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Freude und Lust

Ach, mitten in all dem Jubelgedränge
Verbirgt sich die heimliche Klage so leicht!
Und wenn ich nicht länger die Träne bezwänge,
Wie jetzt mich der bangste Gedanke beschleicht,
Wer sieht es, wo Jeder sein Herz verlor?
Ich nehme die lachende Maske noch vor.

O kämt ihr mir wieder, wie wollt' ich genießen
Euch Stunden in schwelgendem Übermut,
Wie zärtlich die schlanke Gefährtin umschließen
Und küssen die Lippen mit doppelter Glut
Und fesseln jedwede versäumte Lust,
Mir doppelt der flüchtigen Freude bewußt!

Doch was ist gestern und was ist heute?
So wie man sich einst im Reigen schwang
Und wie man sich vor Jahrhunderten freute,
So wird man sich freuen jahrhundertelang.
Verwelken die Kränze, bringt neue der Mai;
Schwebt, blühende Paare, schwebt selig vorbei!

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Prachtgebäude und Paläste.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schimmern hell im Glanz der Sonne; Und der Kirchen hohe Kuppeln Leuchten stattlich wie vergoldet. Summend, wie ein Schwarm von Bienen, Klingt der Glocken Festgeläute, Lieblich steigen Betgesänge Aus den frommen Gotteshäusern. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Es enthält drei bis sieben vierzehn Millimeter lange, elf Millimeter dicke, weiße, sehr rundliche und glattschalige Eier. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. Im Notfalle brütet der Blutfink auf Bäumen oder selbst nahe am Boden. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Sonst fliegt er ohne Unterbrechung von Zweig zu Zweig oder trippelt mit rascher Geschäftigkeit auf den Ästen, den Häusern und endlich auf dem Boden umher. Kaum einer seiner Verwandten übertrifft ihn in der Eilfertigkeit seines Fluges, sicherlich keiner in der Rastlosigkeit, die ihn kennzeichnet. […]

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Die Passagiere halfen einer dem andern .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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aus den Maschen des Netzes. Der von ihrem Gewichte befreite Ballon wurde wieder vom Winde ergriffen und verschwand, wie ein verwundeter Vogel, der noch einmal auflebt, in den Lüften. Nur zwei Kabellängen von dieser entfernt ertönte plötzlich ein gleichzeitiger Aufschrei aus vier Kehlen. Der Ballon, von dem man ein wiederholtes Erheben nicht vermuthete, machte einen unerwarteten Sprung, nachdem ihn ein mächtiger Wasserberg getroffen hatte. So als ob er plötzlich weiter entlastet worden sei, schnellte er bis 1500 Fuß in die Höhe und begegnete dabei einer Art Luftwirbel, der ihn statt nach der Küste nur auf derselben Stelle mehrmals herumdrehte. Nach Ablauf zweier Minuten aber sank er in schräger Linie und fiel endlich außerhalb des Bereichs der Wellen auf den Ufersand nieder. Trotz dieser schwierigen Bedingungen veröffentlichte er noch eine Reihe wesentlicher Werke, darunter 1851 den Gedichtband Romanzero sowie Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem und 1854 drei Bände Vermischte Schriften, die unter anderem sein politisches Vermächtnis Lutetia und die Gedichte. Schließlich tötet er Mordred in der blutigen Schlacht von Camlann, wird aber selbst tödlich verwundet. 1853 und 1854 enthielten. Sagt an, ihr Türme und Tore, Wo ist die Liebste mein? Oder deine Götterschalkheit, Aristophanes, ein wenig Nur vom Geiste deiner Maske? Diese werden zuhause nur noch umgetopft und entsprechend arrangiert. Rennt mit Hörnern, Pferdefuß, in schwarz und roth Lucifer nicht im Gedränge? Alles müssen wir erlernen, Nun, so lernen wir uns freuen! Das Schwören in der Ordnung war, Das Bei? Gib die Hand mir, Kind der Liebe, Sind wir endlich doch alleine! Wenn es war ? Wünsch ich, Grazien, eure Huld, Eure Schönheit, holde Veilchen? berflüssig. Roms gepriesne schöne Frauen, Wer vernahm nicht oft von ihnen? Mancherlei dünkt mir nöthig, um froh und glücklich zu leben, Schöne Natur und Geld, oder doch sichrer Kredit. Unverdorbene Kraft, wohlwollende, sinnige Freunde; Aber, merke mir wohl, fehle das Liebchen dir nicht! […]

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Studien auf dem Gebiete der Hydrographie, der Physik und Mechanik.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Während dieser verschiedenen Ausflüge war Samuel Fergusson der thätigste und anziehendste Correspondent des "Daily Telegraph", dieser Penny-Zeitung, die täglich in einer Höhe von hundertundvierzigtausend Exemplaren abgezogen wird und kaum für mehrere Millionen Leser ausreicht. Auch kannte man unsern Doctor überall, obgleich er Mitglied keines gelehrten Instituts war, und weder den Königlich Geographischen Gesellschaften zu London, Paris, Berlin, Wien oder St. Petersburg angehörte, noch zu den Mitgliedern des Clubs der Reisenden oder der "Royal Polytechnic Institution" zählte, in welcher sein Freund, der Statistiker Kokburn, den Vorsitz führte. Auf Botticellis Bild beginnen die Orangenbäume, die reichlich Blüten und Früchte tragen, erst nach der Szene der gewaltsamen Eroberung der Nymphe durch Zephyr, Hinweis und Wunsch auf reiche Nachkommenschaft bei dem Hochzeitspaar. Die Grazien, in dieser Interpretation Symbole für weibliche Schönheit und Tugend, weisen auf das von der Braut erwartete tugendhafte Leben hin und Merkur, der die Wolken vertreibt, wacht über das Wohlbefinden des Hauses, das heißt des Hauses Medici. Pep Guardiola oder: Welche Braut ist am schönsten? Vor dem Königsbrücker Tore in Kamenz sieht man in der Gegend des Turmes der Sankt Jodocikirche drei Kreuze. Dieselben sollen an einen hier begangenen dreifachen Mord erinnern. Ein wohlhabendes Bauernmädchen aus Lückersdorf hatte nämlich einem Schmiedegesellen aus Brauna Hand und Herz versprochen, allein das Mädchen änderte bald die Gesinnung und schenkte seine Liebe einem Gärtner aus Liebenau. Der verschmähte Liebhaber sann nun auf Rache, doch es war ihm noch keine Gelegenheit geboten, Rache an jener Untreuen zu üben. So kam unterdessen der Trauungstag des jungen Paares heran. Während dasselbe in der Kirche eingesegnet ward, versteckte sich in dem Gäßchen bei jener Kirche der Schmiedegeselle. Als nun das junge Paar aus der Kirche kam und nach Liebenau gehen wollte, stürzte der verstoßene Geliebte plötzlich hervor, erstach erst seine frühere Geliebte, die junge Braut und Frau, dann deren Gatten und zuletzt, ehe es jemand zu hindern vermochte, sich selbst. Die drei Kreuze sollen nun den Platz, wo der dreifache Mord geschehen und wo alle drei Personen auch begraben liegen, bezeichnen. […]

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