suchen und finden

website support ....

In düstrer Zeit

Zu Boden sinkt von meinen Tagen
Die Lust an allem, Blatt um Blatt.
Ich fühl's mit Schmerz und mag nicht klagen,
Längst bin ich auch der Klage satt.

Verhüllt nur rollt ein innres Drängen,
Ein unerfülltes Zukunftwort,
Ein Strom von heißen Glutgesängen
In meiner Brust unglücklich fort;

Unglücklich, denn es blieb kein Streben,
Selbst meine Seele nicht mehr mein.
Dem späten Herbsttag gleicht mein Leben,
Dem Herbsttag ohne Sonnenschein.

Vielleicht nur kurz, bevor es dunkelt,
Daß auch noch mir ein Abend glüht,
Ein müder letzter Strahl, und funkelt
Auf Tage, denen nichts mehr blüht.

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

weiterlesen =>

Data News

Ein neues Wahlsystem und Verwaltung der Rechtspflege.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

In der deutschen Frage war Seitens der Regierung bei Ankündigung der Wahl des Reichsverwesers die volle Zustimmung des Königs zu derselben und seine Bereitschaft für die Einheit des Vaterlandes selbst Opfer zu bringen erklärt worden; doch machte sich sehr bald in der sächsischen Politik gegenüber der Nationalversammlung eine bedächtige Zurückhaltung bemerkbar; vor den Kammern sprach sich die Regierung für das Princip der Vereinbarung zwischen den Regierungen und der Nationalversammlung aus, ja wollte selbst die Frankfurter Beschlüsse der Zustimmung der Kammern unterstellt wissen und fand hierfür bei diesen auch eine große Majorität. Der neue von der Regierung vorgelegte, nach den Wünschen des Landtags modificirte Wahlgesetzentwurf nahm für beide Kammern den directen Wahlmodus, als Grundlage zum activen Wahlrecht Selbständigkeit und ein Alter von 21 Jahren an; die Erste Kammer sollte zum größten Theil aus Wahlen der Grundbesitzer, zum kleineren aus Wahlen der Universität, der Geistlichen und Lehrer bestehen; bei Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Kammern sollten dieselben zu einer einzigen vereinigt werden und als solche abstimmen. Früh, Schleim-Rachsen aus dem Rachen; Schleimiger Geschmack im Munde; Käsiger Mund-Geschmack; Geschmacks-Mangel; Aufstossen; Krampfhaftes Aufstossen; Saures Aufstossen; Hungrige Früh-Uebelkeit; Lechzen nach Erquickendem; Hunger nach dem Essen; Heisshunger; Nach sauren Genüssen, stets Würmerbeseigen; Uebelkeit nach dem Essen; Weichlichkeit im Bauche nach dem Frühstücke; Hitze und Bangigkeit nach dem Essen; Brennen in den Händen nach dem Essen; Nach dem Essen, Trägheit und Schläfrigkeit; Magenschmerz; Arges Magen-Drücken nach dem Essen mit Erbrechen alles Genossenen; Eine Art Verengerung des obern Magenmundes, die kaum genossene Speise kommt wieder in den Mund herauf; Schmerzhaftigkeit der Herzgrube beim Anfühlen; Wühlen in der Herzgrube; Vollheit im Magen; Aufblähung nach dem Mittag-Essen; Leibweh, früh, im Bette; Mangel an Spann-Kraft im Bauche; Drängen in den Bauch-Seiten; Kollern im Bauche; Knurren im Bauche; Qual von Blähungen; Blähungs-Versetzung; Leistenbruch; Arger Drang vor dem Stuhle; Reissen im Unterleibe, mit vielem Stuhl-Drang vor dem Stuhle; Reissen im Unterleibe, mit vielem Stuhldrange; Allzutrockner Stuhl; Chronische Dünn- und Weichleibigkeit; Blut-Abgang beim Stuhle; Bandwurm-Abgang; […]

Read more…

Ich weiß, welches wir thun!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wir müssen ja dennoch einen Felsen haben für das Wappen und die Trauer-Widmung und da können wir zwei Fliegen mit einer Klappe zur Strecke bringen. Drunten bei der Mühle liegt ein prachtvoller, gebrauchter Mühlstein, den transportieren wir her und darauf machen wir Wappen und Inschrift und schleifen darüber hinaus Federn und Säge! Auch die Mangroven stellen eine Kinderstube für Fische, Garnelen und Krebse dar. Elf ganze Monate wohne ich jetzt schon in Jinja am Victoriasee und viele Sichtweisen und Meinungen haben sich bei mir in dieser Zeit verändert. Also muss die Feuerwehr her, oder die Polizei oder doch die GSG9? Der Alltag hier hat sich vom spannenden Erleben des Anfangs zu einer gewisse Monotonie und Normalität entwickelt. Die Savannen Afrikas würden ohne Feuer und den Einfluss der großen Elefanten- und Huftierherden in kurzer Zeit mit Gehölzen zuwachsen. Manchmal kommen mir Dinge, die ich 18 Jahre als völlig normal empfand, unwirklich vor, wie zum Beispiel das problemlose Trinken von Leitungswasser. Die Hauptkomponenten sind C4-Gräser wie die Lampenputzergräser (Pennisetum) und Andropogon-Arten in Afrika. Stundenlang saß hier der König weltverloren, den Phantasien nachsinnend, die ihn immer mehr und gefährlicher gefangennahmen. In den wechselfeuchten Sommerregengebieten der Tropen der Südhalbkugel erreichen sie ihre größte Ausdehnung in Afrika. Mit zunehmender Höhe gehen in diesem Klima die Regenwälder in Nebel- oder Wolkenwälder über. Eine Unmöglichkeit, an die man sich in den Tropen schnell gewöhnt. Und auch Palmen haben in meinem Verständnis ihre Urlaubswirkung verloren. Wenn man jeden Tag beim Haus verlassen eine Palme sieht, dann ändert sich die Assoziation Entspannung und Urlaub schnell in: Alltag. In die Hauptbereiche der Burg gelangt man durch ein Portal, das mit dem kursächsischen Wappen geschmückt ist; direkt an dieses Portal grenzt der Schösserturm, der zwischen 1476 und 1487 erbaut wurde und früher der Sitz des Amtsschössers war. Der Turm fällt auf durch seine große welsche Haube; die heute zu sehende Haube wurde 1936 rekonstruiert, allerdings ohne das zweite Stockwerk wieder zu errichten, welches 1787 wegen Einsturzgefahr abgetragen worden war. Im Schösserturm befinden sich außer der Amtsstube des Schössers noch zwei Verliese mit den an die Reformationszeit erinnernden Namen Ketzerloch und Mönchsloch. Zwischen dem Schösserturm und dem Johannisturm befindet sich der Zwinger. Die Wehrgänge dieser Verteidigungsanlage wurden Ende des 18. Jahrhunderts abgetragen und weitere Teile 1813 gesprengt. […]

Read more…

Wort ist Dunst und Hauch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

O schwöre nicht und küsse nur, Ich glaube keinem Weiberschwur! Dein Wort ist süß, doch süßer ist Der Kuß, den ich dir abgeküßt! Den hab ich, und dran glaub ich auch, Das Wort ist eitel Dunst und Hauch. O schwöre, Liebchen, immerfort, Ich glaube dir aufs bloße Wort! An deinen Busen sink ich hin, Und glaube, daß ich selig bin; Ich glaube, Liebchen, ewiglich, Und noch viel länger, liebst du mich. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Sie hat ihm geglaubt, wenn sie fragt, spielt er dann taub. Hierbei ist es weltbekannt, daß (ein Kuß) mit dem knospenartig gespitzten Munde aufgedrückt wird. Nun werden die verschiedenen Küsse je nach der Art aufgezählt, wie man je nach den mannigfachen Stellen das Greifen (der Lippe) vornimmt. Da nun als Stätte des Kusses in erster Linie der Mund in Betracht kommt, so wird zunächst dieser Kuß betrachtet. Schwüle geht im Herzen um, Weil ich deinen Kuß noch fühle. Dein sei ein Diadem, das leuchtet wie die Sonne. Dabei gibt es drei Arten, je nachdem man die Oberlippe, die Unterlippe und die ganze Mundknospe berücksichtigt. Wegen der Mannigfaltigkeit der Tätigkeit hierbei sagt der Verfasser zunächst mit Bezug auf die Unterlippe: Sie hat ihm geglaubt, wenn sie fragt, spielt er dann taub. Es sinkt die Fluth und ebnet sich zum Spiegel, Die Winde segeln heim in ihre Klausen, Und auf dem weichen Bett des Dünensandes Verspülen sich die klaren blauen Wellen, Wie müde Kämpfer, die nach Ruh verlangen. Dann schweift die Mus' umher am nassen Strande Und sammelt kleine Muscheln sich zu Kränzen. Weinen will ich bittre Tränen, Weinen, Minna, über dich! Um ihre Füße spielen Wassermücken, Bis eine Woge, länger als die andern, Den ganzen Schwarm verschlingt und ihre Sohlen Mit einem leisen kühlen Kuß berühret. Weil ich deinen Kuß noch fühle! […]

Read more…