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Wilde Rose

Es war eine sternenlose,
Von Blitzen schwang're Nacht,
Da ist die wilde Rose
Zum vollen Blühn erwacht.

Da kamst du still gegangen,
Da flogst du auf mich zu.
Ich hielt dich jubelnd umfangen,
Du wilde Rose du!

Es fiel kein Tau, kein Regen,
Die Donner rollten fern,
Es war kein Heil, kein Segen,
Kein Glück für uns, kein Stern.

Und durch die regungslose,
Gewitterschwüle Luft
Ergoß die wilde Rose
Allein noch süßen Duft.

Quelle:
Jahreszeiten
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Data News

Schwankungen des Luftschiffes im Sturm.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Doctor ließ den Anker auswerfen und hakte ihn in den Wipfel eines hohen Baumes ein; aber ein sehr rauher Wind schüttelte den Victoria dermaßen, daß er sich mitunter in ganz wagerechter Lage befand, und so wurde die Stellung der Gondel bisweilen äußerst gefährlich. Fergusson schloß in dieser Nacht kein Auge; oft war er nahe daran, das Befestigungstau zu durchhauen und vor dieser Pein zu fliehen. Endlich aber legte sich der Sturm, und die Schwankungen des Luftschiffes hatten nichts Beunruhigendes mehr. Am andern Morgen war der Wind gemäßigter, aber er entfernte die Reisenden von der Stadt Yola, die, kürzlich von den Fullannes neu aufgebaut, die Neugier Fergusson's erregte; nichts desto weniger mußte man sich darein ergeben, nach Norden, ja sogar ein wenig nach Osten zu segeln. […]

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Mutter, gib mir die Sonne - Die kommende Sonne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es treibt mich auf die Gassen hinaus; da athmen die Gassen Moderluft; ein steinerner Sarg jedwedes Haus, die Stadt eine riesige Gruft. Erbarme dich, kommende Sonne! Und schaudernd durch das Thor der Gruft Flücht' ich hinaus auf offnes Feld, zu spähen, ob die finstre Luft ein Morgenschimmer nicht erhellt. Ich ahne die kommende Sonne. Ähnliche, wenn auch nicht ganz so strenge Sicherheitskontrollen durchläuft man im Übrigen auch in fast allen grossen Hotels. Wer eines der grossen Häuser oder beispielsweise auch die AUC (American University of Cairo) betreten möchte, muss damit rechnen, dass die Tasche durchleuchtet und durchsucht wird und man selbst durch ein Check-Gerät laufen muss. Wie in allen Ländern der Welt, gibt es natürlich auch in Ägypten Kriminalität. Diese ist jedoch weniger stark ausgeprägt als in Europa. Es kann natürlich immer wieder einmal zu Übergriffen kommen. Da sich der durchschnittliche Reisende jedoch kaum in diesen Vierteln aufhält, wird er selten bis gar nicht in ?brenzlige? Situationen kommen. Doch auch ausserhalb dieser ?Brennpunkte? können grössere und kleinere Gaunereien vorkommen. Das beginnt bei den immer wiederkehrenden Versuchen, Touristen zu übervorteilen. Taxifahrer, die einen überhöhten Preis fordern, Ladenbesitzer die neue Stücke als antik verkaufen etc. […]

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Abgrunds Rand.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kein Glück! Ich trug den Demantkranz, das Purpurkleid im Märchenschloß, und steh nun doch an Abgrunds Rand - und leise lacht mein Weggenoß. Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Sie mögen es, wenn an Ihrem Pendant auch etwas dran ist. In sieben Stücke zerteilen sie seinen Leichnam und essen davon. Staat der Kirch, o sey mir gegrüßt in verödeter Schönheit! Doch an dessen eisenbeschlagenem Schild prallte das Geschoß ab. Schwand er dir in ungemeßne Fernen,Den dein ganzes volles Herz geliebt? Meines Angesichts verlornen Glanz, Meine Wissenschaft und Glauben, Will ich alle zu dem Staube der Tür Von meinem Liebling machen. Und unwillkürlich steigen in dem Beschauer Bilder der Märchenwelt empor, die sich in den Nixen verkörpern. Lässt er dann den Blick durch die urweltlichen Kolosse von Bäumen hindurch in das Walddickicht und empor zu ihren Kronen schweifen, so fühlt er seine Seele von dem bestrickenden Zauber weltentrückter Einsamkeit umfangen, zu der kein Ton des Lebens dringt. Oft habe ich an trüben Wintertagen mich beim Betrachten dieses Gemäldes in tiefe Waldnacht versetzt geglaubt und dieselben wonnigen Empfindungen durch mich hinziehen lassen, wie da ich halbe Tage in den entlegenen Thälern des Odenwaldes den Odem des Naturgeistes in mich sog, während nur hie und da der Schlag einer fallenden Axt fernher im Walde hallte. Ueber solche Zaubermacht gebietet die echte Kunst. Nicht nur die Bäume, auch die Sträucher und Moose am Weg in ihren verschiedenen Grüntönen sowie die goldgelb gefärbten Gräser tragen ihren Teil dazu bei. Ja, das lädt zum Verweilen ein. Eine Bank in völliger Einsamkeit kommt gerade richtig. Kein Laut ist zu hören, kein Vogel und kein Tier. Es ist die Umstellung der Natur vom Herbst auf den Winter, die man hier hautnah miterleben kann. Auf dem Weg vom Epprechtstein zurück nach Sparneck Begegnung mit einer Wandergruppe. Es entwickelt sich ein freundliches Gespräch. Das Zusammentreffen mit Menschen in der Natur ist meist von großer Harmonie getragen. Jeder weiß, was er bis dahin erlebt und erfahren hat. Jeder freut sich, daß dem unbekannten Wanderfreund das gleiche Wanderglück noch bevorsteht. Die Freude für Andere bestärkt die eigenen Hochgefühle. Es ist ein Geschenk des Wanderns, auf jeden Fall. […]

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König der Geister.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Da lachten die Geister im lustigen Chor; geschminkt und geputzt trat ein Dritter hervor: Ich war ein König der Bretter und spielte das Liebhaberfach, ich brüllte manch wildes: Ihr Götter! Ich seufzte manch zärtliches: Ach! Den Mortimer spielt ich am besten, Maria war immer so schön! Doch trotz der natürlichsten Gesten, sie wollte mich nimmer verstehn. Staatlich anerkannter Erholungsort im Oberlausitzer Bergland - Hier gibt es riesige Wälder neben ausgedehnter Teich- und Heidelandschaft. Mit Oberlausitz-Bilder können Sie sich vorab ein Bild von der Urlaubs- und Ferienregion Oberlausitz-Niederschlesien machen. Die Freizeitknüller der Oberlausitz sind die attraktivsten Freizeit- und Erlebniseinrichtungen in der Oberlausitz, der Ferienregion am Anfang Deutschlands und im Dreiländereck Sachsen Polen Tschechien. Die Vielfalt der Angebote macht den Aufenthalt in der reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft der Oberlausitz zu einem unvergesslichen Ereignis. Alle Anbieter, Parks und Einrichtungen vereint ein hoher Qualitätsstandard, attraktive Preise, Familienfreundlichkeit und der Wunsch, Ihnen eine erlebnisreiche Zeit zu bieten. Zittauer Gebirge Das Zittauer Gebirge wird der deutsche Teil an der sächsischenböhmischen Grenze erstreckende Lausitzer Gebirges bezeichnet. Sie können ausgibige Radtouren machen, reiten oder endlos wandern. Die höchsten und markantesten Berge im Zittauer Gebirge sind Lausche 793 m und Hochwald 749 m. Bummeln Sie durch die historischen Altstädte von Görlitz, Bautzen oder Zittau und genießen Sie deren mittelalterliches Flair. Klettern oder wandern Sie zwischen den bizarren Felsen des Zittauer Gebirges oder besuchen Sie das Oberlausitzer Bergland. Im Zittauer Gebirge befinden sich die bekannten Kur- und Erholungsorte Oybin, Waltersdorf, Johnsdorf und Lückendorf. Traditionell ist das Zittauer Gebirge ein beliebtes Wintersportgebiet für Alpine, Nordische, Rodler und Eissportler. In gemütlichen Bergbauden und Gasthäusern wird der Wanderer bestens versorgt. Ein besonderes Highlight ist das "Wandern ohne Gepäck" auf dem Oberlausitzer Bergweg. Die Bimmelbahn gehört zum Zittauer Gebirge wie die Berge an sich. Täglich fährt von Zittau eine Schmalspurbahn dampfend und bimmelnd zu den Kurorten in das Zittauer Gebirge. […]

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Frankfurt an der Oder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Frankfurt an der Oder wie geht es? Oderkrebse und frischen Blumenkohl mit Bröseln, dazu las ich, denn Frankfurt war so spaßig. Karfreitag frug den Mixer an der Bar was man an Frankfurt rühmen soll. Mein Zug konnte nicht mehr warten und hatte Geld genug für ein paar Ansichtskarten. […]

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Dreihundert Dollar läßt man doch nicht auf der Straße liegen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Mir war's, als säß ich auf heißen Kohlen. Ich rutschte hin und her, konnte kaum still sitzen, und mußte mir was zu thun machen. Nehm' also eine Nadel, die auf dem Tisch liegt und probier' sie einzufädeln. Aber meine Hände zitterten in einem fort und ich konnte nicht damit fertig werden. Plötzlich hört die Frau zu reden auf und als ich aufblicke, bemerke ich, wie sie mir immerfort zusieht und dabei so sonderbar vor sich hingrinst. Ich leg' die Nadel weg und thu', als hab' ich für gar nichts andres Sinn, hatt's auch nicht, und frage: Weiß Gott, dreihundert Dollars ist ein ordentlicher Klumpen Geld. Wollt', meine Mutter hätt's. Geht Euer Mann noch heut' Nacht hinaus? […]

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