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Stern und Irrlicht

Vergnüglich flog ein Irrlicht durch die Moore,
Da rief aus Wolkenhöh'n herab ein Stern:
Wer bist du? Welcher Raum hat dich verloren?
Komm doch zu mir herauf, ich seh' dich gern!

Oft hab' ich deine Bahnen schon betrachtet
Und um sie zu berechnen sann ich viel.
Bald sah ich leuchtend dich, bald tief umnachtet -
Woraus besteht dein Kern, was ist dein Ziel?

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Data News

Der Triumph der Liebe - Erster Gesang U.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und bang und bebend flieht der Luft Gefieder, Die holden Sänger kunstlos schöner Lieder, Des langgewohnten Aufenthalts beraubt. Da steht er nun mit gräßlicher Gebärde auch Roms gepriesne schöne Frauen, Wer vernahm nicht oft von ihnen? Und Wohl zogen und ergänzten dies Bild: Die Berliner Damen aber konnten fortan kaum ein Vielliebchen mehr verlieren, ohne dem immer zur Aushülfe bereiten und immer mißbrauchten, von Arbeit fast erdrückten Künstler eine Zeichnung für ein Nähtischchen, ein Schmuckkästchen, eine Tischplatte, eine Fußbank, einen Garten- oder Blumentisch, ein Postament oder eine Vase, ja selbst für Armbänder und anderen Schmuck abzuquälen. Fast alle Gemälderahmen im alten Berliner Museum sind nach Schinkelschen Entwürfen ausgeführt worden; für seinen Freund Beuth hat er selbst zu einem prosaischen Actentisch die Zeichnung geliefert. Laß mich, Freund, in meiner Weise Dir ein artig Liedchen singen! Die Gräfin spricht wehmütig: Die Liebe ist eine Passion! Nicht ermüden und ermatten,Auch wenn kaum ein Stündchen SchlummerGegen Morgen dich erquicket! So die lustige Gefährtin, Heut am letzten Freudentage Mir als trefflicher Piano,Fein in schwarzem Kleid und Hut Und im Busenstrich erscheinend. Heut am allerletzten Tage Sollte man nicht ausgelassen, Gleich dem Faune, gleich dem Satyr, Eine tolle Nymph im Arme, Jubelnd seinen Thyrsus schwingen? Und warum nicht? So denk ich oft und meine, Daß ich wohl gut gedacht. Und warum nicht, heitere Muse,Lied und Lob dem Carnevale? Es rauschet Deiner Straßen Tumult fröhlicher mir, als die See. Sinkt die Maske, Sieht vielleicht ein liebend Auge Hell dich an! Was soll ich länger weilen, Bis man mich trieb hinaus? Wie hat der ungebetne Besen Kamin und Gassen ausgefegt! Hier bist du zu Haus und druntenAn deinem See nur zu Gast. Rennt mit Hörnern,Pferdefuß, in schwarz und rothLucifer nicht im Gedränge? Wie man von dem Liebchen scheidend, Noch in Einem langen Kusse Wonn und Lust auf ewig trinken, Trost für immer saugen möchte, Wie dem Vaterland entwandernd, Wo man Kind war, wo man liebte, Man des Lebewohls Moment Gerne noch verlängern möchte: So das wilde Rom, man taumelt Unter Taumelnden; es regnet Heut zum letzten Male Blumen Auf ein glücklich Volk, und Zucker. […]

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Am Grabe der Liebe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mit Rosen, Zypressen und Flittergold Möcht ich verzieren, lieblich und hold, Dies Buch wie einen Totenschrein, Und sargen meine Lieder hinein. O könnt ich die Liebe sargen hinzu! Am Grabe der Liebe wächst Blümlein der Ruh', Da blüht es hervor, da pflückt man es ab – Doch mir blüht's nur, wenn ich selber im Grab. So gelingt die wahre Liebe, sie wird durch die verklärende Auffassung, in den Myrthen sei das Motiv gegenseitiger Liebesbeteuerung und die Schilderung der Seelenlage der Geliebten vorherrschend, nahe gelegt. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Der Triumph der Liebe über alles Äußerliche. Sein bestes war die Liebe und Verehrung. * Liebessprüche * Liebesgedichte * Liebeserklärungen * Inzwischen ist ein drittes Beesein im Entstehen. Auch im Süden wächst es weiter. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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making of www.7sky.de.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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making of www.7sky.de - Virtuelle Arbeit - principle of virtual work - Virtuelle Realität - virtual world - Hat aber dieser Gebrauch sechs Jahrhunderte nach Reinmar fortgedauert, so darf man auch viere über diesen hinaufgehn und an die Winelieder und Lieder von der Blässe (de pallore) gemahnen, die den Klosterfrauen im Jahre 789 verboten wurden. Die seltsame Versetzung der Farbe auf eine Eiche und so weiter scheint der Vorstellung entnommen zu sein, wonach nicht bloß Personen, sondern auch was ihnen anhängt, das Fieber, das Unglück, in den Wald oder auf eine wilde Aue, in oder auf Bäume, verwünscht werden können. Dagegen ist die allen dreien gemeinsame, den ganzen Inhalt bestimmende Frage so eigentümlich und doch dabei so gleichmäßig und formelhaft, die Übereinstimmung des ersten mit dem zweiten in der Anlage und in Einzelheiten so augenscheinlich, daß man einen geschichtlichen Zusammenhang nicht füglich ablehnen kann. In der naheliegenden Schlußwendung weicht dieses letzte Lied von dem Sinne der beiden älteren ab. Das älteste, Reinmars Kunstlied, für das Vorbild der beiden andern anzunehmen, dasselbe nach Zwischenräumen von je drei Jahrhunderten einfacher in der Form und volksmäßiger im Stile, wiederauftauchen zu lassen, ist weit nicht so natürlich, als die Annahme eines schon dem Minnesänger vorgelegenen Gebrauches, Lieder von der bleichen Frauenfarbe zu singen. xx […]

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Lust zu Qual.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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"Und ob ein flammend Sehnen mich aus den Schranken zog, Ob meine Lust zur Qual ward, mich manche Hoffnung trog, Ich war im Leid noch glücklich, ich war noch reich im Schmerz, Noch drückte keine Blutschuld, kein Meuchelmord diess Herz!" "An Deinem Mutterbusen lag ich, ein weinend Kind, Natur! o jene Zeiten, dass sie vorüber sind! Fluch sei dem Tag, an dem ich mich Deinem Pfad entfernt, Und lieben, glauben, hoffen, und froh zu sein, verlernt!" xx […]

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