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Zum zweitenmal

Steigt dieses Jahr der Frühling nieder
Ins Erdental.
Die Rosen blühn, die Vögel singen Lieder,
Und ich, ach - liebe wieder,
Mit gleicher Lust und gleicher Qual
Wie dazumal. -

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Data News

Berg und Sturm, im Brausen deiner Kraft, die den Forst zusammenrafft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Über Felsen, windumflattert, klimm ich hoch hinan zum Freien; droben will ich mich entladen dieser Qual, im Sturme baden, neugeboren meine Seele weihen. Berg, vor deinem Riesenantlitz kann mein Kleinmut nicht bestehen. Sturm, im Brausen deiner Kraft, die den Forst zusammenrafft, muß mein Seufzer wie ein Staub verwehen. Jenes soll von Schwefelwasserstoffgas herrühren, ist besonders an der Westseite bemerkbar und zu allen Zeiten möglich, während das Blühen nur von Juni bis August stattfindet, wo eine Algenbildung die Seefläche mit einer grünen, dünnen Haut überdeckt. Mancherlei Vermuthungen über einen unterirdischen Zusammenhang des Sees mit dem Meer rief die Wahrnehmung hervor, daß derselbe an dem großen Erdbeben von Lissabon, am 1. November 1755, betheiligt gewesen zu sein schien. Wie die Quellen von Teplitz und der Mühlstädtersee in Kärnthen, gerieth auch der Salzunger Burgsee zur Zeit jenes Erdbebens in starke Bewegung. Das Wasser wurde nach der Mitte hin in einem trichterförmigen Wirbel so weit hinabgerissen, daß aus der Tiefe die Felsen des Grundes emporstarrten, und als es wieder heraufdrang, war es mit einem schwarzen Schaum bedeckt. Das Prinzip ist ganz einfach: Jeder Teilnehmer sucht sich einen Apfelbaum in seiner Nähe und meldet es per Mailformular, wenn dieser zu blühen beginnt, wenn er voll in Blüte steht und schließlich noch einmal, wenn er verblüht. Im Internet gibt es dazu eine kurze Anleitung. Um eine Vergleichbarkeit über die Jahre zu gewährleisten, kommen bei der Aktion Apfelblütenland aber nur die Sorten Boskoop und Klarapfel in die offizielle Wertung. Die Daten der Apfelblüten-Sichtungen werden gespeichert und in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst, der TU, dem Meteorologischen Institut der Universität und der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz wissenschaftlich ausgewertet. Damit erhalten die Wissenschaftler erstmals so umfangreiches Datenmaterial. […]

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Glaube, Liebe, Hoffnung und Treu.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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So schweige mir vom Himmel, daraus man Dich verstiess; doch wirst Du treu mir künden: wo liegt das Paradies? So weit ist das entlegen, dass Du mit Deines Gleichen auf Schwingen selbst des Sturmwinds, es nimmer mögt erreichen. Vier heilge Ström' umarmen das gottgeliebte Land; sie werden Glaube, Liebe, Hoffnung und Treu' genannt. Inmitten hebt die Kronen der ewge Lebensbaum; gedenkst Du dort zu wohnen, Faustus? - Ich glaub' es kaum. […]

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Die feinen Lauschlappen - Meiner Mami.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Du warst allein, ich sah durchs Schlüsselloch den kraftlosen Lichtstrahl der späten Glühbirne noch. Was stand ich doch und trat überhaupt nicht ein? Auch brannte nur, und war mir doch, es müßte sein, daß ich noch einmal deine Stirne strich und liebevoll flüsterte: Wie lieb ich dich. Die alte schlechte Angst, dir rundheraus mein Mitgefühl zu beweisen, sie quält mich rund um die Uhr neu. Nun lieg ich durch die lange Nacht und horche in das Schweigen, ob vielleicht ein lichtvolles Denkzentrum bis heute wacht. Die erste große Gedichtsammlung, die Brecht im Exil schrieb, war Lieder Gedichte Chöre. Die berühmte Aussage Adornos lässt im Angesichts dieser Erkenntnis verstehen: Ein Gedicht nach Auschwitz zu schreiben, wäre barbarisch, weil kein Danach existiert, in dem Sinne, dass der Begriff leer ist; und zu versuchen, es aufrechtzuerhalten oder zu reetablieren, wäre moralisch verwerflich, konzeptuell hinfällig, und stünde dem Ausweg einer Zukunft entgegen, die in einer neuen Geschichtsphilosophie wieder definiert werden muss, radikal neu, einziges Mittel, nicht in die Katastrophe zurückzufallen. Zur Stapelware scheint Lyrik derzeit nicht zu taugen, sie fehlt auf Bestsellerlisten, schafft es keineswegs in jede Buchhandlung und muss sich dort oft genug in abgelegenen Regalen verstecken. Ein Gedicht nach Auschwitz zu schreiben, wäre barbarisch: nach, aber nicht in der Zeit von Auschwitz. Und aktuell, während der Leipziger Buchmesse, kann man sich von dem erstaunlich breiten Angebot an Lyrik-Bänden überzeugen. Eine Poetik des Postumen wie die Celans. […]

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