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Chorgesang

Hoch wohnen Götter, hoch im Himmel oben,
Auf Teppichen von Licht gewoben
Umreigend goldner Tische Brot;
Sie wandeln lachend auf und nieder,
Sie singen weithinschallend reine Lieder
Auf Bergeshöh'n im Morgenrot.

Unsichtbar donnern dunkle Türen,
Metallne, die zu Gärten führen,
Wo Tänze sinnend immerdar
Jungfrauen unter blüh'nden Linden
Gewebe weben, Kränze winden,
Unsterbliche, mit Rosen im gelockten Haar.

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Vizeadmiral segelt mit zwanzig der größten Schiffe sowie auch dreihundert Seeleuten zur Ostküste der Insel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Diese Flotte segelte über die Höhe des Hafens, während ich auf dem kürzesten Wege zu dem Orte zurückkehrte, wo ich das Boot zuerst entdeckt hatte. Wie ich fand, hatte es die Flut noch näher an die Küste herangetrieben. Die Matrosen waren sämtlich mit Tauwerk versehen, das ich bis zur genügenden Stärke zusammengedreht hatte. Als die Schiffe herankamen, zog ich mich aus und watete, bis ich hundert Ellen an das Boot herankam. Dann war ich genötigt zu schwimmen, bis ich es erreichte; die Matrosen warfen mir das Ende eines Strickes zu, das ich in dem Loche am Vorderteile des Bootes befestigte. Die Dampfschifffahrt verdrängte sehr schnell den Berufszweig der Treidler. Dampf-Schlepper konnten mehrere Lastkähne gleichzeitig an ihre Zugseile nehmen. Auch talwärts wurden die Kähne nun gezogen und erreichten dadurch eine höhere Geschwindigkeit. Selbstfahrende, Lasten befördernde Dampfschiffe zählten zu den Ausnahmen, während Personendampfer zahlreich in Dienst gestellt wurden. In seinen Küstenfestungen und auf einigen vorgelagerten Inseln sammelten sich nicht nur indische, sondern auch europäische Abenteurer, die besonders die Handelsschiffe der Ostindien-Kompanien angriffen. Schließlich sah sich die Ostindische Gesellschaft, die ihren Hauptsitz in Bombay hatte, genötigt, Schutzgelder zu zahlen, um unbehelligt den Hafen verlassen zu können. In dieser Zeit beschränkte Angria seine Überfälle auf indische Schiffe. 1712 und 1717 scheiterten mehrere Versuche der britischen Gouverneure, die Piratenfestungen vor Bombay einzunehmen. Nach Kahonjis Tod 1729 übernahmen seine Söhne Sumbahji und Mannaji die Herrschaft über die Piraten, nach 1743 Sumbahjis Halbbruder Tulaji. Erst in den 1750er Jahren alliierten sich die Briten mit dem Marathen-Bund und eroberten in kombinierten Land- und Seeangriffen eine Piratenfestung nach der anderen. 1756 fiel der Stammsitz der Angrias, und die Piratenflotte wurde vernichtet. Vizeadmiral Nelson fürchtete eine größere Operation im östlichen Mittelmeer, aber sein Kontrahent Villeneuve lief durch die Straße von Gibraltar in den Atlantik. Sechs spanische Linienschiffe unter dem Befehl von Vizeadmiral Gravina verstärkten die Flotte, die nun den Atlantik überquerte und Kurs auf die Karibik nahm. Die Briten hatten mittlerweile die Verfolgung aufgenommen und trafen im Juni in Westindien ein, doch Villeneuve war schon wieder auf dem Weg nach Europa. Ein kleiner Segler der Royal Navy sollte so schnell wie möglich die Admiralität in England informieren und sichtete während der Überfahrt die vereinigte Flotte. Lord Barham, der Erste Seelord, schickte aufgrund dieser Meldungen Verstärkungen für das Geschwader von Vizeadmiral Robert Calder, der die Marinebasis von El Ferrol in Spanien kontrollierte. Bei Kap Finisterre an der Westküste Galiziens im Nordwesten Spaniens kam es in den Abendstunden des 22. Juli 1805 zu einer Schlacht. Dank der geschickten Führung von Vizeadmiral Gravina konnte die britische Flotte ausmanövriert werden, aber zwei spanische Linienschiffe mussten die Segel streichen. Die hereinbrechende Nacht zwang die Gegner, das Feuer einzustellen. […]

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Was giebt's, mein Sohn?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Einen Rauch, antwortete Harbert. Hundert Schritte vor uns haben wir ihn zwischen den Felsen aufsteigen sehen. Vermeiden wir, uns sehen zu lassen, erklärte Cyrus Smith, bevor wir nicht wissen, woran wir sind. Eingeborene auf dieser Insel fürchte ich weit mehr, als ich sie herbeiwünsche. In wenigen Augenblicken hatten der Ingenieur, Gedeon Spilett und Harbert die beiden Andern eingeholt und verbargen sich ebenfalls hinter den Trümmern des Basaltes. Sehr deutlich bemerkten sie von diesem Standpunkte aus eine aufwirbelnde, durch ihre gelbliche Farbe charakterisirte Rauchsäule. Ein leiser Pfiff seines Herrn rief Top zurück, und mit einem Zeichen, ihn hier zu erwarten, schlich sich Jener zwischen den Steinblöcken vorwärts. Kapverdische Inseln: Sonne und Erholung im Überfluss. Die Insel ist geologisch gesehen eine sehr junge Landschaft und entstand während der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren. So blieben nur noch die herausragenden Höhenrücken wie der Dornbusch als Inseln bestehen. Vor zirka 5.000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau und der Dornbusch und zwei weitere Inselkerne wurden zu Inseln. Durch die Küstenerosion (Landabtragung, Verdriftung und Ablagerung) erlangten die damaligen Inseln im Laufe der Zeit ihre heutige Gestalt. So wurden die ehemaligen drei Inselkerne durch Anschwemmungen miteinander verbunden. Mitte März 2004 rutschten dann nochmals rund 10.000 m³ ins Meer. Geologisch gesehen ist Hiddensee ein sich in stetem Wandel befindendes Gebiet. Die an der Nordspitze abgetragenen Landmassen werden an der Südspitze und an der Ostseite zum Schaproder Bodden wieder angespült. So entstanden an der Südspitze der Gellen und auf der Ostseite die beiden geologisch sehr jungen Sandhaken (Landzungen) Alter Bessin und Neuer Bessin. Der Alte Bessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden und war schon Mitte des 19. Jahrhunderts über drei Kilometer lang. Seit damals ist er kaum noch gewachsen. Dagegen wächst der um 1900 entstandene benachbarte Neue Bessin jährlich um 30 bis 60 Meter und erreicht auch schon eine Länge von drei Kilometern. Inzwischen ist ein dritter Bessin im Entstehen. Auch die Südspitze wächst als sogenanntes Windwatt weiter in den Bodden. […]

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Waldeseinsamkeit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Doch in Waldes grünen Hallen Rast ich dann noch manche Stund, Nur die fernen Nachtigallen Schlagen tief aus nächt'gem Grund. Und es rauscht die Nacht so leise Durch die Waldeseinsamkeit, Und ich sinn auf neue Weise, Die der Menschen Herz erfreut. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Einsamkeit ist der Preis der modernen Gesellschaft als Antwort auf die ornamentale Fülle der Opera seria setzte Christoph Willibald Gluck bei seiner Opernreform auf eine Konzentration der Handlung. An den Theatern in Basel und Luzern sind Neuproduktionen von zentralen Werken beider Komponisten zu erleben. Eine Gemeinsamkeit: Den Instrumentalpart spielen jeweils Barockensembles auf historischen Instrumenten. Die 1727 in Venedig uraufgeführte Oper Orlando furioso von Antonio Vivaldi basiert auf dem gleichnamigen Epos des Dichters Ludovico Ariosto. Die Geschichte des Helden, der wahnsinnig wird, weil er nicht verwindet, dass die begehrte Angelica einen anderen liebt, gehört zu den Lieblingsstoffen der Barockoper. Seinen Ariost kann man in Basel aber getrost zu Hause lassen, denn der australische Regisseur Barrie Kosky erzählt die Geschichte von Liebe und Eifersucht aus heutiger Sicht. Vivaldis Oper ist für Kosky in erster Linie erotisch und obsessiv. Laszive Reize und viel Bewegung sind für ihn die theatralischen Mittel, um auf der Bühne ein Äquivalent zu jener Spannung zu erzeugen, die von Vivaldis Musik ausgeht. Musiziert wird in der Aufführung am Theater Basel, die in über drei Stunden eine Fülle von prachtvollen Arien ausbreitet, in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis auf historischen Instrumenten. Das Barockorchester La Cetra spielt unter der Leitung von Andrea Marcon farbenreich und ausdrucksstark. Es bildet gemeinsam mit den im Barockgesang erfahrenen Sängerinnen und Sängern das Kraftzentrum des Abends. u hier, o ewge Glorie des Vaterlands,Des deutschen Scepters herrlichster Fürst und Held,Du Schöpfer nie gewagter Thaten,Kämpfer des Lichts und der bessern Wahrheit,Der größer als der Sieger der Hydra einst,Der sichtbaren, mit schrecklicherm Feinde rang,Mit giftgerm Ungeheur, mit blutgerm;Ohne Gestalt und verwundbar WesenTrug es so viel der Häupter, der streitenden,Als Herzen athmen, flammende Nahrung sogsIm Osten, Schweif und DrachenflügelSchlug den zertretnen, zermalmten Abend. Des Rachens unersättlicher Schlund am StrandDes Tibers gähnt er, Throne zertrümmert er,Ein groß Jahrtausend war sein Leben,Rühmt er nicht selbst sich des Himmels Wächter, So dünkt mir, spricht weissagend der Geist; doch längstGrollt ihm der Priester, grollt ihm die Mutter selbst,Die allbarmherzge, nicht mehr; friedlichRuhet im Tempel des Kaisers Asche. Und fern vom goldnen Altar erschallt der ChorZu Friedrichs Einsamkeit und des Vaters Sarg,Als wollt er ihren Zorn, als wollt erReuig den rächenden Gott besänftgen. […]

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