suchen und finden

website support ....

Andenken

Wer gekränkt ist, liebt zu hassen,
Und ins Unglück ist verliebt,
Wer, vom holden Glück verlassen,
Seiner Trauer sich ergibt.

Du liebst in dem Heiligtume
Deiner Treue, zart' Gemüt,
Abends noch die welke Blume,
Die am Morgen dir erblüht.

Quelle:
Jahreszeiten
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Data News

Abwärts zur geheimnißvollen Nacht fernab der Welt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche Hoffnungen kommen in grauen Kleidern, wie Abendnebel nach der Sonne Untergang. In andern Räumen schlug die lustigen Gezelte das Licht auf. Sollte es nie zu seinen Kindern wiederkommen, die mit der Unschuld Glauben seiner harren? In den Sayten der Brust weht tiefe Wehmuth. In Thautropfen will ich hinuntersinken und mit der Asche mich vermischen. Aber er findet den Ton nicht. Dann fördert die Regie von Axel der auch die Zwischentexte spricht nicht gerade die Lust am Filmischen. Allerdings gehört zu Schwejk das Böhmakeln, dieser besondere Dialekt, der sich bis tief nach Wien hineinzieht und etwa von einem Schauspieler wie Fritz Muliar perfekt beherrscht wird. Sonst aber bleibt der bekannte Ambesser-Filmeindruck zurück: freundlich, aber fad. So wird der ganze Film eher zu einer matten Veranstaltung, weil auch das anrührend Menschliche, das sich bei der Lektüre von Haseks Text einstellt, nicht recht gelingen will. Man sieht und hört Rühmann, aber nicht den Schwejk. Welch eine Superrolle für einen Schauspieler, der das Naive, aber auch Bauernschlaue dieses einfachen Menschen zu gestalten wüsste! Doch die Produzenten wollten, dass Rühmann diesen Schwejk spielt. Sie durften nach Möglichkeit keine Spalten oder Lücken lassen, durch die gegnerische Waffen eindringen konnten. Geringere Materialstärken konnten aber durch Falzungen, Profilierungen oder Kannelierungen erheblich versteift werden. Der Fußsoldat benötigte Helme mit besserem Gesichtsfeld, da er meist in dichten Formationen kämpfte. Zur Gewichtsersparnis hatten die Rüstungsteile unterschiedliche Materialstärken. Der Helm war zur Vorderseite am stärksten, ebenso wie die Bruststücke. Es sind anwendungsbezogene Unterschiede in der Helmform feststellbar: Der Reiter, der sich dem Kampfgetümmel zu Pferd stellen mußte, schützte seinen Kopf zum Beispiel durch einen geschlossenen Visierhelm, gegen direkt geführte Stöße von Schwert und Lanze. Der Helm als wichtigster Schutz unterlag ebenfalls verschiedenen Formideen und Rüstungsstilen. Dadurch ergab sich verschiedene Verzierungsmöglichkeiten, wonach heute u. a. die Rüstungsstile unterschieden werden. […]

Read more…