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Einsamkeit

Wie lang schon trat niemand mehr ein
In dieses stille Zimmer;
Nur hier das bischen Sonnenschein
Glänzt heute noch wie immer.

Und alles ringsum aufgeräumt
Und wie ich's sonst gefunden;
Die Wanduhr nur steht still und träumt
Von längst vergangnen Stunden.

Wie still es ist! Nur Nur dann und wann
Der Sommerfliege Summen.
Hier saß ich oft allein und sann
In innerem Verstummen.

Entmutigt sein, wenn alles hofft,
Wenn alles lebt, gebunden gebunden –
Ich kenne sie, ich hab' sie oft
Gefühlt, die bittern Stunden!


Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

Data News

Seligkeit und doppelt geküßt.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wir haben geschwelgt in heißem Genuß, als gält' es ein ewiges Meiden, und doppelt geküßt jeden feurigen Kuß, alswär' es der letzte vorm Scheiden! Bei dem die Minne am längsten wohnt, nicht der mag am besten fahren - wir haben genossen in einem Mond die Seligkeit von Jahren! Flockge Wolkenflöre spinnen Still sich um den Abendstern,Und nach weichem Kuß zerrinnen Die vom Wind gewiegten fern. Der Orangenblüten Düfte Schweben gaukelnd um den Baum, Schwingen jäh sich in die Lüfte Und verflattern gleich dem Traum. Aus der Urne strömt die Quelle, Stürzt und schäumt von Stein zu Stein, Bis im Becken sich die Welle Zitternd lullt im Schlummer ein. Leises Flüstern, holdes Kosen, Glühnde Bitte, mattes Nein, Lispeln seufzend aus den Rosen Nur der Fremdling steht allein. Ringsum Rausch, nur er ist nüchtern, Ringsum Glut, nur er von Eis Und da flüchtet er sich schüchtern Aus unheimlich frohem Kreis. Pinienwälder, Springquells Rauschen, Sternenblühnde Myrtenwand Alles möchte er gern vertauschen Gegen blöden Druck der Hand. Über öde Flugsandhügel, Wo der Wind die Wolfsmilch weht, Und der Mühle träger Flügel Sich im Schwunge klappernd dreht, Wo die Kiefernadeln fallen, In dem weichen, knarrnden Sand, Möchte gern der Ärmste wallen Ach! Auf Wiedersehen, sprach ich, indem ich mich sanft aus ihren Armen wand. Schwüle geht im Herzen um, Weil ich deinen Kuß noch fühle. Mit vielen Gezelten liegt auf diesem Berge Titus künftige Schar. Sie hat ihm geglaubt, wenn sie fragt, spielt er dann taub. Es rauschet Deiner Straßen Tumult fröhlicher mir, als die See. dort schlich er Hand in Hand. Hierbei ist es weltbekannt, daß (ein Kuß) mit dem knospenartig gespitzten Munde aufgedrückt wird. Nun werden die verschiedenen Küsse je nach der Art aufgezählt, wie man je nach den mannigfachen Stellen das Greifen (der Lippe) vornimmt. Fahl wird auch dieser Tag veralten, Und weh zerstäuben muß dies Licht. Doch Titurel ist eingedenk der Verkündigung des Engels bei seiner Geburt. In Paris sich von einer Metze so zum Narren halten zu lassen. Das alles, meine Süße, Ist mir schon einmal geschehn. Da nun als Stätte des Kusses in erster Linie der Mund in Betracht kommt, so wird zunächst dieser Kuß betrachtet. Die Sehnsucht wird hier nicht mit eitler Pracht belästigt! Dabei gibt es drei Arten, je nachdem man die Oberlippe, die Unterlippe und die ganze Mundknospe berücksichtigt. Warum streust du so viel Rätsel auf den Weg zu deiner Tür. Wegen der Mannigfaltigkeit der Tätigkeit hierbei sagt der Verfasser zunächst mit Bezug auf die Unterlippe: Weil ich deinen Kuß noch fühle und den Kuß einfach und verständlich getrieben. […]

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In ein Stammbuch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Freund! auf, genieße das Leben, Jetzt, da der Lenz dir noch blüht! Da noch mit feurigem Streben Blut dir die Adern durchglüht. Fort mit den grämlichen Sorgen! Sorge sich doch, wer da mag! Was soll das Quälen um morgen; Ist denn nicht heut auch ein Tag? Nie vor der Zukunft gezittert! Niemals in Leiden gebebt! Nie von der Freude erschüttert! Das, Freund, nur das heißt gelebt! Den 16ten März 1806 Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872. Man wird an das berühmte Bild von C. D. Friedrich Wanderer über dem Nebelmeer erinnert. Der Gipfel des Schneeberges, der höchste Berg in Franken, wird von Nebel umhüllt. Die Dunkelheit, die umherliegenden Steine und Wetterfichten erinnern an eine nordische Gebirgslandschaft. Geheimnisvoll und entrückt. Bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 3,8 Grad haben sich hier arktische Pflanzen, die im Eiszeitalter eingewandert sind, behaupten können. Rast unterhalb des Gipfels. Die moderne Ausrüstung macht es möglich. Auf dem Rückweg locken die schön gestaltete Egerquelle und die Weißenhaider Mühle. Einzug in Weißenstadt voller Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Das Wanderglück ist ganz bestimmt nicht vom Wetter abhängig! In welchem Haus liegt deine Zukunft? Der Mann habe sich aber nicht für einen seiner drei Söhne entscheiden können. Aus diesem Grunde habe er zwei originalgetreue Kopien anfertigen lassen und kurz vor seinem Tode jedem seiner Söhne einen dieser Ringe mit der Aussicht auf die Führung des Hauses übergeben. Im guten Glauben, den echten Ring zu tragen, habe danach jeder von ihnen die ihm versprochene Stellung beansprucht. Aber trotz aller Versuche habe man den echten Ring nicht herausgefunden. Saladin besteht jedoch darauf, dass man die Religionen in ihren äußerlichen Gepflogenheiten sehr wohl unterscheiden könne. Nathan wendet dagegen ein, dass diese Unterscheidbarkeit nicht für die Wahrheitsfrage gelte. Denn was man letzten Ende glaube, gründe auf geschichtlichem Herkommen und auf den kulturellen und religiösen Traditionen der Umgebung, unter der man aufwachse. Als er mit der Ringgeschichte fortfährt, hat er Saladin schon überzeugt. In einem Prozess habe man den Streit um den Ring zu klären gehofft. Der Richter habe aber keine Entscheidung gebracht, sondern lediglich einen Rat gegeben. Die Praxis nämlich solle erweisen, wer den Ring mit der Wunderkraft trage. […]

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Nein, das ist wunderbar!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wer hätte je gedacht, daß die alte Mähre das leisten könne. Die hab' ich tüchtig unterschätzt. Was? die geb' ich nun nicht für hundert Dollars her und vorher hab ich fünfzehn verlangt und gedacht, damit sei sie bis in die alte Haut hinein bezahlt. Sieh, sieh, wer hätte das gedacht! Und dabei ist ihr kein Haar naß geworden – nein, es ist wunderbar! Das fünf Jahre alte, dreiviertel Millionen Dollar erfordernde Unternehmen, welches das Endstadium der ersten Epoche im Ablauf des vor über 60 Jahren vom Gründer des Glaubens im Herzen des Gottesberges ins Leben gerufenen Geschehens bildet, ist vollendet. Zu den zwei Toren des Grabmals, die kürzlich nach den beiden ersten der oben erwähnten Hände benannt wurden, wird das jetzt hinzugekommene Tor des Achtecks fürderhin mit der dritten Hand der Sache verbunden sein, die zu dem würdevollen Erstehen des heiligen Baus beigetragen hat. Die Maßnahmen für den Kauf eines Gebäudes für den nationalen Haziratu'l-Quds in Tunis, das über 18 000 Dollar kostet, werden bald abgeschlossen sein. Fonds, die zusammen über 100 000 Dollar betragen, sind eröffnet worden für den Ankauf ähnlicher Einrichtungen in Anchorage, Asuncion, Auckland, Bahrein, Beirut, Bem, Bogota, Brüssel, Buenos Aires, Caracas, Ciudad Trujillo, Colombo, Guatemala, Havana, Helsinki, Istambul, Jakarta, Johannesburg, Kopenhagen, La Paz, Lima, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Managua, Mexiko Stadt, Montevideo, Oslo, Panama Stadt, Portau-Prince, Quito, Rio de Janeiro, Rom, San Josd, Santiago, San Salvador, Stockholm, Suva, Tegucigalpa, den Haag, Tokio und Wien, desgleichen für den Erwerb des Ridván-Gartens in Baghdád, für die Überführung der sterblichen Hülle der Frau des Báb in Shíráz und für den Kauf von Geländestücken, die mit der Verbannung Bahá'u'lláhs nach Istanbul und Adrianopel zusammenhängen. Die ersten einleitenden Dokumente im Zusammenhang mit dem Ankauf von fünf Häusem, die am Fuße des Berges Karmel liegen und an die letzte Terrasse des Schreines von Báb angrenzen, vom Staate Israel für eine Summe von annähernd 60 000 Dollar sind unterzeichnet worden. […]

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