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Weinlese

Alt und jung und groß und klein
Kommt zu Fuß und kommt zu Wagen,
Alles eilt, dabei zu sein,
Und ein Jeder will was tragen.

Volle Körbe schleppt man her
Vor des Torkels braune Stufen,
Trauben werden goldig schwer
Eingestampft in hohe Kufen.

Groß und klein und jung und alt
Weiß die Freude kaum zu zügeln,
Alles jubelt, daß es schallt,
Widerhallt an allen Hügeln!

Mir auch mit den Augen lacht
Heute von den Mädchen eines,
Weil ich immer groß gedacht
Von dem edlen Gott des Weines.

Weil ich sein Getreuer war,
Der ihm freudig stets gehuldigt,
Weil mich seine Nymphenschar
Nie der Lässigkeit beschuldigt.

Lach, du Schöne, lach nur zu,
Schwing dich auf den Wagen munter,
Schürze dich und streife Schuh'
Und die Strümpfchen auch herunter!

Auf den Thyrsusstab Thyrsusstab gestützt
Schaut' ich dich heut Nacht im Traume,
Bis ans Knie hinauf bespritzt
Von dem süßen roten Schaume.

Einen guten Jahrgang muß
Diese Traubenlese bringen,
Und den Wein, wie mich dein Kuß,
Wird des Feuers Kraft durchdringen!

Quelle:
Jahreszeiten
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

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7sky Design.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Herbstabend, Rotglut säumt der Himmel der taucht Mond empor.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Nebelabend kühlt und feuchtet; die Ferne stirbt in Dämmerduft; mit mattem Blinzeln nur durchleuchtet ein Stern die wolkigtrübe Luft. Gedämpfte Glockenlaute beben weich summend über Stoppelfeld; aus Wiesenniederungen heben sich dunkle Massen in die Welt. Ein alter Pflüger mit dem Pferde zieht müde heim; die Pfeife glimmt; vom Schäferhund umtummelt, schwimmt mit Blöken dorfwärts eine Herde. Mit qualmigmatter Rotglut säumt der Himmel sich; großleuchtend taucht der Mond empor ... Die Landschaft träumt vom Tage - schlummerüberhaucht. Unsere Gesellschaft pflegt seit vielen Jahrzehnten eine Doppelmoral von Scheinfrieden, die uns gerade alle einholt. Ein perfekter Nährboden für jede Form von Gewalt und Übergriffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Lage ins Unkontrollierbare abdriftet. Er glaubt, daß der Beginn des Herbstzuges verursacht werde durch die Vorstöße der barometrischen Maxima von Norden gegen Mittel- und Südeuropa, während umgekehrt Vorstöße des subtropischen Barometermaximums gegen Norden den Beginn des Frühlingszuges auslösen. Längere Zeit anhaltender hoher Luftdruck, der der Sonnenbestrahlung genügend Zeit zur Erwärmung der Erdoberfläche läßt, hat frühzeitige oder doch wenigstens normale Ankunftsdaten im Gefolge. Auch Depressionen im nordwestlichen Teile Europas mit gleichzeitigem Hochdruck im Südosten sind von ähnlicher Wirkung, während Depressionen im Südosten mit gleichzeitigem Hochdruck im Nordwesten Verzögerungen des Frühlingszuges hervorrufen. Gutes Wetter und steigende Temperatur beschleunigen seiner Auffassung nach im Frühjahr den Vogelzug, während fallende Temperatur und schlechtes Wetter ihn verlangsamen, was ja mit den praktischen Erfahrungen der Jäger und Vogelfänger durchaus im Einklang steht. Auch der Ungar Hegyfoky, dem die gewaltige Datenfülle der Ungarischen Ornithologischen Zentrale zur Verfügung stand, nimmt eine starke Beeinflussung des Vogelzuges durch die Witterung und namentlich durch den Luftdruck an, ist aber in den Einzelheiten vielfach zu abweichenden Ergebnissen gelangt. Im ganzen ist Hegyfoky sehr geneigt, die Wärme als den eigentlichen entscheidenden Witterungsfaktor beim Vogelzug anzusehen, und hier begegnet er sich wieder mit den schon 1855 ausgesprochenen Anschauungen des großen russischen Forschers v. Der Herbstzug gliedere sich in mehrere Abschnitte, was von den Vorstößen der barometrischen Maxima abhängt. […]

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