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Spital und Messer

Lebt wohl, ihr Kameraden all,
Ergeh's euch eines bessern!
Gott schütz' euch vor Blessur und Fall
Und vor Spital und Messern.
Und du mit dem Goldgelock
Droben im dritten Stock,
Schau mir nicht nach!
Kaum trag' ich die Schmach.
Trompete, du lustiges Reitersignal,
Schmettre, schmettre zum letztenmal!

Quelle:
Vermischte Gedichte
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Goldbergwerke am Goldbach im Wesenitztal, Bischofswerda, Großharthau.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Wesenitztal vom Valtenberg, an dessen Abhängen einst Venetianer nach dem Golde gruben. Sogar im Sande der Wesenitz wurden Goldkörner gefunden, die Goldfischerei soll hier lohnend gewesen sein. Zwischen Bischofswerda und Großharthau nimmt die Wesenitz den Goldbach auf. In dem Bächlein wurden vor allen Dingen Goldkörner aufgefunden, und sollen noch heute zu finden sein. Hier gab es einst Goldbergwerke deren Spuren noch vorhanden sind. Das Dorf, durch welches das Bächlein fließt, nennt man seit alten Zeiten den Goldbach. Ein schöner Teil des Wesenitztales liegt zwischen Großharthau und Stolpen. Nachdem die Wesenitz das Schloss zu Harthau umspült hat, nimmt sie eine Wegstunde ihren Lauf durch ein von bewaldeten, steilen Bergabhängen eingeengtes Tal, das sich zu lieblichen Wiesenau erweitert. Zu den schönsten und genußreichsten Wanderung durch das Wesenitztal gelangt man von Großharthau aus bis hinab nach Neudörfel und Rennersdorf am Nordfuße des Stolpener Berges. Wesenitz eine Übersicht - Von hier aus windet sich die Wesenitz, hier und dort eine Mühle treibend, meist zwischen Felswänden und Steinbrüchen hindurch. Man hat einen schönen Blick hinab auf die Stadtmühle, das Wesenitztal, auf die Dörfer Neudörfel und Rennersdorf. Das ist ganz besonders der Fall bei dem großen, kunstvoll angelegten Wehre von Nietzels Fabrik in Lohmen. Unterhalb der Stadtmühle wird das Wesenitztal breiter. Von Altstadt bis Niederhelmsdorf bietet das Wesenitztal des Interessanten wenig, aber von Niederhelmsdorf an treten die landschaftlichen Schönheiten dieses Tales wieder auf. Eine Strecke des Wesenitztales führt hier den Namen Braußnitz, wohl darum, weil der Fluß, der oftmals durch die ihm hier entgegentretenden Felsen gleichsam gesperrt wird, oftmals mächtig schäumt und braust. Die Berge treten zurück, und auch der Wald entweicht bis hinauf zu den fernsten Höhen. Z. unter ganz erschwerenden Umständen erbaut, da man einem geheimen Abflusse des Wassers lange nicht auf die Spur kommen konnte. Gewaltige Sandsteinfelsen rahmen das Tal ein, riesige Felsblöcke säumen die Ufer. […]

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Montagmorgen, schwarze Bewölkung, blasser Himmel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Vom Berge Vöglein flattern Und Bewölkung so blitzschnell, Gedanken durchfliegen Die Vöglein und den Wind. In manchen Nächten ist der Zugang zu dem aktuellen unterirdischen Grotte am Gebirge deutlich feststellbar. Der Mönch verschwindet und schreit Klagerufe aus. Nun fuhr er ins Dorf hinein, wo man ihn schon lange erwartet hatte. So hat der Postknecht durch den wohlgemeinten Dank das ihm winkende Hochgefühl verscherzt. Hier wurden Goldstücke und Edelsteine in gewaltigen Braupfannen aufbewahrt. Über das Erlebte schwieg er. Die Welt zittert. Das Dach bebt. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen seltsame, beinahe fürchterliche Schatten. Der Kutscher raffte sich auf, in den Gliedern fühlte er brennenden Gram. Nur mit Müh und Not erklomm er abermals seinen Kutschbock. Vor Jahren, als nach wie vor die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Melodien des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer klaren Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Liedchen geblasen hatte, vom Gebirge her ein graubärtiges Männlein grüßte. Acht Uhr fünfundvierzig, für einen VW Polo und einen Honda Civic startet die Woche, an der Kreuzung Pforzheimer Fahrbahn Heilbronner Fahrbahn in Dresden-Coschütz durch Vorfahrtunfall. Ein Auto durchbricht den Zaun und bleibt auf dem dahinterliegenden Firmengelände stehen. Bis Montagnachmittag passierten in Dresden über 100 Unglücksfälle mit 13 Verletzten. […]

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Hochsommer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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O Frühling, holder fahrender Schüler, Wo zogst du hin? Die Linden blühn, Die Nächte werden stiller, schwüler, Und dichter schwillt das dunkle Grün. Doch ach! die schönen Stunden fehlen, Wo jedes Leben überquoll, Wo trunken alle Schöpfungsseelen Ins Blaue schwärmten wollustvoll. Es war ein heißer Nachmittag gekommen, schwarze Häupter streckten die Wolken über die dunklen Berge empor, ängstlich ums Dach flatterten die Schwalben, und dem armen Weibchen ward es so eng und bang allein im Hause, denn selbst die Großmutter war draußen auf dem Acker, zu helfen mit dem Willen mehr als mit der Tat. Und ich schlug mit dem Stab zur Erde, da verschwanden die Paläste, da floh der wütende König, sich vergrößernd mit jedem Schritt! noch scholl der Tumult des Wahnsinns unter dem tanzenden Volk, Sterbliche vermischten sich mit Unsterblichen, die Freude verlassen von der Schwester Weisheit schwang den Becher und betäubte die Rasenden, da verfinsterte sich der Himmel, furchtbare Wolken stiegen aus dem empörten Meere, Nacht erschien, und man gewahrte nichts mehr als die ungeheure Flammengestalt des Königs, der im Schmerz des Verlusts, in der Wut der Täuschung, im Sturme der Leidenschaft, im Zorn des ungestillten Verlangens mit den Elementen haderte, Berge erschütterte und Felsen zerschlug, das Meer aus dem Grund aufrüttelte, und endlich mit entsetzlichem Geräusche in seinem Berg verschwand. Im vordersten Plane aber standen Gruppen hoher Eichbäume, zwischen deren Kronendunkel die weißen Wolken glänzten. Dabei entdeckte er die Ankunft des Kirchenmannes und legte langsam seinen Schaft auf den Haufen der bereits glattgeschnittenen Stangen, um jenen zu begrüßen. […]

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