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Zaubernetz

Nicht jenes Zaubernetz, gesponnen
Aus deinem schönen Lockenhaar,
Auch nicht dein leuchtend Augenpaar
Hat so mein Herz für dich gewonnen,
Nein, eine Schönheit höh'rer Art,
Die immer mehr sich offenbart.

Der reine Wert, dein innres Leben,
Der Seelenadel, der dich schmückt,
Das ist's, was mich an dir entzückt;
Und beben muß ich, tief erbeben:
Es beugt mich der Gedanke fast,
Daß du mich lieb gewonnen hast.

Quelle:
Erste Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Sünden-Kerker.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Faustus, Hochgelahrter, erlaubt ein ernstes Wort, Auf unheilvollem Pfade hineilt Ihr fort und fort. Ein Wandrer, dem in Wüsten des Trostes Quell versiegt, Ein Pilger, der gefesselt im Sünden-Kerker liegt. Blickt nicht auf mich so zürnend, der solche Rede wagt! Ich bin kein strenger Mahner, der Euch bei Gott verklagt, Ich bin ein Mann des Friedens, der freundlich Euch erscheint, Der Eure Kraft betrauert, und Euern Fall beweint. In der Tat, Theo wohnte hier gerne, er, der Herr Veronas, aber auch Roms, der Herr Italiens. Auch über Sizilien erstreckte sich sein Machtbereich. Er selbst aber warf jetzt sein Reckentum ab, und sein Schlachtenroß ruhte im Stalle. Ihn, den die Dichtung nur als Mann des Schwertes feiert, die Geschichtschreibung feiert ihn vielmehr als Friedensfürsten, der acht gibt auf das Glück der Völker. Denn so war es. Nachdem Odowaker gefallen, begann er ungesäumt die große Friedensarbeit und wurde als besonnener Politiker und Reichsverwalter in bewunderungswürdiger Weise ein Retter der sinkenden Kultur, ein zweiter Stilicho, aber dazu ein Kronenträger: also Stilicho und Alarich in Eins. Mochte sein Werk hernach untergehen: die 34 Jahre seines italienischen Herrschertums, ein volles Dritteljahrhundert, waren ein Segen für die Welt, dergleichen das römische Kaisertum selbst kaum seit der Zeit der Antonine je gewährt hatte. Hebung Italiens, Pazifizierung der Welt waren die hohen Ziele seines Wirkens. Allein bei solch schrankenloser Freigebigkeit ist auch der größte Reichtum zu erschöpfen, und so kam es, daß der Graf nach und nach alle seine Herrschaften verpfänden mußte, um seinem Hange zu großartigem Wohltun zu frönen, und je mehr er sich verschuldete, desto eifriger verdoppelte er seine Vergabungen und Armenfeste, um dadurch den Segen des Himmels, wie er meinte, wieder zu seinen Gunsten zu wenden. Zuletzt verarmte er gänzlich, seine Burg verödete und verfiel; erfolglose und törichte Stiftungen und Schenkungsbriefe, welche er aus alter Gewohnheit immer noch zu schreiben nicht unterlassen konnte, trugen ihm nur Spott ein, und wenn er hie und da noch einen zerlumpten Bettler auf seine Burg locken konnte, so warf ihm dieser das magere Süppchen, das er ihm vorsetzte, mit höhnischen Schmähworten vor die Füße und machte sich davon. […]

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Dank im Glück morgen Segen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vergiß es, daß du einst im Schoß Der Armut bist gelegen, Und daß des Jammers Träne floß In deinen Morgensegen! Vergiß es, da du glücklich bist, Wie Träume man am Tag vergißt. Es denkt nicht mehr der Edelstein An seine Bergesklüfte, Die Perle nicht im Sonnenschein An ihre Meeresgrüfte; Sie beide funkeln freudeklar In deinem dunkeln Lockenhaar. Die Klosterheiligen, die einem philosophischen Gemüt eigentlich nur Verachtung und Mitleiden verursachen, wurden vom Volk und den Herrschern respektiert, ja angebetet. In Massen erteilten Pilger aus Gallien und Italien der himmlischen Säule des Simeon ihre Reverenz; die Stämme der Sarazenen bekriegten sich nachgerade um seinen Segen; die Königinnen Arabiens und Persiens schrieben ihm übernatürliche Tugenden zu; und in hochwichtigen Staats- und Kirchenangelegenheiten erholte sich Theodosius in jüngeren Jahren Rats bei dem göttlichen Einsiedler. Was von ihm sterblich war, wurde in feierlicher Prozession vom Berge Telenissa fortgetragen; hierzu fanden sich ein der Patriarch, der Heermeister des Ostens, sechs Bischöfe, einundzwanzig comes und sechstausend Soldaten; und Antiochia verehrte seine Gebeine als glorreiche Zierde und unüberwindliche Wehr der Stadt. Selbst der Ruhm der Apostel und Märtyrer wurde von diesen neuerlichen volkstümlichen Anachoreten in den Schatten gestellt; die Christenheit fiel vor ihren Gräbern anbetend in den Staub; und die ihren Gebeinen zugeschriebenen Wunder übertrafen möglicherweise noch an Zahl und Wirkung die geistlichen Heldentaten ihres irdischen Lebens haben dem Prof. Meyer, welcher vor kurzem das Glück hatte aufzuwarten, die Gnade erzeigt, daß er die, um Höchstdieselben versammelten Kunstschätze, zu seinen Absichten, bequem benutzen können. Diese einem mirso werthen Freunde erzeigte vorzügliche Gunst würde mich zu unterthänigstem Danke auffordern, wenn auch nicht daraus für mich selbst zunächst mancher Vortheil entspränge. Da aber unsere Studien und Thätigkeiten dergestalt verbunden sind, daß alles was dem einen nützt, den andern zugleich mit fördert, so habe ich jenes ihm wiederfahrene Gute als mir selbst geschehen anzusehen und halte für Pflicht meinen unterthänigsten Dank dafür um so mehr auszusprechen, als ich schon früher eine Gelegenheit zu ergreifen wünschte Ew. Durchl. um Fortsetzung der gnädigen Gesinnung zu bitten, womit Höchstdieselben mich von je her beglückt haben, so daß zugleich diejenige Gnade, welche ich von Ihro Höchstseligem Vater genossen, aufs neue bestätigt und der, durch seinen frühern Hinritt, erstandene schmerzliche Verlust gelindert und die von Höchstdenenselben glücklich angetretene Regierung auch mir als einem von Ihro ungehörigen erfreulich und segenreich werde. […]

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Komet mit Schweif und glänzend Licht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Lichtbüschel. - Der Missionar. - Entführung in einem Lichtstrahl. - Der Lazaristen-Priester. - Wenig Hoffnung..- Des Doctors Sorge. - Ein Leben der Entsagung. - Ueberschreiten eines Vulkans. Der Baobab, über welchem der Victoria fast unbeweglich schwebte, stand im Mittelpunkt einer Lichtung, inmitten von Sesam- und Zuckerrohrfeldern. Man unterschied etwa fünfzig niedrige, kegelförmige Hütten, um welche zahlreiche schwarze Individuen hin und her wogten. Hundert Fuß unter dem Ballon war ein Pfahl aufgerichtet, an dessen Fuß ein menschliches Wesen lag; es war ein noch junger Mann von höchstens dreißig Jahren mit langem, schwarzem Haar, halb entkleidet, abgezehrt, blutüberströmt, mit Wunden bedeckt und das Haupt auf die Brust geneigt wie Christus am Kreuze. Ich erhielt etwa 25 Kopien, durch den zunehmenden Einfluss der italienischen und französischen Dichtung und den erneuten Rückgriff auf die lateinische Lyrik von Horaz begann in der deutschen Barockzeit eine neue Tradition vielfältiger und formstrenger Gesellschaftslyrik. In der Barockzeit bestand die Trennung zwischen geistlicher und weltlicher Lyrik weiter fort. Das war aber nur der erste Akt für mich. Hauptthema der Dichtung vor bzw. bis Schiller war die Suche des liebenden und deshalb umherirrenden Dichters nach der verlorenen Geliebten. Etwa eine Woche lang war ich traurig. Aber dann überlegte ich mir, dass ich eben die Bedeutung dieser Geschehnisse in meinem Leben und in der Literatur einordnen wollte. Der Ordnungsbegriff Lyrik in Form lyrischer Poesie wird seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet, seit dem 19. Jahrhundert wird er zudem oft synonym mit Poesie, Gedicht und seltener Dichtung gebraucht. Ich wollte über Tiatanen schreiben, auch, wenn ich darüber auf sehr poetische Art und Weise schrieb. Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann, aber nicht muss. Im späten 18. Jahrhundert überwanden Goethe die Auswirkungen der Restauration, deren Dichtung sich hauptsächlich auf die Übersetzung lateinischer Klassiker beschränkte, und besonders der spätere Nationaldichter ebnete den Weg zur deutschen Romantik. Wäre das Buch veröffentlicht worden und niemand hätte daran Anstoß genommen, dann hätte ich mir Sorgen machen müssen. Der Prophet grenzt sich zwar von ihnen ab, bescheinigt aber in den letzten beiden später offenbarten bzw. hinzugefügten Versen zumindest einigen unter ihnen Rechtgläubigkeit. Im Koran ist den zumeist schicksalsgläubigen altarabischen Dichtern ein eigener, kritischer Abschnitt gewidmet. Demnach war die Tatsache, dass das Buch verboten wurde, eine Bestätigung der Wucht und der Ausdruckskraft der Dichtkunst. Das zeigte auch, dass selbst in einer Zeit, von der gesagt wird, dass niemand Gedichte liest, Menschen dies eben doch tun. […]

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Kindlein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In dunkler Straße das niedre Haus - vorüberflutet der Welt Gebraus. Voll Stroh die Lade, nicht Bett noch Schrein, und drüber des leuchtenden Sternes Schein! Und drinnen das reichste Glück der Welt: die Mutter, welche ihr Kindlein hält. xx […]

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