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Egeriagrotte

Egeria, lieblicher Name, du lebst
Im Hain noch, im Felsen der Quelle,
Im Dunkel der Eichen! Du weilst, du webst
Am Brunnen, im Eppich der Schwelle.

Hier ward, o Nymphe, mit Reigentanz
Dein Fest gefeiert in Chören;
Die Stürme der Zeit vermochten nicht ganz
Den heiligen Frieden zu stören.

Hier könnt' ich vergessen all' irdische Pein,
Die Sorgen in Lethe versenken.
O Tal der Liebe, stets will ich dein,
Hetrurisches Tempe, gedenken!

Ich glaub', es kommen in deinem Raum
Vom Born, aus dem sie stammen,
Die Seelen der Menschen, beflügelt im Traum,
In heimlichen Stunden zusammen.

Im Schlummer führt Eros an liebender Hand
Zu Lauben im Schatten der Myrten
Aus Fluten den Schiffer ans heimische Land,
Zu Hirten aus Nacht Nacht die Verirrten.

Quelle:
Reiseblätter
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1854
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Data News

Goldne Sternelein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wüßten sie mein Wehe, Die goldnen Sternelein, Sie kämen aus ihrer Höhe, Und sprächen Trost mir ein. Die alle können's nicht wissen, Nur Eine kennt meinen Schmerz: Sie hat ja selbst zerrissen, Zerrissen mir das Herz. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Ja, man hat den Apparat sogar derart konstruiert, daß er beim Signalisieren der Gefahr sofort im Maschinenraum nicht nur das Haltesignal gibt, sondern auch die Maschinen selber automatisch zum Stillstand bringt. Gewiß war der junge Mensch noch nie in seinem Leben so erregt gewesen. In jedem Falle aber ist ein Zusammenstoß ganz unmöglich. Es wird mit einer riesigen Schnelligkeit auch eine großartige Sicherheit verbinden. Dadurch sind die Lokomotivführer der beiderseitigen Züge imstande, die Fahrt zu verlangsamen oder zu halten oder eventuell auf ein anderes Gleise zu führen. Immer tiefer trieb diese Idee ihre Wurzeln in seinem Herzen. In leiser Andacht zitterte das Schiff dem erhabenen Bilde entgegen. Und jedes andere, in einer gewissen Entfernung befindliche Schiffahrtshindernis, wird ihm ebenso sicher durch den Apparat signalisiert, und er wird ihm auch die genaue Entfernung angeben können, in der es sich befindet. Derselbe Apparat warnt den Seemann bei schwerem Nebel und kündigt ihm die Nähe eines andern, seinen Kurs kreuzenden, oder in seinem Kurs auf ihn zufahrenden Schiffes an. Nicht um den Sonntagsinhalt aller Klingelbeutel einer Erzdiözese hätte Ebenich das Schauspiel gegeben, das, als der Seemann fort war, vor den 140 Scheiben seines Krankenzimmers auf ihn wartete. Der größte aller Maler, der Schöpfer selbst, hatte für ihn zwischen die Fenstergesimse ein Landschaftsbild von betäubender Schönheit auf die Staffelei gestellt. Man läuft zum Beispiel in den Hafen der Ehe ein, man heiratet. In diesen Anblick versunken, wäre Ebenich vielleicht zur Bildsäule erstarrt, wenn nicht hinter ihm die Krankenschwester gestanden hätte mit einer Morphiumspritze in der Hand. Entschlossen strich Harbert mit dem Hölzchen schnell über den Kiesel. Pencroff ging sogleich daran: seinen Lastzug in Ordnung zu bringen. […]

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Ausflug zur Bastei, Basteibrücke, Amselsee, Amselfall, Felsenbühne Rathen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wanderung Rathewalde, Bastei, Amselgrund, Amsel See, Amsel Fall, Felsenbühne Rathen, Kurort Rathen. Am Ende der Basteibrücke, dem Neurathener Felsentor findet der Wanderer seit 1984 die Felsenburg Neurathen. Zwischen den Felsen der Bastei befanden sich zwei Burganlagen, die Burg Neu Rathen und oberhalb von Rathen die Burg Alt Rathen. Die von Raubrittern genutzte Burg Neurathen wurde 1469 zerstört und im Jahre 1906 wiederentdeckt. Die Ruine der Burg Neu Rathen aus dem 13. Jahrhundert ist für Besucher zugänglich. Von 1982-1984 wurde die Felsenburg rekonstruiert und mit Lehrtafeln versehen. Auf der Felsenbühne Rathen wurden 1938 die ersten Karl-May-Spiele der Welt eröffnet. […]

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Was braucht er in die Ewigkeit zu schweifen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der schon vorerwähnte Kauf der Wustrauer Wiesen erfolgte gegen 1840 und legte, wenigstens nach damaligen Begriffen, das Fundament zu wirklichem Reichtum. Was bis dahin erworben war, bedeutete nicht viel mehr als eine mittlere Wohlhabenheit. Im Luch aber lag ein Schatz. Erst von jenem Zeitpunkt ab hob sich, mit der finanziellen Lage des Besitzers, auch der Torfbetrieb überhaupt. In unseren residenzlichen Heizungsverhältnissen bildet übrigens der Torf, wie hier parenthetisch bemerkt werden darf, nur eine "Episode", die rapid ihrem Abschluß entgegen geht. Anfang dieses Jahrhunderts begann sie zu blühen, und ehe hundert Jahre um sein werden, wird sie gewesen sein. Wie bei der Newcastler Steinkohle, so ist auch beim Linumer Torf sein Ende vorausberechnet. Andreasberg sowie Torfhaus und der Bocksberg in Hahnenklee. Der Harz erstreckt sich mit 110 km Länge und ca. 40 km Breite über die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In der Nähe von Nordhausen liegt der Luftkurort Stolberg, der oft als die Perle des Südharzes bezeichnet wird. Ab Eisfelder Talmühle gelangt man u. a. über Harzgerode mit der Selketalbahn bis nach Quedlinburg. Die Harzer Schmalspurbahn verbindet mit der Harzquerbahn die Stadt Wernigerode u. a. über Drei Annen Hohne mit dem thüringischen Nordhausen, das ganz im Süden des Harzes gelegen ist. Das schöne Wernigerode im Nord-Osten des Harzes hat Märchenbuchatmosphäre. Beliebte Skipisten sind der Wurmberg in Braunlage, der Sonnenberg und der Matthias-Schmidt-Berg bei St. Die Brockenbahn fährt von Drei Annen Hohne über Schierke zum Brocken. Die Altstadt wurde von der Torf zum Weltkulturerbe erklärt. Am nördlichen Harzrand liegt die schöne Stadt Quedlinburg mit vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. In Frankreich erließ der Pariser Polizeipräsident am 14.8.1893 eine Anordnung, wonach Motorfahrzeuge nur mit polizeilichen Erlaubnis benutzt werden durften. Gleichzeitig wurde verlangt, dass eine Metallplatte mit dem Eigentümernamen, dessen Adresse und einer von den Behörden vergeben Nummer immer am Automobil mitzuführen sei. Nach heutigem Kenntnisstand handelt es hierbei um die ersten bekannten Nummernschilder der Welt. […]

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Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden....

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden. Sie haßte den Ohrwurm ebenso. Da trafen sich eines Tages die beiden in einer Straßenbahn irgendwo. Sie schüttelten sich erfreut die Hände und lächelten liebenswürdig dabei und sagten einander ganze Bände von übertriebener Schmeichelei. Doch beide wünschten sich im stillen, der andre möge zum Teufel gehn, und da es geschah nach ihrem Willen, so gab es beim Teufel ein Wiedersehn. Der Teufel und seine Töchter oder der Mukisch im südöstlichen Kongobecken zieht als Scheinteufel herum,vielleicht als fortlebenderAhne gedacht, um aus den Wäldern böse, schreckhafte Geister zu vertreiben. Die fröhliche, maskenhafte Erstarrung in voluminöse Tierköpfe, etwa bei denTschamba und Jukum, wo Büffel- oder Alligatorenmasken, totemistischmanistisch in Tiefen mahnen, bei Ernte, Beschneidung und Leichenfest, ihre bunte Mystik demonstrieren, kontrastiert mit der aus Blut geborenen herben Strenge der Aufsatzmasken vom Cross-River, wo hartgeschnitzte Negerköpfe mit Antilopenhaut (vielleicht früher sogar mit Sklavenhaut) überzogen, den Kopf des Trägers überkrönen. Klobige Juju-Köpfe auf Tänzern mit langen Fasernmänteln behängt, von einer genügsamen einfachen Plastik geben fremdartigem Ahnendienst stilschaffende Nahrung. Diesen verdroß das höllische Spiel des Teufels sehr, und er beschloß, demselben ein Ende zu machen. Von diesem Augenblicke an war es mit dem Jagdvergnügen des Teufels aus, kein Hund stellte mehr einen Edelhirsch oder packte ein Wildschwein. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Er richtete seinen sonst nie fehlenden Pfeil auf diesen. Aber kraftlos sank der Pfeil vor dem Hirsche nieder zur Erde, unversehrt drehte sich das Tier nach dem Jäger um und wendete ihm gleichsam spottend den Rücken. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. Er war betrogen. Da gab er die Jagd auf, schickte sein Gefolge zur Hölle und zertrümmerte wütend sein schönes Jagdschloß Luchsenburg, daß die Steine nach allen Ecken flogen und heute noch den westlichen Abhang des Sibyllensteines bedecken. Seit dieser Zeit hat sich der höllische Jäger niemals wieder in dieser Gegend blicken lassen, allein zur Erinnerung an die Tat des heiligen Hubertus wird allemal die Jagd am Tage Aegidi eröffnet. […]

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Besuche das Riesenrad vom Wiener Prater.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Warme Würstchen Riesenrad ist die der Attraktionen der Stadt. Wer Wien sehen will, muss eine Fahrt mit dieser geschichtsträchtigen Highlight unternehmen. Der Visite dieses Wahrzeichens gehört genauso zum Wiener Würstchen Pflichtprogramm, wie der Stephansdom oder Türschloss Schönbrunn und ist für jeden Gäste ein Highlight. Zum 50. Thronjubiläum von Kaiser Franz Josef I. erbaut, erfreut das Riesenrad seit jener Zeit Frisch und Alt gleichermaßen. Frankfurter Würstchen und Gäste antizipiert ein vielfältiges Produktangebot, vom ?Dinner for two? oder einzigartige Firmenevents, die Produktpalette ist vielfältig und es ist für Jedweden ein wenig dabei. Als Zeichen des Frankfurter Praters, bildet das Riesenrad einen magischen Anziehungspunkt für jeden Gäste. Das Riesenrad gehört mit den etwa 60 Metern Durchmesser zwar nicht mehr zu den größten Attraktionen der Art, doch der Panoramablick auf die Dachkonstruktionen Wiens entschädigt das fraglos. Nicht alleine Touristen aufsuchen mit Bevorzugung das Flaggschiff Wiens, bereits seit dem Zeitpunkt zahlreichen Altersjahren ist das Warme Würstchen Riesenrad ein Design bei Filmproduzenten. Szenen zu "James Bond", wie auch "Der dritte Mann" sind auf dem Riesenrad gedreht. Seit dem Zeitpunkt dem Zeitangabe 2008 strahlt der Riesenradplatz, rund um die Frankfurter Sehenswürdigkeit, in bisher nie da gewesenem Funkeln und lud so, über 600.000 Besucher, zur unvergesslichen Reise mit dem Heißes Würstchen Riesenrad. […]

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Rosen weiß und rot.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Mondesschimmer fliegen, Als säh ich unter mir Das Schloß im Tale liegen, Und ist doch so weit von hier! Als müßte in dem Garten Voll Rosen weiß und rot, Meine Liebste auf mich warten, Und ist doch lange tot. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Das gegenwärtige Schloß zu Radeberg wurde vom Herzog Moritz von Sachsen, dem späteren Kurfürsten, in den Jahren 1543 bis 1546 erbaut und erhielt von ihm, da es auf Felsenklippen aufgebaut war, den Namen Klippenstein. Die Baukosten betrugen, wie alte Urkunden melden, 3240 Meißnische Gulden, 17 Groschen und 3 Pfennige. Vom Erbauer wurde der Klippenstein zu einem Jagdschlosse bestimmt, sowie zu einem Grenzhause und zum Sitze der Amtsexpedition. Die am Fuße des Felsens gelegenen Gebäude, welche noch heute das eigentliche Schloß kreisförmig umschließen, dienten als Amtshaus und wurden später zu Wohnungen für den Schloßtorwärter und den Amtsfrohn, sowie zu Gefängnissen und Stallungen eingerichtet. Noch heute wohnt hier der Amtswachtmeister; auch befinden sich in diesen Gebäuden seit vielen Jahrzehnten die Gefängniszellen. Und in der Naturkundeausstellung wird das Leben von Fledermäusen und Lachsen erklärt. Bei Motorradfahrern ist Hohnstein wegen seiner Nähe zur historischen Rennstrecke Deutschland-Ring seiner bikerfreundlichen Ausstattung mit Schrauberecke, Garagen und Motorradshop äußerst beliebt. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Sonst fliegt er ohne Unterbrechung von Zweig zu Zweig oder trippelt mit rascher Geschäftigkeit auf den Ästen, den Häusern und endlich auf dem Boden umher. Kaum einer seiner Verwandten übertrifft ihn in der Eilfertigkeit seines Fluges, sicherlich keiner in der Rastlosigkeit, die ihn kennzeichnet. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. […]

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