suchen und finden

website support ....

Herbsttag 3

Still harren, ihres Schmucks entkleidet,
Die Buchenhöh'n der Abendruh',
Die Wiese liegt schon abgeweidet,
Den Weiher deckt der Nebel zu.

Vor Jahren unter diesen Bäumen
Mit meinem Freunde saß ich froh.
Wir bauten uns in Jugendträumen
Der Zukunft schönes Irgendwo.

Mich zieht zurück ein stilles Sehnen;
Ich möcht' so sorglos wohl noch heut
An jenen Baum mich wieder lehnen,
Nur liegt zu vieles Laub verstreut.

Du treuer Wald, bei dir blieb alles
Noch wie es war, und stiller auch
Verweht im Wehn des Blätterfalles
Der eignen Wehmut leiser Hauch.

Quelle:
Jahreszeiten
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

Data News

Festung Königstein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Festung Königstein, mitten des Elbsandsteingebirges auf dem Tafelberg Königstein über dem Ort Königstein, gehört zu den größten Bergfestungen Europas. Auf dem 9,5 Hektar große Felsplateau des Königstein, 240 Meter über die Elbe, findet der Besucher bis zu 400 Jahre alte militärischen und zivilen Festungsbauten. Der Wallgang um die Festung ist 1800 Meter lang und führt über bis zu 42 Meter hohe Mauern und Steilwände aus Sandstein. Im Zentrum der Festung Königstein befindet sich der mit 152,5 Meter tiefste Brunnen Sachsens und zweittiefste Burgbrunnen in Europa. Während sich die kleinen im liebvoll geführten Kinderclub austoben können, steht den Eltern ein hervorragendes Wellness Angebot im Thai-Zen-Space zur Verfügung. Insbesondere die Isla Canela bietet sowohl Familien als auch Paaren und Kultururlaubern alles, was das Herz begehrt. Von dort liegt Ihnen die Algarve zu Füßen. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Besonders hervorzuheben ist das Hotel Isla. Eine großzügige Hotelhalle lädt zum Verweilen ein, die Außenanlagen mit zwei Pools liegen direkt an der Strandpromenade. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mendel. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Dann war er zu Hause bei Teiwaz. Hier vermischt sich weltweites Brauchtum mit der Legende des Auzawandilaz. Zur Sommersonnenwende am 21. Juni wird vereinzelt ein Sonnwendfeuer angezündet. Am Julabend wurden im alten Norden beim feierlichen Becher Gelübde auszuführender Taten abgelegt. Die Formeln des Heilbittens und Segnens, die ihren Ursprung im ernsten Gemüte hatten, sind aber nicht durchaus in dürrem Aberglauben verkommen, sie verzweigten sich auch in das heitre, gesellige Leben, als Liebesgruß und Wunschdichtung. Seit einigen Jahren wird in Poppendorf eine große Sonnwendfeier mit dem Abbrennen eines riesigen Holzstoßes gefeiert. Hans Rosenblüt und Hans Volz, Dichter des 1. Jahrhunderts, beide zu Nürnberg heimisch, haben für dieses Klopf an jeder eine Reihe von Reimsprüchen geliefert. In Poppendorf wird der Holzstoß Sunwendbam genannt. […]

Read more…

Gegen zwei Uhr schwebte der Victoria .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

bei einem köstlichen Wetter unter einem glühenden Sonnenschein, welcher den geringsten Luftzug absorbirte, über der 350 Meilen von der Küste gelegenen Stadt Kaseh. Er befand sich noch hundert Meilen von Kaseh, einer bedeutenden Niederlassung im Innern Afrikas, entfernt, wohin die Reisenden, von einer südöstlichen Luftströmung begünstigt, zu gelangen hofften; sie flogen mit einer Schnelligkeit von vierzehn Meilen (die Stunde) dahin; die Führung des Luftschiffes wurde hiebei ziemlich schwierig, man konnte sich nicht zu hoch erheben, ohne das Gas bedeutend auszudehnen; denn das Land hatte an und für sich schon eine mittlere Höhe von 3000 Fuß. Der Retabel des Hochaltares, der das Chor als eine gerade Wand abschließe, ist durch eine Menge feiner Pfeiler in einzelne Nischen abgetheilt, deren zierlich durchbrochene Baldachine immer wieder die Untergestelle zu darüber befindlichen Reliefen bilden, in denen von der Geburt bis zur Himmelfahrt des Erlösers alle Momente seines heiligen Lebens mit hoher Kunst dargestellt sind, Alles in ganz runden Figuren meisterhafter Schnitzarbeit ausgeführt und mit den Farben des Lebens colorirt; dazwischen Vergoldung, wo sich nur ein Platz dafür findet, so daß diese Gruppen aus dem tiefen Schatten ihrer Nischen mit einer überraschenden Lebendigkeit heraustreten und das Ganze, besonders wenn ein warmes Licht durch eines der hohen bunten Fenster darauf fällt, eine zauberhafte Wirkung macht. Was aber an dieser aufblühenden, modernen Stadt erinnerte noch an China? Er war ein kleiner Mann, der ungeachtet der herannahenden Fünfzig noch immer knabenhaft aussah, noch immer den leichten Gang eines Tänzers hatte; sein Gesicht war seltsam weiß und glatt, mit durchsichtigen Augen, die Haare weiß wie Mehl. Nach geraumer Weile erschien Hans Kosmisch, im braunen spitzenbesetzten Jabot, doch ohne Perücke. Als er seinen Herrn und Gönner gewahrte, so abgerissen, wüst und fahl, zwei Orden auf der Brust, den Anzug ausgefranst, mit suchenden Blicken die Wehmut und Rührung der Heimkehr verhehlend, da lief ein Schüttern über seine Züge, jedoch verbeugte er sich tief. Nach geraumer Weile erschien Hans Kosmisch, im braunen spitzenbesetzten Jabot, doch ohne Perücke. Wurden die Schüler älter, kamen sie zu anderen, weiseren Lehrern. Wohlgenährte, stolze Hühner und schöne Tauben stritten sich um die Brosamen zu ihren Füßen, und wenn ein schüchternes Täubchen zu kurz kam, so warf ihm die Großmutter ein Stücklein eigens zu, es tröstend mit freundlichen Worten über den Unverstand und den Ungestüm der Andern. Bist du noch immer nicht alt genug, um zu schweigen? […]

Read more…

Ein Dutzend, meint ihr habe geholfen?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ei, vierzig konnten kaum mit dem fertig werden, was gethan worden ist. Seht nur einmal die Sägen aus Taschenmessern an und all das Zeug, was da eine Zeit dazu gehört, um das fertig zu kriegen, und damit haben sie den Bettpfosten durchsägt und dann die Strohpuppe auf dem Bett und -" Die Nacht der Zeitzeugen und Ihr Leben für den Widerstand. Senze beziehen. Am 15. Febr. wurde Tournay u. Courtray besetzt u. am 20. Febr. capitulirte Gorkum, u. nun marschirte die preußische Brigade Zielinski erst vor Mastricht, dann ihrem Corps nach. Der russische Oberst Geismar u. der preußische Major Hellwig machten zu dieser Zeit mehre Streifzüge, überfielen Depots u. machten Gefangene; der Letztere wurde aber am 22. Febr. von Ypern nach Courtray u. von da nach Oudenaarde zurückgetrieben, u. am 24. Febr. besetzte Maison Courtray wieder u. machte Miene nach Gent vorzudringen, da indessen die Anhaltthüringische Brigade (etwa 5000 Mann stark) unter Prinz Paul von Württemberg, welche am 26. Febr. in Brüssel angekommen war, nach Alost u. Termonde geschickt wurde, so kehrte Maison nach Courtray zurück. Am 1. März unternahm Hobe eine Recognoscirung von Tournay aus nach Courtray, rückte nach einem hitzigen Gefechte mit einer aus Lille kommenden Abtheilung Franzosen am 2. März bis vor Courtray, fand aber hier am 3. März ernsten Widerstand, indem Maison mit 4000 Mann u. 18 Kanonen Lille verlassen hatte, um die Verbündeten zu allarmiren. Hobe zog nun nach Oudenaarde, wurde hier von Maison am 5. März erfolglos angegriffen u. bestand am 7. März ein bedeutendes Gefecht bei Courtray, in Folge dessen Maison diese Stadt räumte u. sich nach Lille zurückzog. Mit den Bewegungen Maisons übereinstimmend, hatte die Garnison von Antwerpen einen Ausfall auf das linke Scheldeufer unternommen u. war bis Lokeren auf dem halben Weg nach Gent vorgedrungen, kehrte aber auf die Nachricht, daß Maison sich nach Lille zurückgezogen habe, wieder um. Die Festung Bergen op Zoom war von dem englischen General Graham eingeschlossen, welcher in der Nacht zum 9. März eine Überrumpelung versuchte, die vollständig mißlang, 1 General u. 300 Mann waren geblieben, 2 Generäle u. 2000 Mann wurden gefangen. […]

Read more…