in einem Privatkrematorium. Die Erfahrungen mexikanischer Pilger auf dem Weg nach Bethlehem werden in den Pastorellas nachempfunden. Wie eingangs erwähnt Nietzsche hatten die Tendenz, ihre Philosophie unter anderem durch stilistische Mittel, aber auch durch ihren bis dato noch nicht dagewesenen Fokus auf das Individuum und daran anhängig das individuelle Erlebnis als Mensch von den üblichen systematischen Strömungen, die den einzelnen Menschen und dessen Dasein dem abstrakteren gesamtmenschlichen Dasein unterordnen, abzugrenzen. Man sieht aber daraus, daß die Philosophie und die Kunst sich noch gar nicht ergriffen und wechselseitig durchdrungen haben, und vermißt mehr als jemals ein Organon, wodurch beide vermittelt werden können. In den Propyläen war dieses in Absicht auf die bildenden Künste eingeleitet: aber die Propyläen gingen auch von der Anschauung aus, und unsere jungen Philosophen wollen von Ideen unmittelbar zur Wirklichkeit übergehen. In der ganzen Recension ist von dem eigentlichen Wert nichts ausgesprochen, es war auch auf dem eingeschlagenen Weg nicht möglich, da von allgemeinen hohlen Formeln zu einem bedingten Fall kein Uebergang ist. So ist es denn nicht anders möglich, als daß das Allgemeingesagte hohl und leer und das Besondere platt und unbedeutend ausfällt. Und dieß nennt man nun ein Werk kritisiren, wo ein Leser der das Werk nicht gelesen, auch nicht die leiseste Anschauung davon bekommt. Aber es ist mir dabei sehr fühlbar geworden, daß von der transscendentalen Philosophie zu dem wirklichen Factum noch eine Brücke fehlt, indem die Principien der Einen gegen das Wirkliche eines gegebenen Falles sich gar sonderbar ausnehmen und ihn entweder vernichten oder dadurch vernichtet weiden. […]

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Zwei Monate bei meiner Frau und meiner Familie.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mein unersättliches Verlangen, fremde Länder zu sehen, trieb mich dann wieder in die Fremde. Ich ließ meiner Frau fünfzehnhundert Pfund zurück und verschaffte ihr eine schöne Wohnung in Redriff. Meine übrigen Kapitalien nahm ich mit mir, teils in Handelsgütern, teils in barem Gelde, denn ich hoffte, mein Vermögen zu vermehren. Ich nahm Abschied von Frau und Kindern, wobei Tränen auf beiden Seiten vergossen wurden, und ging an Bord des "Abenteurers". Das war freilich eine Nachricht, welche das Herz höher schlagen machte; denn was aus Krodebeck kam oder nur an Krodebeck erinnerte, war wie eine »Pièce auf dem Alphorn für einen Schweizer Kuhhirten« in der ungemütlichen Fremde nämlich unter den Fleischtöpfen von Verona. Ich liebe fremde Sprachen und die, die sie sprechen. Er ist für seine Stammesgenossen, für seine Clansmitglieder ein Fremder und Unbekannter geworden, zeitlich, logisch, räumlich, praktisch. Nach der jeweiligen Veranlagung der Persönlichkeit blüht aus der Traumwahrnehmung eine Welt brennender Erlebnisse auf, die als Eingebungen, übermenschliche Signale, Suggestionen weitestgehende Macht gewinnen und als Gedächtnisbesitz dauernd, nicht nur ein loses Nachempfinden, doch bestimmende Ursache für das intensive affektgespannte Dasein abgeben. Schließlich wie, dies verdient sorgsamste Beachtung, im Traum. Eigenschaften wie in unseren Volkssagen und alten Mythen und Märchen, wie im Künstler oder in den hingebenden, großen religiösen Typen. Man sieht: in der Alltäglichkeit des kulturärmeren Menschen tobt eine erstaunlich motorische Ideoplastizität. Denn nicht einfältige Maskerade, Harlekinade steht auf dem Spiel, es geht um den Dämon, um den Magier in der Maske. Der Maskierte praktiziert als völlig verändertes Wesen. Aus ihm strömt uralte Weisheit, plagt und erfreut den hilflosen Menschen.Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. […]

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Boten zwischen Erd und Himmelslust.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Viele Boten gehn und gingen zwischen Erd und Himmelslust, solchen Gruß kann keiner bringen, als ein Lied aus frischer Brust. Da wird die Welt so munter und nimmt die Reiseschuh, sein Liebchen mittendrunter die nickt ihm heimlich zu. Und über Felsenwände und auf dem grünen Plan das wirrt und jauchzt ohn Ende, nun geht das Wandern an! Das Nonnenkloster aus dem 16. Jahrhundert hat mächtige Strebepfeiler. Die dem Windgott geweihte Kegelpyramide von Caliztlahuaca liegt 8 km nördlich von Toluca. Auf dem nahen Hügel befindet sich eine heilige Stätte der Azteken, die dem Gott des Festessens und -trinkens geweiht ist. Sehenswert sind der Markt, das Volkskundemuseum und das Archäologische Museum. Die Indiodörfer Tenancingo, Metepec und Chiconcuac befinden sich in der Nähe. Das 66 km von Mexiko City entfernt gelegene Toluca liegt in einem Tal am Fuß des schneebedeckten Nevado de Toluca, einem erloschenen Vulkan. Tepozotlán liegt 43 km von der Hauptstadt entfernt und ist für seine beeindruckende Barockkirche bekannt, deren Fassade mit über 300 Skulpturen geschmückt ist. Am 8. September findet hier jedes Jahr ein Fest mit aztekischen Tanz- und Theateraufführungen statt. In der Philosophie wurde für den dem Denken Leibnizens und Wolffs nahestehenden Nicolai dann die Transzendentalphilosophie Kants zum Objekt der Kritik, wie der aufkommende Idealismus Fichtes. Literarisch schließlich geriet schon Herder in Nicolais Kritik, später dann die Literatur des Sturm und Drang, der Klassik und der aufkommenden Romantik. Nicolais Mittel der Kritik war hier in der Regel die Polemik, was oft zuerst heftige Reaktionen der Betroffenen auslöste und dann in literarische Dispute ausartete, die häufig von beiderseitiger Rechthaberei gekennzeichnet waren. Diese Strömung spielte in der Philosophie der Spätantike eine dominierende Rolle. Plotin betrachtete sich aber nicht als Neuerer, sondern wollte nur ein getreuer Ausleger der Lehre Platons sein. Sein prominentester Schüler war Porphyrios, der in einer Kampfschrift den religiösen Platonismus gegen das erstarkende Christentum verteidigte. Als Begründer des Neuplatonismus gilt zusammen mit seinem Lehrer Ammonios Sakkas Plotin, der in Rom eine Schule gründete. […]

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Statt dem Flußufer weiter zu folgen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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drangen die Jäger diesmal tiefer in das Innere des Waldes ein, welches überall dieselben, meist zur Familie der Fichten gehörigen Baumarten zeigte. An manchen Stellen verriethen einzelne oder in kleineren Gruppen stehende Fichten von beträchtlichem Umfange, daß dieses Land wohl unter höheren Breitegraden liegen möchte, als der Ingenieur es annahm. Einige mit gestürzten Stämmen bedeckte Waldblößen versprachen einen unerschöpflichen Vorrath von Heizmaterial. Weiterhin standen die Bäume wieder dichter, so daß man nur mit Mühe zwischen ihnen hindurchdringen konnte.^Regeres Leben herrscht in dieser Wildnis allein an den Flußufern und den mit hohen Papyrus bewachsenen Sümpfen. Auf den seichten Wasserflächen wuchert die eigentümliche Spitzenblattpflanze, deren Blätter gitterartig durchbrochen sind und wie Spitzengewebe aussehen. Durch die trügerischen Fluten der Wasserläufe ziehen träge Krokodile, und orangerote, mit langen Federhauben gezierte Eisvögel schießen pfeilschnellen Fluges über den goldenen Wellchen dahin. An den Ufern weiden unter den ungeheuren flaschenförmigen Stämmen von Affenbrotbäumen Tag und Nacht die Rinderherden der eingeborenen, deren Wächter sich bei Einbruch der Dunkelheit in besondere Schlafkarren zur ruhe zurückziehen. Ebenso wechseln sich Buchenwälder mit Fichten- und Kiefernwäldern ab. Ueber dem Dorf mit seinen weiß getünchten neuen Häusern und den ziegelrot angestrichenen Balken der alten dehnt sich eine Hochebene aus, welche von den drei Fluren oder Eschen der Markung eingenommen wird. Hinter diesen liegt der fast 2000 Morgen große Gemeindewald, diese Goldgrube, die in allen Nöten herzuhalten hat, seis daß, wie anno 1836, der Blitz in Turm und Kirche schlägt, seis daß man Kriegsschulden zu tilgen, neue Kirchenglocken, ein neues Schul- und Rathaus, neue Lehrerwohnungen, Brücken und Stege, ein weiteres Armenhaus oder was immer sonst zu bezahlen hat. Dort ragen die Fichten und rauschen die Eichen unserer Alten, die, obschon von unfürdenklichen Zeiten her Eigentum der Gemeinde, mit Mühe gegen den annektierenden Staat Württemberg behauptet wurden. Derselbe habe das Rathaus erbaut und viel Gutes den Bürgern getan. Ich gedenke noch wohl der Zeit, da man von 5000 8 schlagbaren Eichen sprach und die armen Leute wochenlang Gnies dem ein Fuß fehlte. Feiner Kies auf den Wegen und Wiesen freut die Barfußläufer. Die Kirche und ihre Diener hätte er reichlich bedacht. Jean Paul musste nach Berlin und litt da unter dem Berliner Bier. Ob das ein natürlicher Vogel oder die Windsbraut oder eine Hexe aus dem Dorf gewesen sei, blieb streitig. […]

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