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Auf dem Vesuv

Wir hatten uns am Kraterrand
Die Fackeln angezündet
Und schwangen nun in unsrer Hand
Die Glut vom Feuerherde,
Der aus dem Grund der Erde
In Flammen sich entschlündet.

Ich ließ voraus den Führer gehn
Und blieb in Nacht und Stille
Allein noch bei den Felsen stehn,
Nur über mir die Sterne,
Nur tief aus dunkler Ferne
Der Nachtgesang der Grille.

Nur hie und da ein Meteor
Stieg aus den Kratertiefen
Ins schweigende Azur empor
Und zeigte mir die Spuren
Erloschner Lavafluren,
Die ringsum lautlos schliefen.

Welch ungeheures Totenreich!
Und außer mir kein Leben,
Kein Leben fühlt' ich, und zugleich
Fühlt' ich ein tödlich Trauern,
Ein namenloses Schauern
Mein einsam Herz durchbeben.

Ich sah in dieser dunkeln Kraft,
Die ewig gärt und nimmer
Trotz aller Gluten Segen schafft,
Das Abbild eines Strebens,
Das groß ist, doch vergebens,
Das schön ist, doch nur Schimmer.

Unendlich einsam fühlt' ich mich;
Mir war's, als ob der warme
Aus meiner Brust der Odem wich',
Als sänk' ich schon den kalten
Planetischen Gewalten
Versteinert in die Arme.

Und eine Sehnsucht ging mich an
Nach oft geschmähten Banden;
Mich zog's nach allem Weh und Wahn
Des Erdenlebens wieder.
Erhöhter stieg ich nieder,
Als oben ich gestanden.

Wie leuchtete das Licht so schön
Aus den gestirnten Fluren
Auf Buchten, Haine, Rebenhöh'n
Durchs Dunkel der Kastanien!
Die Nacht lag auf Campanien
Und auf dem Meer azuren.

Quelle:
Reiseblätter
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1854
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 


Data News

Miliz begann einen donnernden Wirbel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sie haben sich gestern schrecklich betragen! Wollte das Putzleder zur Trommel sagen. Aber die Trommel spannte schnell ihr dickes Fell und begann einen donnernden Wirbel zu schlagen, na - und da blieb dem Putzleder vor Schrecken das Wort im Munde stecken. Schrecken einfach als die Niederlage von Saalfeld am 10. Oktober 1806 und der Tod des bei den preußischen Truppen allseits beliebten Prinzen Louis Ferdinand im preußischen Heerlager bekannt wurde, setzte Unruhe und Schrecken bei den Mannschaften ein. Nach Gneisenau hielt man den Herzog zunehmend für altersbedingt unentschlossen und zudem mit Feldherrnunglück befleckt. Auch kam Graf von Kalckreuths alte Gegnerschaft gegen den Herzog von Braunschweig, in diesen Oktobertagen in wenig erfreuliche Weise zum Durchbruch. Eine Abordnung der verdrossenen Offiziere suchte am Abend des 11. Oktober sogar General von Kalckreuth als dienstältestem Korpskommandeur mit dem Ersuchen auf, beim König wegen der Ablösung des Herzogs vorstellig zu werden! Das war ein in der preußischen Armee unerhörter Vorgang! Kalckreuth, der bisher permanent Kritik an den Maßnahmen Braunschweigs geübt hatte, lehnte aber eine Intervention als aussichtslos ab. Der ohnehin unsichere König hätte zu diesem Zeitpunkt kaum einen Wechsel im Oberbefehl vorgenommen. Der Monarch und sein Feldmarschall ritten vielmehr am Vormittag des 12. Oktober einträchtig ins Lager des Heeres des Fürsten von Hohenlohe-Ingelfingen vor Jena! Ein Schmierendirektor ohne Truppe, ohne Kostüme, ohne Kulissen verspricht den Zuschauern eine Vorstellung voll der rarsten Wunder. Aber nur der werde seine Freude daran haben, der wirklich ganz rassenrein ist. Maurenabkömmlinge, Judenstämmlinge, die sehen nichts. Die Angst unter den Honoratioren ist naturgemäß groß, denn wer schon könnte sich in dem spanischen Schmelztiegel eines reinen Stammbaums erfreuen? Der Direktor führt den biblischen Simson vor, wie er die Säulen des Tempels einreißt, zaubert einen wütigen Ochsen herbei, der alle in Angst und Schrecken versetzt, usw. usf. Und alle geben vor, zu sehen, was nicht zu sehen ist. Zuletzt tritt ein tatsächlicher Offizier auf, der Quartier für seine Soldaten sucht. Die Zuschauer sind ganz ausgelassen vor Rassenglück und treiben ihren Spaß mit ihm, bis die ganze reinblütige Gesellschaft ihre Prügel bezieht. […]

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Hochzeitskleider und Festkleidung - Mode-Atelier Eva-Maria Krieger.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Hochzeitskleider, Festkleidung, Braut und Abendmode - Modeatelier Krieger. Mode für den großen und kleinen Geldbeutel, Hautecouture und auch etwas kleiner, Individuellen, ausführliche Farb- und Typberatung, Auswahl der Stoffe, Vorkalkulation. Hochzeitskleider u. Festkleidung - Accessoire, Brautschmuck, Handschuhe, Tasche werden passend zum Kleid angefertigt. Korsage sorgt für beste Figur ob zur Hose, Abendrock, Mini- oder Hochzeitskleid. Vielseitig einsetzbar, auch nach Ihrer Feier! Sommermode und Wintermode, Damenbekleidung für jeden Anlass und jede Jahreszeit, Anfertigung bei Ihrem Dresden-Besuch, Besprechung, Anprobe, Versand. Neu im Trend - Honeymoon Hochzeitskleid Ihre erste Adresse für Galamode und Hochzeitskleider. Das sehen auch zahlreiche Prominente so. Brautcouture, Haute Couture Hochzeitskleider, Exclusive Einzelanfertigungen namhafter Designer. Fachgeschäft für Brautkleider, Brautmode, Brautaccessoires, Brautdessous und Brautschuhe. Herzlich willkommen bei Mode Krieger, Festgarderobe, dem Spezialhaus für festliche Damen- und Herrenbekleidung sowie Brautmoden in Dresden. Mode Krieger ist Ihr Brautausstatter mit ausgesuchten Brautmoden Kollektionen, die in ihrer Qualität und ihrem Anspruch unvergleichlich sind. Eine der bekanntesten Prinzessinnen gab am 24. In der Gegenwart üben die Hochzeitskleider von Spitzen-Prominenten und Angehörigen von Königshäusern wie z. B. April 1854 ihr Jawort in einem üppigen Traum in Weiß, als Sisi, Elisabeth von Bayern, und Kaiser Franz Joseph heirateten. Mode Krieger ist Ihre erste Adresse für Galamode und Hochzeitskleider in Dresden. In einem Bild von Peter Paul Rubens ist ihr Hochzeitskleid dokumentiert. Hochzeitskleider sind nicht immer günstig, so dass sich Vergleiche lohnen können und auch wenn man seinem Kindertraum vom Hochzeitskleid nachjagen möchte, so sollte diese Vorstellung nicht zu einer fixen Idee ausarten: jeder Verkäufer von Brautmoden in der Schweiz wird gerne bestätigen, dass zahlreiche Frauen, die beispielsweise von Brautkleidern mit weiten Ärmeln träumen, in solchen Modellen letztlich wie Fledermäuse auf der Flucht aussehen oder dass Bräute, die unbedingt schulterfrei tragen möchten, oftmals ein so breites Kreuz haben, dass ihr Bräutigam neben ihnen wie ein dünner Hering wirken würde. Das sehen auch zahlreiche Prominente aus Sport und Fernsehen so. […]

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Ei nun, mein Junge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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meinte der Seemann, so werden wir auf ein Mittel denken müssen, dieses Holz fortzuschaffen. Man muß für Alles ein Mittel finden. Wenn wir eine Karre oder ein Boot hätten, wäre die Sache ja sehr schnell erledigt. […]

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Als man ein wenig weiter gekommen war, rief Kennedy.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seht doch diesen sonderbaren Baum an; er ist oben vollständig anders wie unten. Ach, meinte Joe, in diesem Lande wächst ein Baum auf dem andern! Es ist ganz einfach ein Feigenbaumstamm, erklärte der Doctor, auf welchem sich ein wenig fruchtbare Erde festgesetzt hat. Durch den Wind ist eines schönen Tages Saat von einem Palmbaum darauf geweht, und der Palmbaum wie auf offenem Felde emporgeschossen. […]

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Und er schüttelt den dicken Kopf.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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daß er nur so fliegt, das sein nur alte, schreckliche Geister, junge Herr. Sam wünschen, er wären tot! Geister ihn immerfort so grausam plagen. Ach, junge Herr, junge Herr, ihr nix sagen Master Silas, er alte Sam sonst so viel zanken. Er sagen, sein keine Geister nix, sein keine Hexen nix auf der Welt, un alte Sam sie doch immer hören un sehen. Wenn er nur gewesen hier jetzt, er müssen glauben. Aber das sein immer so. Leute, was wollen nix glauben dran, glauben nix. Wollen nix sehen un hören und wenn 's annre Leute ihnen sagen, sie nix wollen wissen. Er hatte im stillen immer noch auf Befreiung gehofft. Auf dem Wege dahin versuchte der Unglückliche, so oft er konnte, sich anzuklammern; denn er wußte nun wohl, was ihm bevorstand. Doch man kannte mit dem Unglücklichen, dem ehemaligen Lehrer und Prediger der Stadt, kein Erbarmen. Das Sträuben des Aermsten reizte einen Kamenzer Bürger so sehr, daß dieser dem Geängsteten eine Ladung Schrot in die Hände schoß, damit Dulichius sich nicht mehr anklammern könne. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

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