suchen und finden

website support ....

Hüte dich!

Nachtigall, hüte dich,
Singe nicht so lieblich!
Ach, dein allzuschönes Singen
Wird dich um die Freiheit bringen.
Hüte dich!

Schöne Blume, hüte dich,
Blühe nicht so glühend,
Dufte nicht so voll Entzücken!
Wer dich siehet, will dich pflücken.
Hüte dich!

Schönes Mädchen, hüte dich,
Lächle nicht so gütig!
Deine Schönheit, deine Güte -
Denk an Nachtigall und Blüte,
Hüte,
Hüte dich!

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

weiterlesen =>

Data News

Am Siegestor in Händen einen Blumenstrauß.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Es stand ein Mann am Siegestor, der an ein Weib sein Herz verlor. Schaut sich nach ihr die Augen aus, in Händen einen Blumenstrauß. Zwar ist dies nichts Besunderes. Ich aber ich bewunder es. Schleicht nicht wie die Diebe uns in Haß und Liebe! Sonst kann sich's begeben, daß wir uns beleben, daß sich unsre Hemmung, Sperrung und Beklemmung plötzlich eurer wehrt und euch fliegen lehrt, werte Psychologen, in graziösem Bogen. Schloss Linderhof zitiert in seiner Gestalt französische Lustschlösser (Maisons de Plaisance) des 18. Jahrhunderts, die Ludwig aus zeitgenössischen Kunsttraktaten und späteren Beschreibungen kannte. Ebenso werden Motive des bayerischen Rokokos in der Münchner Residenz und Schloss Nymphenburg, Amalienburg aufgegriffen. In der Gesamtstruktur ist es jedoch ein eigenes Bauwerk ohne direkte Vorbilder. Von nicht unerheblicher Bedeutung ist die Tatsache, dass Ludwig II. bei den Bauarbeiten für Schloss Linderhof zu einem erheblichen Teil Holz aus der Umgebung verwenden und die Arbeiten von ansässigen Holzarbeitern ausführen ließ. Es ist dem Schloss nicht anzusehen, dass es eigentlich voll aus Holz gebaut und nur mit Putz verkleidet ist. Etwa zu diesem Zeitpunkt führte der König auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ein. Wald zu tauschen gegen Ackerland 1/4 Gerechtigkeit - Die positive Kohlendioxidspeicherleistung durch das Baumwachstum kann nur im Verbund mit der sich zeitlich anschließenden Holznutzung umfassend betrachtet werden. Werden Wälder nachhaltig und naturnah bewirtschaftet wie dies z. B. in den meisten Wäldern Europas geschieht und durch Zertifizierungssysteme gewährleistet wird wird das vom Baum gebundene Kohlendioxid als Kohlenstoff im Holzkörper gespeichert. Durch die anschließende Holzverwendung wird dieses über einen langen Zeitraum gespeichert. Dies können z. B. bei einem Holzbauwerk 80 Jahre sein, in Einzelfällen auch deutlich darüber. Holzprodukte können sogar wiederverwendet werden, wodurch die im Wald erfolgte Kohlenstofffixierung zeitlich verlängert wird, bevor der gespeicherte Kohlenstoff, z. B. bei der energetischen Holznutzung, als Kohlendioxid wieder an die Atmosphäre abgegeben wird. […]

Read more…

Es kam ein Jungfräulein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Es kam ein Jungfräulein gegangen, Die sang es immerfort, Da haben wir Vöglein gefangen Das hübsche, goldne Wort. Das sollt ihr mir nicht mehr erzählen, Ihr Vöglein wunderschlau; Ihr wollt meinen Kummer mir stehlen, Ich aber niemanden trau. Quelle: Heinrich Heine Lieder Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org In Franken ist der umgekehrte Gebrauch, daß die Eltern von den Kindern mit den sogenannten Kindelruthen begrüßt werden. Gemeinlich geschieht es auf die Hände, dazu spricht man: schmeckt der Pfeffer gut? 166. Dies Auskindeln ist bei den Protestanten eben so üblich, wie bei den Katholiken. S. Kindertag. Die Ruthen werden von solchen Gewächsen gebunden, welche um diese Jahrszeit noch grün sind, oder es werden auch nur einzelne Zweige von Buchsbaum, Rosmarin, Lorbeer, Pomeranzen genommen und damit gefitzelt. Schon in den alten Zeiten wurde er als ein Festtag angesehen und unter dem Namen Fest oder Tag der unschuldigen Kindlein (dies innocentium puerorum) mit allerlei Gebräuchen begangen. Von den sieben Thoren der Stadt sind gegenwärtig nur vier offen: an der Westseite das Hebronthor, aus dein man nach Bethlehem und Jaffa geht, im Nord westen das schön verzierte Damaskusthor, durch welches die Strasse nach Nablus und Galiläa führt, im Osten, dem Oelberg zugekehrt, das Stephansthor, das von den arabischen Christen, weil es der Ausgang nach dein sogenannten Grab der Jungfrau Maria ist, Bab Es Sitti Marjam benannt wird, endlich im Südwesten das Zionsthor. In der Nähe des letzteren befinden sich an der inneren Seite der Stadtmauer die Hütten der Aussätzigen, etwa ein Dutzend niedrige, aus Mörtel und Steinbrocken zusammengeklebte Geniste ohne Fenster, bewohnt von ungefähr dreissig Kranken beiderlei Geschlechts, die nur von milden Gaben leben. Grosse öffentliche, dem gesannnten Publikum zugängliche Plätze sind fast gar nicht vorhanden. Das Ganze zerfallt in vier Ilareth oder Quartiere, die nach den Religionsparteien das mohammedanische, das christliche, das armenische und das jüdische heissen, doch sind die Bekenner des einen Glaubens jetzt nicht mehr gehindert, sich im Bereich der Andersgläubigen anzusiedeln. […]

Read more…

Nachts.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ich wandre durch die stille Nacht, Da schleicht der Mond so heimlich sacht Oft aus der dunklen Wolkenhülle, Und hin und her im Tal Erwacht die Nachtigall, Dann wieder alles grau und stille. O wunderbarer Nachtgesang: Von fern im Land der Ströme Gang, Leis Schauern in den dunklen Bäumen – Wirrst die Gedanken mir, Mein irres Singen hier Ist wie ein Rufen nur aus Träumen. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Tänzerin mit Pistole bedroht - Lokalgast wollte "cool" sein. Ich muss raus hier, raus aus den Fängen dieses Sadisten. Ich muss Chucky stoppen. Ich muss die Polizei holen. Wenn ich's nicht tue, wer dann? Die Gitterstäbe vor dem Lichtschacht sind nicht einbetoniert, sondern nur in der Erde verankert. Ich grabe mir die Finger blutig. Und tatsächlich: Ein Stab nach dem anderen löst sich. Ich komm raus! Ich schaff's! Ein Klimmzug noch, dann stehe ich im Freien. Chuckys Haus steht mitten im Wald. Deshalb hatte er auch keine Angst, dass ich schreien könnte. Ich laufe los, dann knallt ein Schuss. Die Kugel trifft mich ins Bein. Chuckys Sohn steht vor mir und lacht. Dieselbe Lache wie der Vater, denke ich. Bevor ich etwas sagen kann, zieht mir Chuckys Sohn den Knauf seiner Pistole über den Schädel. Als ich wieder klar bin, liege ich im Folterkeller. Gefesselt an Armen und Beinen. Sehr viele dieser Verträge wurden unter Bedingungen geschlossen, bei denen nach streng juristischen Gesichtspunkten der westlichen Welt die indianische Partei einem Vertragsirrtum unterlag. In Unkenntnis der sozialen Verhältnisse in den indianischen Stämmen waren die Vertragspartner der Weißen nicht selten indianische Kriegshäuptinge, die gar nicht berechtigt waren, im Namen eines ganzen Stammes oder Volkes Landbesitz zu veräußern. Bei dieser, wenn man so will, noch unentfremdeten Einstellung war ein Verkauf oder eine Übereignung von Grund und Boden gegen Geld oder ein Tausch gegen andere Güter ausgeschlossen. Einige indianische Häuptlinge wiesen die Weißen auf diesen Umstand ausdrücklich hin. Grundsätzlich muss darauf hingewiesen werden, dass alle Indianerstämme, unbesehen sonstiger Unterschiede, Grund und Boden als unveräußerlichen Gemeinbesitz betrachteten. […]

Read more…