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Herbsttag 1

Nicht nur der Nebel ist's, der heute
So düster an den Bergen hängt,
Der Herbst ist's, der mich einst erfreute
Und jetzt mit Schwermut mich bedrängt.

Denn höher in die Berge, weiter
Mit unsern Tagen zieht er hin,
Mit diesem Himmel, der so heiter
Auf unsre Sommermorgen schien.

Zuweilen knallt vom Weingelände
Ein Schuß ins Tal, ins stille Land;
Am Weiher mähen Schnitterhände
Das hohe Schilf im Ufersand.

Zuweilen unterbricht das das Schweigen
Ein roter Apfel, der im Traum
Herunterkugelt aus den Zweigen,
Und nach folgt welkes Laub vom Baum.

Ach, all das mahnt so sterbensmüde!
Mir ist, als ob man eine Welt
Von Freuden auf die Wagen lüde,
Die heimzu wenden aus dem Feld.

Getrost! Bald füllen sich die Kelter,
Die Traube gärt, man preßt den Wein,
Und dich und Manchen, der noch älter,
Lädt man man zu vollen Bechern ein.

Quelle:
Jahreszeiten
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

Data News

Hungerlohn - der Arbeit Sklavenheer trinkt die Maschine der Herzen Blut.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da drängt die flügellahme Brut, wächst des Elends graue Flut: Mit bangem Blick das Mädel dort, Chrysanthemum am Hut, in flacher Brust erlogne Liebesglut, das frech vertraut dem nächsten Burschen nickt, der Mann, der stieren Auges vor sich blickt, der Greis, matt nach Hause wankt und für den Hungerlohn dem Schöpfer dankt. Der Großstadt Kraft und Glut verschlingt die uferlose Flut. Mit müdem Schritt, die Stirn gesenkt und schwer, der Arbeit Sklavenheer zu kurzer Rast, beim Morgengraun aufs neue schafft. Mit frischer Gier und Wut trinkt die Maschine der Herzen Blut. xx […]

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Es herrschte die vollkommenste Dunkelheit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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die Land, Himmel und Wasser gleichmäßig einhüllte. Nicht ein Atom zerstreuten Lichtes erhellte die Atmosphäre. Einige Minuten warteten der Reporter und seine beiden Gefährten angefesselt vom Sturmwind, durchnäßt vom Platzregen und blind von dem wirbelnden Sande. Dann hörten sie während einer Pause des Unwetters das Gebell noch einmal, das aus weiter Ferne zu kommen schien. Nur mit größter Mühe vermochten sie diesen zu gewinnen, so gewaltig drängte sie der Wind zurück; endlich gelang es ihnen, sich an ein Felsstück gelehnt draußen aufrecht zu erhalten. Sie sahen sich um, konnten aber kein Wort sprechen. xx […]

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Was giebt's?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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fragte er erwachend, und sammelte seine Gedanken mit der den Seefahrern eigenen Schnelligkeit. Gespannt lauschte der Seemann, unterschied jedoch kein fremdartiges Geräusch neben dem des Sturmes. Bei größter Aufmerksamkeit glaubte Pencroff wirklich während eines ruhigeren Augenblicks Etwas wie entferntes Bellen zu vernehmen ... Das ist Top! Unser Top!" rief da Harbert schon, der eben erwacht war, und alle drei stürzten nach dem Ausgange der Kamine. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Erst nach etwa 5 Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss. Am Strand angekommen erwartet den Wanderer ein scheinbar endloser Weg durch feinsten Sand. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Als Zielpunkt bietet sich die typisch portugiesische Kleinstadt Tavira mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Die Vorgelagerte Dünenlandschaft (ca. 300 Meter breit) ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da hier der einzige europäische Lebensraum des Chamäleons zu finden ist. xx […]

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