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Sehnsuchtflamme

Die der ersten Sehnsuchtflamme
Wurden Asche, Glut ihr Grab;
An des Lorbeers jungem Stamme
Flog das Feuer auf und ab.

Flog empor und leuchtet wieder
Durch der Zeiten dunkle Bahn;
Einst nach Jahren, junge Lieder,
Seht ihr frisch und grün mich an!

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Gott sein und Erde, Welt und All vernichten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich möchte Gott sein und Gebete hören und meine Schutz versagen können und Menschenherzen zunichte brennen und Seelenopfer begehren. Und möchte Erde, Welt und All vernichten und Trümmerhaufen über Trümmer schichten. Dann müßte ein Neues entstehn und das ließ ich wieder vergehn. Und endlich lösen die Arme sich auf, der Mond zieht herauf; der dämmernde Blick träumt trunkenen Traum. Im himmlischen Raum erblühen die Sterne, und kehret das Licht bescheiden zurück. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. […]

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Die Entdeckung von Madera 4.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Einer von des Hofes Großen, Mächtig, reich und hochgeehrt, Aus des Königs Blut entsprossen, Hatte Annens Hand begehrt. Der Vater glaubt sich durch den Antrag geachtet, Ihr Glück wird dem Stolze zum Opfer geschlachtet. In wenigen Stunden glich Kamenz einem rauchenden Trümmerhaufen. Ueber 500 Gebäude, darunter das Rathaus, die Schule, die Kirchen, das Posthaus, wurden ein Raub der Flammen. 3000 Menschen waren obdachlos geworden. Groß waren der Jammer und das Elend! Unter den wenigen Gebäuden der Stadt, welche von dem verheerenden Feuer verschont worden waren, befand sich auch ein Haus an der westlichen oberen Ecke der Oberangergasse. Zur Erinnerung wurde über dem schönen Renaissance-Portale eine bildliche Darstellung jenes schrecklichen Stadtbrandes angebracht. Man erblickt die vom Schicksale heimgesuchte Stadt in Flammen. Seit jener Zeit nennt man dieses Haus das Feuerhaus. Es ist dasselbe aber auch in anderer Beziehung noch geschichtlich denkwürdig. Im Jahre 1707 gehörte dieses Gebäude dem Leibmedikus August des Starken. Als die Stadt im genannten Jahre ebenfalls von einem Brande heimgesucht wurde, verlor Dr. Haberkorn seine kostbare Bibliothek. Herrliche Toaste wurden durch den Hofrat Böttger und andere ausgebracht. Nachmittags gegen 4 Uhr stellten sich die Greise nochmals vor das Bild des Königs, und nachdem der Schullehrer Hapatzky aus Oberlichtenau eine Rede gesprochen hatte, stimmten die Greise das Lied an: Nun danket alle Gott! Das Musikchor fiel mit ein, sowie tief ergriffen die ganze Umgebung. Nachdem die Sonne sich geneigt und auch den Berg nebst seinem Festvereine in Dunkel gehüllt hatte, wurde durch fünf Kanonensalven der Anfang eines Feuerwerks verkündet, bei dessen Beschluß über einem in Blau brennenden Vivat des teuren Königs Name flammte. Hierauf folgte im Saale ein glänzender Ball, und auch im Waldhäuschen bewegten sich fröhliche Tänzer. Den ganzen Berg beleuchtete bis zur Dämmerung des nächsten Morgens ein brennender Holzstoß, und nah und fern brannten zugleich auf Sachsens Höhen himmelansteigende Opferflammen. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. Von 1981 bis 1990 war Valy nach Marenice eingemeindet. 1995 erfolgte die Öffnung von Grenzübergängen für Wanderer zwischen Valy und Hain bzw. Jonsdorf. Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang nach Jonsdorf auch für Pkws geöffnet. […]

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Eisenach, Lichtenberg, Kreuzburg, Kaltennordheim, Krainberg, Gerstungen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Eisenachsche Linie: Johann Georg I. erhielt die Ämter Eisenach, Lichtenberg, Kreuzburg, Kaltennordheim, Krainberg, Gerstungen, Breitenbach, erbte durch seine Gemahlin Johannette geb. Gräfin v. Sayn, verwittwete Landgräfin von Hessen-Braubach, die Hälfte der Grafschaft Sayn und st. 1686. In seinem Testamente führte er das Erstgeburtsrecht ein, und sein zweiter Sohn, Johann Georg II., folgte ihm, da sein älterer Bruder als baierischer Oberst gestorben war (der jüngste erhielt die Hälfte der Grafschaft Sayn). Joh Georg beerbte Sachsen-Jena mit und st. 1698. Sein jüngerer Bruder Johann Wilhelm folgte ihm, er gründete das Gymnasium zu Eisenach und st. 1729; sein Sohn Wilhelm Heinrich st. 1741 kinderlos und das Fürstenthum Eisenach fiel an Weimar zurück, Sayn aber an das Anhaltische Haus. Heinrich aber entfloh, wie Lambert erzählt, zugleich mit dem Sohne des Markgrafen Udo von Nordsachsen der Haft und der Aufsicht des Grafen Eberhard von Nellenburg nach Mainz und kehrte von da zu seiner Mutter zurück. Trotzdem belehnte ihn Kaiser Heinrich nach der Aechtung des Markgrafen Ekbert II. von Meißen zu Regensburg im J. 1088 mit dessen Mark, die er auch mit Erfolg gegen jenen behauptete. Um sich aber im Besitze derselben noch mehr zu befestigen, vermählte er sich 1102 mit Ekbert's, durch Heinrich's von Nordheim Tod zum zweitenmale verwittweten Schwester Gertrud, die ihm nicht nur die Allode des nordheimischen Hauses zubrachte sondern auch nach Heinrich's Tode, Aug. 1103 die Mark Meißen für ihren nachgeborenen Sohn Heinrich II. mit männlicher Energie gegen die Ansprüche und Angriffe von dessen Vettern, Konrad und Dedo von Wettin, welche das Kind für untergeschoben erklärten, behauptete. Im J. 1123 unterstützte H. im Verein mit seinen Verwandten, dem Markgrafen Heinrich von Stade und Ludwig von Thüringen, den Bischof Bukko von Halberstadt in dessen Fehde gegen den Herzog Lothar von Sachsen, bald darauf gerieth er aber selbst in eine Fehde mit seinem Vetter Konrad von Wettin, nahm denselben gefangen und hielt ihn in Haft, aus der jedoch Konrad durch Heinrich's frühen Tod, der angeblich durch Gift herbeigeführt war, bald befreit wurde. Mit Heinrich erlosch 1123 das Geschlecht Dedo's von der Ostmark. […]

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Ägäis, Sturm von Athen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich suchte, Timon, nicht deiner Verbannung gefundnen Ort, am launenreichen Meer; um Einsamkeit blieb meine Seele leer, der Ägäis Sturm bewog mich zu Ermannung. Des Geistes Flügeln gab ich Segelspannung beim Seelenschwung, den Leib für Aug, Begehr, doch wieder kam ich in die Buchten her: Nun sei ein Sang der Kahn mit Machtbemannung. Zu holden Inseln soll ich Segler senden: Mein Hellas, fühl im Herz Geborgenheit! Ich mag den Urvergrauten Leuchter spenden. Land geliebter Sprache mein, wie weit vermochte Schickung mich aus dir zu wenden; hat schon von Sehnsucht mich das Meer befreit? Im Mittelmeer wurde die halblegale Praxis der Kaperfahrt, die dem Missbrauch und der Willkür Tür und Tor öffnete, nicht nur von christlichen Fürsten und den aufstrebenden Handelsmetropolen wie der Republik Venedig bis weit in die Neuzeit hinein betrieben, sondern auch von den Malteser-Ordensrittern und den moslemischen Herrschern Nordafrikas. Hierbei spielte neben dem Raub auch die Erbeutung von Sklaven sowie die Erpressung von Tribut- und Lösegeldzahlungen eine wichtige Rolle. Die Korsaren der moslemischen Barbareskenstaaten stellten besonders seit dem 16. Jahrhundert eine Bedrohung für den Seehandel und die Küsten des gesamten Mittelmeeres und für Teile des Atlantiks dar. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Barbaresken durch die Flotten verschiedener europäischer Nationen und endgültig besiegt. Die Piratenbekämpfung werde durch etliche Gesetzeshürden teils absurd erschwert. Die Bundesregierung solle das grundsätzlich bereits gebilligte Zertifizierungsverfahren für Sicherheitsteams an Bord umsetzen, damit der bewaffnete Schutz deutscher Schiffe endlich möglich wird. Das ist den knapp 500 Frachtern und Tankern unter deutscher Flagge nämlich noch verboten. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hatte zum Einsatz privater Sicherheitskräfte ein Gutachten erstellt. Fazit: Ein Kapitän könne sich beim Waffeneinsatz strafbar machen wegen fahrlässiger Körperverletzung oder gar Tötung. Andere Nationen setzen zivile Schutzteams sehr erfolgreich ein. Laut VDR konnte sich bis Ende 2011 bislang jedes aktiv geschützte Schiff erfolgreich gegen Piratenangriffe wehren. Der Schutz der deutschen Handelsflotte ist grundsätzlich eine hoheitliche Aufgabe. Die Bundesregierung sieht Rechtsprobleme beim Einsatz von Soldaten auf Handelsschiffen; die Polizei ist dazu befugt. […]

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