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Pästum

Brütend liegt der Mittag über
Pästum's öder Fiebergegend,
Schwüle Nebel niederlegend,
Selbst die Sonne schimmert trüber,
Und die alte Stadt Poseidon's,
Stumm und einsam liegt sie da,
Ein zerstörtes Sodoma.

Auf zerbrochnen Steinkolossen
Umgestürzter Architrave
Blühen Kaktus und Agave,
Um die alten Mauern sprossen
Rote Blumen und Akanthus;
Duftig wuchern drüberhin
Thymian und Rosmarin.

Nur ein gelber Tempelriese
Trägt noch seine Quaderbalken;
Um den Giebel fliegen Falken,
Efeu rankt sich um die Friese,
Und die Natter und die Eidechs
Sonnt sich an der Tempelwand,
Wo geflammt der Opferbrand.

Ungebrochen stehn die schlanken
Dorersäulen; ein Jahrtausend
Sahen sie vorüberbrausend;
Throne stürzten, Völker sanken;
Über ihre Marmorhäupter
Wie durchs Meer, dem sie geweiht,
Weht ein Hauch der Ewigkeit.

Quelle:
Reiseblätter
Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1854
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

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Das Knallgasgebläse.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Von meinem hermetisch verschlossenen Ballon gehen unten zwei, durch einen kleinen Zwischenraum von einander getrennte Röhren aus, deren eine den obern, und deren andere den untern Schichten des Wasserstoffgases entspringt. Diese beiden Röhren sind in gewissen Entfernungen mit starken Gelenken aus Kautschuk versehen, welche ihnen gestatten, den Schwingungen des Luftschiffes nachzugeben. Sie gehen beide bis in die Gondel hinunter, und laufen in einen eisernen Kasten von cylindrischer Form aus, welcher den Namen des Wärmkastens führen mag, und an seinen beiden Enden durch zwei starke Deckel aus demselben Metall verschlossen ist. Um 16.00 Uhr stand dann das Generalbriefing an mehr oder weniger das Übliche PZs, Naturschutzgebiete, Loggerhandling in fast rekordverdächtigen 60 Minuten! Durch Betätigung des Brenners wird die Luft in der Hülle erwärmt, wodurch der Ballon steigt. Durch langsames Abkühlen der Luft beginnt der Ballon wieder zu sinken. Ein rasches Sinken des Ballons kann durch das Öffnen des sogenannten Parachutes erfolgen. Es hätte auch besser starten können, denn viele Versuche werden wir wohl nicht mehr bekommen. Der Parachute ist aus demselben Material wie die Hülle und befindet sich an der Spitze des Ballons. Während des Aufrüstens wird der Parachute durch Klettverschlüsse mit der umgebenden Hülle verbunden und geschlossen. Während der Fahrt bleibt der Parachute durch den Druck der aufsteigenden warmen Luft geschlossen. Unser Funk war erst mal tot es stellte sich nach der Fahrt heraus, das mal wieder die Sicherung durchgebrannt ist. Durch Ziehen an einem Seil kann der Pilot den Parachute öffnen. Dadurch kann warme Luft schnell aus der Hülle entweichen. Da die Tiere das Experiment überlebten, gab der König die Erlaubnis zu einem Aufstieg mit Menschen: Am 21. Start vom gemeinsamen Startplatz direkt hinter dem Briefing- Zelt. Daraufhin lud König Ludwig XVI. Jean-Baptiste Réveillon lieferte Rat, Geld und farbige Tapete für den Ballon. die Montgolfiers zu einer Demonstration nach Paris ein, erteilte jedoch gleichzeitig der Akademie der Wissenschaften den Auftrag, Versuche mit der fliegenden Kugel durchzuführen. November 1783 hoben mit dem Physiker Jean-François Pilâtre de Rozier und dem Offizier François dArlandes die ersten menschlichen Luftfahrer vom Boden ab. Da die Künstler sich durch die Ballöner wohl angespornt sahen, schafften Sie es wirklich! Durch Loslassen der Leine wird der Parachute wieder durch die warme Luft geschlossen. […]

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