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Winter im Gebirg

Verklungen sind die holden Schwüre,
Die hier gar oft der Mond belauscht.
Statt Flüstern vor der Kammertüre,
Ist's nur der Brunnen, der da rauscht.
Wo keine Schöne kalt geblieben,
Ward ihr gebracht ein Edelweiß,
Wo wir den Kahn ans Land getrieben,
Knarrt nächtlich aufgeschreckt das Eis.

Und auch die Felder sind gefroren,
Der Wald, in dem man sich erging,
Wo man im Pfänderspiel verloren
Und einen Kuß dafür empfing.
Der Schnee Schnee bedeckt die Spur der Kohlen,
Wo Freudenfeuer hell geglüht,
Wo Primeln und wo Bergviolen
Am schönsten Busen einst geblüht.

Der Frühling wird sie wieder bringen,
Bald tost der Föhn und löst den Schnee;
Nur dich hört niemals wieder singen
Das Felstal und der grüne See.
In dieser Berge dunklem Rahmen
Wie schienst du hell das Bild dazu!
Ihr Echo ruft mir deinen Namen,
Sonst aber sind sie still wie du.

Und auch wie du vom Lilienkleide
In tiefem Schlummer zugedeckt,
So fern der Welt und allem Leide,
Von keinem Lebenshauch geweckt.
Nur etwas schwebt wie sanfte Klage
Um diese diese Höh'n, so still und rein:
Sie schließen meine schönsten Tage,
Die Rosen meiner Jugend ein!

Quelle:
Jahreszeiten
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Data News

Auferstehungsmorgen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dann sinkt dahin wie Nebelflor auch all dein Weh und deine Sorgen, und veilchenäugig lacht dich an ein goldner Auferstehungsmorgen! - Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Am schönsten ist die Gegend kurz nach dem Sonnenaufgang, wenn der morgendliche Nebel über dem grünen Teppich aus Teesträuchern liegt. Die Hauptfigur Piscine kommt in einer Kirche in Munnar mit dem christlichen Glauben in Kontakt. Auch ohne Special Effects ist Munnar ein kleines Paradies. Die angenehm kühlen Temperaturen im knapp 1600 Meter hoch gelegenen Munnar sind eine willkommene Abkühlung im sonst sehr warmen Südindien. Schottische Pflanzer begannen in den 1870er Jahren sich hier niederzulassen. Das Klima ist ideal für den Anbau von Tee. Der Regisseur Ang Lee setzt die wunderschöne Gegend bildgewaltig in Szene. Es ist eine mystische Atmosphäre. Außerdem gedeihen hier Kardamom, Muskat, Pfeffer, Kakao, Kaffee, Vanille, Ingwer, Zimt und Gewürznelken. Der Tourguide kennt die besten Aussichtspunkte für einen atemberaubenden Blick über die Landschaft und zeigt die vielen Gewürzpflanzen, die hier wachsen. Der beste Weg die Gegend kennenzulernen, ist eine geführte Tagestour zu Fuß. Kein Wunder, dass einige Szenen des Films Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger dort gedreht wurden. Im Laufe des Tages beziehungsweise Nachmittags lichtet sich der Nebel etwas, zumindest erweitert sich der Sichtbereich. Dafür gibt es dichten Nebel, wie schon über Funk von Radio Split durchgesagt. Die der Bucht vorgelagerte Insel und der Vogelfelsen kommen mir sehr bekannt vor und erinnern an unsere Jahre vor der Abfahrt in 2008. Die Leine mit den Flaggen aller von uns besuchten Länder wird entlang des Achterstag gehisst, Fender und Leinen vorbereitet, und schon kommt Funtana in Sicht. Die Briuni Inseln bei Pula sind bereits passiert und es liegt nur noch ein kurzes Stückchen vor uns. Danach wird es wieder flautig und nur in den frühen Morgenstunden wiederholt sich die Brise. Ja, man hat den Apparat sogar derart konstruiert, daß er beim Signalisieren der Gefahr sofort im Maschinenraum nicht nur das Haltesignal gibt, sondern auch die Maschinen selber automatisch zum Stillstand bringt. In jedem Falle aber ist ein Zusammenstoß ganz unmöglich. […]

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Zauberschwert.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Er schwingt das Schwert, - es gellet ein Schrei des Schreckens hell - Enthauptet liegt der Diener, hoch springt des Blutes Quell. In goldner Schüssel zeiget dann jedem, der's nicht glaubt, Ein zweiter Diener ernstvoll das abgeschlagne Haupt. Drauf wird das Haupt gezäubert und sorglich hingestellt; Der Leichnam wird erhoben, vom Zauberschwert gefällt, Und ruhig nimmt der Magus das Haupt in seine Hand, Fest auf den Rumpf es setzend, es wankt nicht mehr, es stand. xx […]

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