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Wetter und Wind

Wer böte dir jetzt den Arm
Und hieße dich tausendmal sein
Und wiegte dann innig und warm
In Schlummer dich ein?

Und wer, seines Glückes bewußt,
Wer böte, beseligt wie du,
Dir seine hochklopfende Brust
Als Kissen dazu?

Gedenkst du noch sein, mein Kind,
Des Ärmsten, der jetzt allein
Hinstürmt in Wetter und Wind,
Gedenkst du noch mein?

Quelle:
Erste Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Die Schiffersfrau.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wir sahn dem Schiff am Ufer nach, Bis Wind die Segel fingen, Bis über die See das Dunkel brach Und die Augen übergingen, Dann kehrten wir heim, allein und zerstreut, Wir Frauen und Töchter der Schifferleut'. Seitdem ist's nun im zweiten Jahr, Daß dich die Wogen treiben. Du irrst durch ferne Todesgefahr, Und ich muß Witwe bleiben. Ich schaukle zu Haus in der Wiege dein Kind, Und dich, dich schaukelt der wilde Wind. […]

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Goldne Biene.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Bei seiner Ahnenkammer unterm Grabe, besummt von goldner Bienen Schwebekranz, stand, als ich ankam, ein gewogner Knabe. Er wähnte wohl des eignen Blutes Glanz, bedachte uns mit Süße seiner Wabe – mein Attika – und du umfingst mich ganz. […]

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Lenznacht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Schmeichelnd um die Stirne streicht mir der Lenznacht weicher Odem, aus den feuchten Beeten steigt Erdgeruch und Nebelbrodem. […]

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