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Süße Liebe

Hat gar den Weg zu mir gefunden
Die süße Liebe, die ich oft
Im Traume sah und in den Stunden
Der Einsamkeit ersehnt, erhofft?

Wo glänzt mein Stern? Im Bild des Schwanen,
In Berenice's Locken? Ja!
Ich fühl's, es trügt mich nicht mein Ahnen:
Du liebst mich, und du bist mir nah!

Quelle:
Erste Liebe
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Elegie auf den Tod einer Grille.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Musen, hüllet mir die Leier, Die sonst nur der Freud erklang, In der Trauer dunkeln Schleier, Klagend halle mein Gesang! So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. Und warum nicht, heitere Muse, Lied und Lob dem Carnevale? Einen Gang noch, Arlecchina, Wenns auch dämmert, wenn die SonneLängst vom Capitol gewichen! Rennt mit Hörnern, Pferdefuß, in schwarz und roth Lucifer nicht im Gedränge? Wünsch ich, Grazien, eure Huld, Eure Schönheit, holde Veilchen? Viertes Lied Eine Stunde des Tages aber weiht ich Dir, o Loggia! Mancherlei dünkt mir nöthig, um froh und glücklich zu leben, Schöne Natur und Geld, oder doch sichrer Kredit. Unverdorbene Kraft, wohlwollende, sinnige Freunde; Aber, merke mir wohl, fehle das Liebchen dir nicht! Zu eurem Vortheil hier zu regen gleich begonnte; Allein gewiß, ich war recht bös auf mich, Daß ich auf euch nicht böser werden konnte. Faust. Gib die Hand mir, Kind der Liebe,Sind wir endlich doch alleine! Schnell die Maske weg, und dannWieder auf die vollen Straßen! Süß Liebchen! Margarete. Doch die Täuschung nur der Sinne,Die Erinnrung des GenussesIst es nur! Alles müssen wir erlernen,Nun, so lernen wir uns freuen! Laß den Ernst für heute schwinden,In Italiens ewger Jugend Wollten wir allein veralten? Laßt einmal! Sehnsucht nach Neapel. Indeß er auf ein Schiff wartete, welches ihn nach Otranto oder Neapel überführen sollte, beschäftigte er sich mit Ordnung der Sachen, die er als dem Lord Ruthven zugehörig mit sich genommen hatte. Unter denselben befand sich auch eine Kiste, welche verschiedene Angriffswaffen enthielt, die mehr oder weniger geschickt waren, einen unfehlbaren Tod zu geben. Auch mehrere Dolche und Ataghans waren dabei. Indem er ihre seltsame Gestalt betrachtete, wie erschrack er, als er eine Scheide fand, in derselben Art verziert, wie der Dolch, den er in der Hütte gefunden hatte Er schauderte nach weitern Beweisen suchend fand er auch die Waffe, und man kann sich seinen Schreck denken, als er entdeckte, daß sie, wenn auch besonders geformt, in die Scheide genau passe, die er in der Hand hielt. Wie gern hätte er gezweifelt. Er starrte fest auf den Dolch hin, ja! er war es auch Blutstropfen waren auf ihn und der Scheide zu bemerken! […]

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Bild auf Bild, Magie mit Malerei.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wieder sprach der Doktor: Magie mit Malerei und Sangeskunst im Bunde giebt eine gute Drei. Der Zaubrer ist ein Dichter, der Maler sollt' es sein; der Dichter ist ein Zaubrer, und Maler obendrein." "So magst Du singend schildern, was Du von mir gesehn; mein Bild soll Deinen Bildern allgegenwärtig stehn. Mein Sehnen, mein Verlangen, mein nie gestillter Drang, mein Zagen, mein Erbangen, mein Fluch, mein Untergang. Die Oberlausitz in den Hussitenkriegen 1420-1438. Dort heißt es: Hermannus Burggrauius de Gols in habet in fedum a Domino villas subscriptas in districtu Dresden sitas ad castrum Polsnicz quondam pertinentes. Primo Hoenpusch, Munchsdorf, Schuszin villas. Das soll heißen: Hermann, Burggraf von Golsin, hat zu einem Lehn vom Herrn (Landesherrn) die unterzeichneten, im Distrikt Dresden gelegenen, einst zur Burg Pulsnitz gehörigen Dörfer. Zuerst die Dörfer Hoenpusch, Munchsdorf, Schuszen. Wann Munchsdorf oder Mönchsdorf am alten Mönchssteig eine wüste Mark geworden ist, und an welchem Platze es genau lag, das wird leider nirgends gemeldet, und es bleibt für Vermutungen ein weiter Spielraum. Ganz wahrscheinlich ist Mönchsdorf einst ein Raub der Flammen geworden, oder es wurde im Hussitenkriege, der ja in der Pulsnitzer, Radeberger, Kamenzer und Stolpener Gegend ganz besonders schrecklich wütete, dem Erdboden gleichgemacht. Im Mittelalter nimmt die Magie zwei Entwicklungswege an. Als zweite Entwicklung wurden weite Teile der Diskussion davon beherrscht, dass die wahre Magie durch Geister verwirklicht werde. Es lag eine terminologische Debatte in einigen magischen Schriften wie der Kairoer Geniza über die genaue Identifizierung von Zauberern vor. Die Geniza nimmt an, dass sowohl der Zauberer als auch der Schwarzkünstler mit magischen Kräften Wirkungen erzielten. Der Zauberer unterscheide sich vom Augentäuscher einzig darin, dass er verbotene Handlungen ausführe, während der Augentäuscher erlaubte Handlungen benutze. Hinter beiden stehe jedoch die göttliche Macht. Die Geniza nimmt an, dass auch bei unerlaubten Zaubereien der göttliche Name Wirkung zeige, da der Name wirkmächtig sei, auch bei unreinem Zustand. Theologisch ist darin die Überzeugung enthalten, dass ausschließlich Gott als Macht existiert, so dass auch die Macht der Magie ihm gehöre. Weitere wichtige Elemente des Bezuges zur Magie sind die Kritik an magischen Handlungen, die einer rationalistischen Exegese entspringen (bspw. Maimonides) und aus den rabbinischen Kreisen stammt, die die Magie des Götzendienstes verdächtigten, und eine enge Verbindung von Literatur der Mystik mit der Literatur der Magie. Mystik und Magie des Judentums zeigen einen engen Bezug, da beide theoretisch auf platonische Prämissen zurückzuführen sind, im Sinne des Neuplatonismus, und auch im praktischen Sinne, dass magische Handlungen als Bedingung und Ziel der Mystik erscheinen. In der Moderne haben sich das Reformjudentum und auch rational bestimmte Juden vom orthodoxen Judentum distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und z. B. von Gershom Sholem und Max Grundwald erforscht. […]

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Flügelchen duftiger Engelchenschwärme spielen in warmer Sonne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und ich träume: Ich bin ein zarter Keim und grabe heimlich feine Wurzeln, stemme mich rüstig wider die Krume und recke neugiervoll mein Köpfchen. Da blendet und umspült mich entzückend goldnes Licht, so lau, so weich! Horch, wie jauchzend zwitschern die behenden Vöglein! Mit ihren süßen Kehlen hüpft mein Kinderherz. Und sieh, auf Zweigen sitzen viel kleine runde Knospen. Ich nicke ihnen lächelnd zu; sie nicken wieder und wollen mit mir spielen. Und wie wir spielen in warmer Sonne, da wachsen den lieben Kleinen lauter Flügelchen weiß und rosa, und zwischen Zweigen und Blättchen schweben sie, duftige Engelchenschwärme. Er gibt die Antworten auf alle Fragen und tritt auch in Form der Engel auf, auf die Lyra im dritten Buch trifft. Er steuert das Alethiometer, aber auch andere Werkzeuge übergeordneten Bewusstseins, z. B. das chinesische Orakel I Ging oder besondere Computervorgänge. Auf Fotos, die mit einer speziellen Emulsion entwickelt wurden, kann man den Staub sichtbar machen, ebenso wie durch das Bernsteinteleskop, das mit einem bestimmten Öl eingerieben wurde. Interessant ist die Tatsache, dass der Staub in der Umgebung von Kindern nicht zu sehen ist. Erst ab der Pubertät sammelt sich der Staub um die Menschen. Dieses Verhalten von Staub wollen Mrs. Coulter, Lord Asriel und zahlreiche Wissenschaftler erforschen. Er war der Sohn heidnischer Eltern in Silizien und lernte als Siebenjähriger durch seine Amme Crescentia und seinen Lehrer Modestus den christlichen Glauben kennen. Deshalb prügelte ihn sein Vater halbtot und liess ihn dem römischen Präfekten vorführen, der ihn trotz harter Strafen nicht umstimmen konnte. Schliesslich floh der Junge zusammen mit Crescentia und Modestus nach Lucania, wo die drei durch einen Adler Nahrung erhielten. Nach der Legende holte Kaiser Diokletian Vitus nach Rom, um seinen Sohn von der Besessenheit befreien zu lassen. Trotz des Heilungserfolges liess er den Jüngling wegen seiner Zugehörigkeit zur Christengemeinde foltern. Zusammen mit seinen Gefährten wurde Vitus in einen Kessel mit siedend heissem Öl geworfen, blieb aber unverletzt. Durch einen Engel soll der gemarterte Glaubenszeuge mit seinen Freunden nach Lucania zurückgeführt worden sein, wo er in Frieden starb. […]

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Spreewaldschloss und Schlangenkönig.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Als bemerkenswert beglaubigte Besitzer des sagenumwobenen Spreewaldschlosses, Sage vom Schlangenkönig, sind zu Beginn des 14. Jh die Männer von Ileburg aus der Platz von Meißen anzusehen. Von ihnen hat die Stadt ihr Hoheitszeichen erhalten, einen Fisch, umgeben von den Ileburgischen Sternen, von denen zwei über, einer unter ihm sein. Später wechselten die Besitzer. Im Jahr 1621 kaufte ein Graf zu Lynar die Standesherrschaft, die einen führenden Teil des europäischen Spreewaldes ist und noch heute in Lynarschem Besitz ist. Die Bewohner von Lübbenau, deren Haupterwerbszweige früher Bierbrauerei, Leinweberei und Leinwandhandel war, ausüben heute größtenteils Ackerbau und Wiesenwirtschaft. Weltruf haben die Lübbenauer sauren Gurken erlangt, die jedes Jahr in großen Mengen nach allen Himmelsrichtungen versendet sein. Derzeit der Gurken- und Meerrettichernte weisen die Märkte einen äußerst lebhaften Straßenverkehr auf. Nicht ohne Relevanz sind die Kunstdrechslereien in Lübbenau. Ergiebig ist auch noch der Fischereitätigkeit. Eine gute Erwerbsquelle darstellt der starke Fremdenverkehr. Zum Hauptlandungsplatz gelangt man vom Bahnhof aus am besten durch die schnurgerade Lindenstraße, die als Radius des halbkreisförmigen Stadtplans durch die Gemüsegärten direkt zum Stadtinnern führt. Schöner ist der etwas weitere, aber schattige Weg durch die Dammstraße, auf der mit der Bahn gleichlaufenden Chaussee an den hohen Eisenbahnerhäusern vorüber bis an das Fließ, dann dem Lauf des Spreewaldfließes nachfolgend, das schließlich in den Spreehafen mündet. Beim Anfang der tatsächlichen Stadt Lübbenau eine sächsische Postsäule (1740); der Blick aufs Stadtinnere ist zunächst durch den hohen burgtorartigen Ziegelrohbau des ehemaligen Rathauses, jetzigen Amtsgerichts, gehemmt. Im Torbogen hängt an Ketten der Kieferknochen eines Riesenwals. Die hier beginnende Chaussee vergrößert sich zum Marktplatz mit der geräumigen Religionsgemeinschaft. Vom schlanken, extremen Kirchturms herrlicher Rundblick über den Spreewald, bis Lübben und Calau. Depesche bei Küster Pohle im gräflichem Wirtschaftshof, 30 Pf. - Das Innere erhielt seine derzeitige Form durch den Umbau unter Graf Moritz Karl von Lynar, deren sehenswertes, barockes Grabdenkmal rechts vom Altar steht; düsterer Marmorprunksarg mit allegorischen Entwerfen. Vorm Altar als Taufstein ein lebensgroßer, kniender Bronzeengel, eine Muschelschale als Taufbecken haltend. Eine absonderliche Sehenswürdigkeit ist das Haus Hauptstr. 9 mit dem holzgeschnitzten Ochsenkopf und der Widmung darunter. Vom Marktplatz gelangt man in wenigen Minuten zu der Brücke an der Schloßmühle, dem Zugangsweg zu Schloß und Park. […]

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