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Zweifel

Kann zwei Seelen je so ganz
Einigen die höchste Liebe,
Daß in ihrem vollen Glanz
Nicht ein Hauch von Schatten bliebe?

Nah am dunklen Firmament
Scheinen sich die schönen Sterne,
Doch ein Himmelsabgrund trennt
Ihre schwarze Weltenferne.

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Wolkenfetzen in dem Sturm.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dämmrige Dunkelheit schäft mittels dieser Ortschaft. Es wird mild, knapp heiß, Beginn Dezember. Mächtiges Brausen beginnt ebenso wie liefert eine Winterzeit von einen Felsen. Wie ein besonderer Chor grollt er über die Wohngebäude. Die Bäume biegen und dehnen sich und erhaschen unter seinem Schütteln, alte Äste brechen zu Boden, welches modrig, zu minderwertig sowie schwach ist, zerknickt wie dürres Röhricht. In der Abgrund des Himmels zucken die verlöschenden Sterne unter gerissenen Wolken, die wie Flaum davon geweht werden. Die Gesamtheit was absolut nicht niet- sowie nagelfest ist räumt er auf. Der Mond war hiervon entleert sowie verkriecht sich hinter zusammen gewehten Wolkenteilen. Er hatte bisherig nichts gefrühstückt wie ein paar Schneeflocken, die ihm ins Maul geflogen, und er sah noch geringer ab, wo das kärgste Mittagbrot herwachsen muss. Das Fechten fiel ihm äußerst schwer, ja schien ihm durchweg unmöglich, weil er über dessen dunklen Sonntagskleide, das sein einziges war, den großen weiten dunkelgrauen Radmantel trug, mit dunklem Sammet ausgeschlagen, der dessen Besitzer ein hervorragendes sowie romantisches Erscheinungsbild verlieh, zumal dessen lange Zeit schwarze Haupthaare wie Schnurrbärtchen sorgfältig gehalten wurden ebenso wie er sich blasser, aber regelmäßiger Gesichtsform erfreute. Wie auch die eher kleine Gerda ging ganz ohne Zweifel wie neuen Mutes voran. Schneeflocken wie schneeweiße Mücken Verkehren in Gruppieren quer im Orkan. Die Schneiderin trug in der Tasche nichts als den Fingerhut, den er, in Abwesenheit irgendeiner Münze, tag für Tag unter einen Händen drehte, wenn er der Kälte wegen die Hände in deine Hose drückte, wie auch die Finger schmerzten ihm ordentlich von diesem Wenden wie Reiben. Denn er zur Verfügung stellte wegen des Fallimentes irgendeines Seldwyler Schneidermeisters den Arbeitslohn mit der Profession gleichzeitig verlieren wie umsiedeln sollen. Fein, ich liebte einen Tau, seit ich zu denken vermochten. An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Autobahn nach Goldach, der kleinen Gegend, die nur wenige Std. von Elbflorenz fern ist. […]

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Man begreift leicht den Schmerz Nab.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und der klebrigen, welche sich dem unerschrockenen Cyrus Smith so innig angeschlossen hatten, jetzt, da es unmöglich schien, ihm Hilfe zu bringen. Entweder hatte der Ingenieur sich jetzt schon allein gerettet und eine Zuflucht auf der Küste gefunden, oder er war für immer verloren!- Wenn er aber dort wäre! erwiderte Nab und zeigte nach dem Oceane, dessen furchtbarer Wellenschaum durch das Dunkel schimmerte.- Nun wohl, rufen wir ihn nochmals! xx […]

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Ansprache des Königs.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Eine Ansprache des Königs vom 6. März verhieß die Eröffnung des Landtags bis spätestens zu Anfang Mai, und bei dem fortwährenden Drängen auf Entlassung des ganzen Ministeriums wurde der Landtag bereits auf den 30. März einberufen. Indessen waren bedeutende Militärkräfte um Leipzig zusammengezogen und auch preußische Truppen in der Nähe von Leipzig an der Grenze aufgestellt worden. Der Vertrauensmann am Bundestage wurde im Sinne der Herstellung eines Bundesstaates auf volksthümlicher Grundlage mit einem von verantwortlichen Ministern umgebenen Oberhaupte, einem Parlament von zwei Häusern und einem Reichsgericht instruirt. Dem stockenden Verkehr wurde durch öffentliche Arbeiten, durch Vorschußleistung von 300,000 Thalern auf Waaren etc. aufzuhelfen gesucht und zugleich zur Unterstützung der erschöpften Staatskassen (schon wenige Monate nach der Revolution war ein Kassenbestand von 10 Mill. neben der laufenden und vorauserhobenen Steuer verbraucht worden) die Erhebung einer Einkommensteuer vorbereitet. xx […]

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lief mit Windeseile davon.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nicht einmal mit der Feuerzange getraute sie sich eine anzufassen. Und wenn sie sich nachts im Bett umdrehte und zufällig ein solch armes, unschuldiges Tierchen berührte, schlug sie ein Geheul auf, als ob das Haus in Flammen stünde. Ihren alten Mann regte sie so auf mit der Sache, daß er einmal sagte, er müsse fast wünschen, der Herr habe die Schlangen zu erschaffen vergessen, durch sie sei schon so viel Unheil in die Welt gekommen. Was er damit meinte, weiß ich nicht; vielleicht hatte ihm Tom doch einmal von Jim und der Klapperschlange ausgeplaudert. Ja, nachdem schon eine ganze Woche lang die letzte Schlange spurlos aus dem Hause verschwunden war, hatte Tante Sally die Angst vor denselben noch nicht verloren, noch nicht halb verloren. Wenn sie so still dasaß und an nichts dachte, brauchte man sie nur mit einer Feder auf den Hals zu tippen und sie fuhr erschrocken herum und beinahe aus ihrer Haut heraus. Es war zu komisch! Diese Antwort ist so ziemlich das Beste, was vom letzten auf die Nachwelt gekommen ist. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Auf dem mit Rasen überdeckten Kirchenplatz, etwa hundert Schritte vom Grab entfernt, erhebt sich ein hoher, spitzter Stein mit einer eingelegten Platte. […]

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